Timo Hübers und Luca Kilian bilden aktuell die Innenverteidigung des FC. (Foto: Bucco)

Timo Hübers und Luca Kilian bilden aktuell die Innenverteidigung des FC. (Foto: Bucco)

“Hätte jeder unterschrieben”: Timo Hübers und die Lust auf drei Punkte

Timo Hübers hat sich beim 1. FC Köln in den vergangenen Wochen zu einer echten Führungsfigur entwickelt und den Abgang von Rafael Czichos vergessen gemacht. Am Mittwoch sprach der Innenverteidiger über die derzeitige Situation beim FC, die Zielsetzungen und das kommende Duell gegen Fürth. Nur bei einer Sache wollte Hübers nicht so recht mit der Sprache heraus.

Strahlender Sonnenschein am Geißbockheim, Gegentorfrei gegen Eintracht Frankfurt, 35 Punkte auf dem Konto und Stammspieler beim Tabellensiebten der Bundesliga. Zugegeben, besser könnte es für Timo Hübers aktuell wohl kaum laufen. Doch für den Innenverteidiger gab es dieser Tage sogar noch einen Grund zur Freude mehr: Der 25-Jährige hat jüngst das Ergebnis seiner Masterarbeit erfahren. Mit der Sprache rausrücken wollte der bescheidene Hildesheimer aber nicht. „Das Ergebnis möchte ich nicht rausposaunen“, sagt Hübers am Mittwoch. Dass er sich für seine Note aber wohl eher nicht schämen muss, verrät das breite Lächeln in seinem Gesicht. 

Auch auf dem Platz hat sich der Abwehrspieler in den letzten Wochen zahlreiche gute Noten verdient. Im Verbund mit Luca Kilian hat der Innenverteidiger nun schon zum zweiten Mal in der Rückrunde kein Gegentor mit seiner Mannschaft kassiert. „Im Moment passt es glaube ich ganz gut, auch mit unseren beiden Sechsern im Verbund. Wir hoffen, dass wir die Null jetzt auch mal auswärts halten“, erklärte der FC-Profi vor dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth. Einzig bei der Unterbindung von Kontern hätten die Geißböcke aktuell noch Luft nach oben. „Da können wir noch einen Schritt nach vorne machen. Allerdings nicht auf Kosten unserer Offensive.“ 

“Die Tabelle lügt nicht”

Mit Kilian, seinem Nebenmann im Abwehrzentrum, verstehe sich ehemaliger Hannoveraner dabei auf und abseits des Platzes gut. „Es ist bei den Innenverteidigern wichtig, dass man auch zwischenmenschlich gut klar kommt. Die Bindung ist etwas anderes als zum Beispiel zwischen Stürmer und Sechser“, erklärt Hübers. 

Insbesondere Hübers ist dabei in den letzten Wochen in die Fußstapfen von Rafael Czichos getreten und hat sich langsam aber sicher zum Abwehrchef entwickelt. Beinahe fehlerfrei absolvierte der 25-Jährige die vergangenen Spiele. „Man kann nicht abstreiten, dass ich in Rafas Rolle reingesprungen bin, zumindest, was die Spielanteile angeht. Ich bin auch happy mit der Situation und hoffe, dass es so weiter geht“, zeigte sich Hübers zufrieden mit dem aktuellen Status Quo. 

Ob es mit nun 35 Punkten und Platz sieben inzwischen nicht jedoch Zeit wäre, sich andere Ziele als den Klassenerhalt zu setzen, wollte der Innenverteidiger nicht bestätigen. „Die Tabelle lügt nicht und ich glaube, dass wir von der Performance da auch absolut hingehören“, sagte Hübers zwar. Allerdings sei es nicht so, „dass wir jeden Tag in der Kabine sitzen und beratschlagen, was wir jetzt nach außen geben. Wir haben Lust am Samstag nach Fürth zu fahren und wieder drei Punkte mitzunehmen.“ 

Fürth nicht so leicht, wie es aussieht

Trotzdem hätten natürlich alle in der Mannschaft die derzeitige Situation unterschrieben, wenn ihnen das jemand vor der Saison gesagt hätte, berichtete der Abwehrspieler. „Das heißt aber nicht, dass wir die restlichen Spiele abschenken. Wir wollen den Schnitt, den wir bisher holen, auch über die Saison lang holen. Dann schauen wir, was dabei raus kommt.“ Dass mit dem Tabellenletzten aus Fürth am Samstag jedoch kein Selbstläufer auf das Team wartet, dem ist sich Hübers auch bewusst: „Ich habe mir das Spiel am Sonntag gegen Bayern angeschaut. Da hat man nicht unbedingt gesehen, dass sie abgeschlagen letzter sind. Es ist nicht die vermeintlich leichte Aufgabe, wie sie vielleicht auf dem Papier steht.“ 

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