Tim Lemperle erlebt gegen den 1. FC Köln einen schweren Abend. Der Ex-Stürmer der Geißböcke sieht wenig Land und lobt hinterher Marvin Schwäbe.
Als Tim Lemperle am Freitagabend in der 65. Minute ausgewechselt wird, hat der Stürmer der TSG Hoffenheim zumindest alles unternommen. Bis dahin hat der 23-Jährige die meisten Sprints auf dem Feld angezogen, zwei Torschüsse vorbereitet, einen selbst abgegeben, fast acht Kilometer zurückgelegt und den 1. FC Köln immer wieder beschäftigt.
Mehr aber auch nicht. Und das ist hinterher eine der vielen guten Neuigkeiten für den FC. Das 1:0 als Ergebnis, die Punkte acht bis zehn in der Tabelle, aber auch das Ausschalten des so gefährlichen Sturm-Duos Lemperle und Fisnik Asllani. Ausgerechnet die beiden Spieler, die der FC noch im vergangenen Winter gerne gegeneinander getauscht hätte.
Lemperles Sonderlob für Schwäbe
Das erste Wiedersehen seit seinem ablösefreien Wechsel nach Hoffenheim fällt für Lemperle anders aus als erhofft – zumindest aus seiner Sicht. „Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht“, sagt Lemperle hinterher. „Wir hatten Probleme uns Chancen herauszuspielen. Und wenn wir welche hatten, haben wir sie nicht genutzt. Marvin Schwäbe ist ein super Keeper und ein super Typ. Er hält die Bälle super.“
Der Torhüter obsiegt über den ehemaligen Stürmer – für die Geißböcke eine schöne Randnotiz neben den drei Punkten. „Ich habe mich die ganze Woche schon brutal gefreut“, gesteht Lemperle. „Wir hatten eine schöne letzte Saison.“ Doch am Freitag ziehen seine ehemaligen Kollegen Lemperle den Stecker – Timo Hübers und Dominique Heintz nehmen sich dem 23-Jährigen an und lassen ihn kaum zu Zuge kommen.
Heintz nimmt Lemperle aufs Korn
„Tim hat heute ein bisschen viel Theater gemacht nach seinen Aktionen“, sagt Heintz nach dem Spiel lachend. „Er war heiß, wir wussten um seine Qualitäten und hatten ihn gut im Griff. Wir haben uns gute Duelle geliefert.“ Persönlich sei es „schön gewesen, Timi wieder zu sehen, aber es tut gut, dass wir die Punkte mitgenommen haben. Das muss man trennen. Das ist 90 Minuten keine Freundschaft.“ Im Februar 2026 kommt es dann zum Rückspiel und zu Lemperles Rückkehr ins RheinEnergieStadion.








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