21.11.2021, Fussball, 1. Bundesliga 2021, 2022, 12. Spieltag, 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Koeln, GER, Mainz, Mewa Arena Bild: v. li. Stefan Bell 1. FSV Mainz 05, Torcschuetze Salih Oezcan 1. FC Koeln, Jubel nach dem Tor zum 1:1, jubelnd, bejubelt, jubelt, jubeln, emotionen, Mark Uth 1. FC Koeln DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. *** 21 11 2021, Football, 1 Bundesliga 2021, 2022, 12 Spieltag, 1 FSV Mainz 05 1 FC Koeln, GER, Mainz, Mewa Arena Bild v li Stefan Bell 1 FSV Mainz 05 , Torcschuetze Salih Oezcan 1 FC Koeln , cheering after the goal to 1 1, cheering, cheering, emotions, Mark Uth 1 FC Koeln DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO Copyright: HMBxMedia/xHeikoxBecker

Skhiri feiert sein Comeback – Özcan feiert sein Premierentor

Ellyes Skhiri ist zurück, Anthony Modeste ist raus, Salih Özcan ist Bundesliga-Torschütze, der 1. FC Köln ist weiterhin ohne Weiße Weste. Das 1:1 (0:1) beim 1. FSV Mainz 05 war für die Geißböcke der 15. Punkt im zwölften Saisonspiel. Dass es wieder kein Sieg wurde, lag an den bekannten Problemen. Gut, dass jetzt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach kommt.

Aus Mainz berichtet Sonja Eich

Geschichte des Spiels: Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft. Der 1. FC Köln führt derzeit Woche für Woche vor, was es mit diesem Sprichwort auf sich hat. Nach jedem Spiel lassen die Geißböcke ihre Fans mit gemischten Gefühlen zurück – zwischen der Freude über einen erfrischend anderen Fußball und der Verzweiflung ob vergebener Torchancen und hanebüchener Abwehrfehler. Es ergibt durchaus Sinn, dass diese Gefühlsschwankungen letztlich nur zu einem Ergebnis führen können: Unentschieden.

Spieler des Spiels: Für Luca Kilian war es die Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber, bei dem er aber nicht glücklich geworden war. Kilian wollte es allen zeigen. Erst setzte er einen Kainz-Eckball am leeren Tor vorbei, nachdem FSV-Keeper Zentner unter der Flanke hindurch getaucht war. Dann ließ er sich von Jonathan Burkardt vor dem 0:1 übel einwickeln. Doch zum Schluss grätschte er erst Burkardt dessen Großchance kaputt. Dann fing er artistisch einen Ball in seinen Rücken gerade noch vor Burkardt ab. Es waren die Schlüsselszenen des Spiels.

Pechvogel des Tages: Ondrej Duda und die Abpraller, das ist bislang keine glückliche Beziehung. Gegen Leipzig schoss er den Ball nach einer Chance von Sebastian Andersson statt ins leere Tor zurück in die Arme von Torhüter Gulacsi. In Mainz schoss er nun den Ball nach einer eigenen Chance und dem Abpraller durch Robin Zentner weit über das leere Mainzer Gehäuse. Eine Wahnsinns-Chance, die ungenutzt blieb.

Die Tabelle: Platz zwölf nach zwölf Spielen – der FC hängt mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und fünf Punkten Rückstand zu den europäischen Rängen genau in der Mitte der Tabelle. Kein schlechtes Ergebnis für die Fast-Absteiger der letzten Saison. Ach wenn dieses Gefühl doch nicht wäre, dass schon so viel mehr drin gewesen wäre…

Torschüsse des Spiels: Nach den ersten 45 Minuten hatte der FC zehn Torschüsse auf den Mainzer Kasten gebracht. Keiner war drin. In den zweiten 45 Minuten kam der FC nur noch auf einen einzigen Torschuss. Der war drin. Manchmal ist weniger eben mehr.

Debütant des Spiels: Diesen einen erfolgreichen Torschuss tätigte Salih Özcan. Das FC-Eigengewächs traf in seinem 74. Bundesliga-Spiel überhaupt zum allerersten Mal und feierte somit sein Premierentor im Oberhaus. Überhaupt war es erst sein dritter Profi-Treffer für die Geißböcke – bislang waren je ein Tor im DFB-Pokal und in der Zweiten Liga geglückt.

Pfiff des Spiels: Es lief die 43. Minute. Ein Pass auf Anthony Modeste. Ein angezogenes Knie von Stefan Bell. Ein Foul, ein Pfiff, eine Karte. Gelb. Modeste musste raus, Bell durfte bleiben. Steffen Baumgart sagte hinterher, dass es keine klare Rote Karte gewesen sei. Bell sagte, es sei zwischen Gelb und Rot gewesen. Deniz Aytekin entschied wohl richtig, und doch sagte die rosarote Brille des FC-Fans, es hätte Rot sein müssen.

Zitat des Tages: “Wir haben uns mit unserer Spielanlage etabliert. Man hat auch heute gesehen: Es funktioniert. Wir müssen aber sehen, dass wir das jetzt wieder in Siege umwandeln. Von der Leistung her ist das Glas also halbvoll, vom Ergebnis halbleer.” (Interims-Sportchef Jörg Jakobs)

Zahlen des Tages: Zum fünften Mal hat der FC in dieser Bundesliga-Saison schon nach einem Rückstand gepunktet. Das ist Liga-Spitze. Das bedeutet aber auch, dass der FC nun schon zum zwölften Mal im zwölften Bundesliga-Spiel nicht ohne Gegentor geblieben ist.

Einwechslung des Spiels: Ellyes Skhiri ist zurück. Der Tunesier wurde in der 67. Minute für Mark Uth eingewechselt und feierte damit sein Comeback nach sechs Wochen. Die Knieverletzung hat der Sechser überwunden, nun sammelte er wichtige Spielpraxis für das Gladbach-Derby am kommenden Samstag.

Erkenntnis des Spiels: Gut, dass jetzt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach kommt. Gibt es ein besseres Spiel, um erstmals in dieser Saison zu Null zu spielen? Gibt es einen geeigneteren Gegner, um die eigenen Torchancen in Hülle und Fülle zu nutzen? Gibt es ein reizvolleres Duell, um nach fünf Spielen ohne Sieg wieder drei Punkte einzufahren? Wenn dies gelingen sollte, dann war es das 1:1 in Mainz wert.

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