Neun Tage nach seinem Party-Eklat hat Tim Lemperle sein Schweigen gebrochen. Der Angreifer entschuldigt sich in einem Statement bei den Fans des 1. FC Köln.
Eine Woche lang hatte Tim Lemperle geschwiegen. Nachdem sein Party-Eklat inklusive Volltrunkenheit und einer körperlichen Auseinandersetzen am Sonntagabend nach dem Nürnberg-Spiel eine Woche lang die Schlagzeilen rund um den 1. FC Köln bestimmt hatte, meldete sich der Angreifer nun nach dem geglückten Aufstieg selbst zu Wort.
Dabei entschuldigte sich Lemperle bei den FC-Fans via Instagram für sein „unprofessionelles Verhalten.“ Als „Profifußballer und gläubiger Mensch“ habe er insbesondere „nicht genug auf meine Vorbildfunktion geachtet“. Dass sein Ausflug zur Daydrinking-Veranstaltung des Party-Bootes Rheinroxy für eine derartige Unruhe sorgen würde, sei ihm dabei „nicht bewusst“ gewesen. „Das tut mir unendlich leid und ich weiß, dass ich viele von Euch durch mein Verhalten enttäuscht habe.“
Lemperle widerspricht Berichterstattung
Dabei hatte Lemperle im Vorfeld freilich auch nicht damit rechnen können, dass ihn ein brutaler Schlag ins Gesicht eines vermeintlichen FC-Anhängers das Nasenbein brechen würde. Entsprechend wollte Lemperle auch noch einmal klarstellen, „dass ich angegriffen wurde und viele mediale Aussagen der letzten Wochen nicht der Wahrheit entsprechen.“ Welche Aussagen Lemperle damit genau meinte, ließ der Stürmer offen.
Abschließend richtete der 23-Jährige noch einen Dank an seine Teamkollegen für den Rückhalt in der vergangenen Woche sowie den starken Auftritt gegen den 1. FC Kaiserslautern. „Ich bin dankbar, dass ich Teil dieses Teams sein durfte“, schloss Lemperle. Bislang war sein ablösefreier Wechsel zur TSG Hoffenheim noch von keinem der beiden Vereine offiziell kommuniziert worden. Insbesondere mit seinem Schlusssatz besteht nun jedoch kein Zweifel mehr an Lemperles Abschied vom 1. FC Köln.
Das Statement des Stürmers im Wortlaut
„Liebe FC-Fans,
nach dieser turbulenten Woche möchte auch ich mich einmal zu meiner Situation äußern. In erster Linie möchte ich mich für mein unprofessionellen Verhalten entschuldigen.
Als Profifußballer und gläubiger Mensch habe ich nicht genug auf meine Vorbildfunktion geachtet. Mir war nicht bewusst, welche Unruhe vor einem so wichtigen Spiel wie gegen Lautern entstehen könnte. Das tut mir unendlich leid und ich weiß, dass ich viele von Euch durch mein Verhalten enttäuscht habe.
Ich möchte aber auch klarstellen, dass ich angegrifien wurde und viele mediale Aussagen der letzten Woche nicht der Wahrheit entsprechen.
Ein großes Dankeschön gilt meiner Mannschaft, die mir sehr viel Rückhalt gegeben und eine so starke Performance gegen Lautern gezeigt hat. Ich bin dankbar, dass ich Teil dieses Teams sein durfte.
Euer Tim“








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!