Denis Huseinbasic und Florian Kainz bejubeln Torschützen Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

Denis Huseinbasic und Florian Kainz bejubeln Torschützen Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

“Es war in allen Mannschaftsteilen eine überragende Leistung”

Der 1. FC Köln hat den SV Werder Bremen mit 7:1 (5:1) aus dem Stadion geschossen. Die Geißböcke spielten sich zum Pflichtspielauftakt im neuen Jahr in einen Rausch. Entsprechend zufrieden waren hinterher auch die FC-Profis, wenngleich der Fokus bereits in Richtung Bayern-Spiel geht. Die Stimmen zum Spiel.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich, Josef Diller und Marc L. Merten

Linton Maina

„Wir haben alle gebrannt, wir hatten genug Pause. Wir haben uns gut vorbereitet und hatten richtig Lust. Ich glaube, das hat man heute gesehen. In der Hinrunde hat mir der Torabschluss denke ich noch gefehlt. Daran arbeiten wir jeden Tag. Ich glaube, Steffen Tigges hatte heute noch mehr Scorerpunkte als ich (lacht). Heute hat jeder wirklich ein Riesenspiel gemacht und es hat großen Spaß gemacht. Wir bereiten uns jetzt ganz normal auf das Bayern-Spiel vor. Es wird dort vermutlich nicht so viele Chancen geben, aber die, die wir kriegen, versuchen wir zu nutzen.“ 

Florian Kainz

„Alles hat nicht gepasst, sehr viel auf jeden Fall. Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Die Torchancen, die wir in der Hinrunde vergeben haben, sind heute reingegangen. Ich glaube, wir haben echt einen guten Fußball gespielt – Vollgasfußball, wie man ihn kennt von uns. Aber es sind drei Punkte und jetzt haben wir noch zwei Spiele in der Woche. Es ist vielleicht auch gut, dass es jetzt gleich weitergeht, sonst wäre die ganze Woche wahrscheinlich zu viel Euphorie von außen da. Wir können das schon gut einschätzen, wir haben einen Trainer, der uns zurück auf den Boden holt. Wir freuen uns einfach über das Spiel heute, weil wir sehr viel von dem umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen haben. Das war echt ein gelungener Abend.“

Steffen Tigges

„Man hat gemerkt, dass wir uns viel vorgenommen und die Pause genutzt haben. Es war in allen Mannschaftsteilen eine überragende Leistung. Wir haben aggressiv gespielt und unser Plan ist aufgegangen. Ich habe am Ende davon profitiert und für mich ist es mit zwei Toren ein super Jahresstart. Ich habe mir im Winter vorgenommen, mehr in die Abschlusspositionen zu kommen. Bei meinem zweiten Tor war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt schießen oder noch weitergehen soll. Aber dann musste ich ihn einfach nehmen. Dass es so funktioniert hat, ist natürlich gut für mich. Unsere Abläufe, die wir im Winter trainiert haben, haben anscheinend gefruchtet. Es sind drei enorm wichtige Punkte, nach der langen Zeit, die wir vor der Pause nicht gewonnen haben. Aber wir hatten immer das Vertrauen, dass wir unsere Stärke wieder auf den Platz bringen, wenn alle wieder dabei sind und wir die Frische wiederbekommen. Ich glaube, die Bayern werden sich schon angucken, wie wir spielen und uns nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir werden uns nicht verstecken und alles raushauen. Was dabei rauskommt, wird sich Dienstagabend zeigen.“ 

Ole Werner

„Glückwunsch an Steffen zum Sieg. Es ist schwer in Worte zu fassen. Unterm Strich war es desaströs. Alle drei Tore aus eigenen Standards. Wie sie fallen, ist fahrlässig. Das darf uns nicht passieren. So auseinanderzufallen, geht nicht. Wir haben uns unserem Schicksal ergeben. Deswegen ist es in dem Ergebnis geendet. Deswegen wird von mir heute nichts Positives geben. Wichtig ist, dass wir das in aller Klarheit und Deutlichkeit aufarbeiten. Das wird auch im Gespräch mit den Spielern passieren müssen. Gegen Union müssen wir ein anderes Gesicht und eine Reaktion zeigen.“ 

Steffen Baumgart

„Danke für die Glückwünsche. Das ist ein Spiel, was du nicht immer haben wirst. Ich will nicht zu viel sagen, wir haben unsere Situationen sehr gut umgesetzt. Wir hatten aus den ersten fünf Schüssen fünf Tore. Wir freuen uns heute über das Ergebnis. Viel wichtiger für mich war, dass wir immer wieder den zweiten Ball gewonnen haben und uns die Möglichkeiten erarbeitet haben und geradlinig waren.“  

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