„Überragend!“ Flankengeber bringt Ache zum Schwärmen

Alessio Castro-Montes scheint beim 1. FC Köln angekommen zu sein. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Alessio Castro-Montes scheint beim 1. FC Köln angekommen zu sein. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Mit einem halben Jahr Anlaufzeit ist er so richtig beim 1. FC Köln angekommen: Alessio Castro-Montes hat gegen den 1. FSV Mainz 05 bereits seinen dritten Assist im zweiten Spiel nach Weihnachten beigesteuert.

Das erste halbe Jahr in Deutschland und beim 1. FC Köln war für Alessio Castro-Montes eines zum Vergessen. Der Belgier hatte nach seinem Wechsel von Union Saint-Gilloise mit enormen Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen gehabt und war bis zur Winterpause nur auf vier Kurz-Einsätze gekommen. Statt den Kopf hängen zu lassen, hat sich der 28-Jährige jedoch beeindruckend aus seinem Loch heraus gekämpft.

Gegen den 1. FC Heidenheim und den 1. FSV Mainz 05 durfte Castro-Montes von Beginn an ran – und belohnte sich für seine gute Leistung gleich mit drei Torvorlagen. Dass der Belgier gegen Bayern München unter der Woche nur auf der Bank saß, hatte dabei nichts mit seiner Leistung im vorherigen Spiel zu tun. „Gegen Bayern hatte ich das Gefühl, wenn ich ihn nach langer Zeit ohne Einsätze laufen lasse, wird es gegen Mainz nichts werden“, erklärte Lukas Kwasniok den Bank-Platz für Castro-Montes unter der Woche.

Torschütze lobt: „Seine Flanken sind überragend!“

So jedoch konnte der Sommer-Neuzugang mit aufgeladenen Akkus in das Spiel gegen Mainz 05 gehen. Seine Flanke auf Ragnar Ache zum zwischenzeitlichen Ausgleich war dabei genauso mustergültig wie die in Heidenheim auf Eric Martel. „Seine Flanken sind überragend“, lobte auch Ache am Samstagabend. Und weiter: „Wenn er der Ball hat, versuche ich immer, in Position zu kommen. Er findet mich dann manchmal auch, so oft haben wir ja noch nicht zusammen gespielt. Ich hoffe, dass wir jetzt öfter zusammen spielen werden.“

Der Trainer erklärte derweil, dass Castro-Montes nun genau das zeige, was sich der FC bei dessen Verpflichtung erhofft hatte. „Er hat unter Beweis gestellt, dass er mit seinem rechten Fuß und seiner Spielintelligenz den Unterschied machen kann.“ Dass er nun ein wenig wie Phönix aus der Asche daherkommt, habe auch mit seinem Charakter zu tun. „Er ist ein Synonym für Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit“, sagte Kwasniok.

Ich habe einfach die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Alessio Castro-Montes

Castro-Montes selbst erklärte nach dem Spiel, „sehr glücklich“ zu sein, „dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen.“ Was genau während der kurzen Winterpause mit ihm passiert sei, wisse er selbst nicht genau, fügte er mit einem Lachen hinzu. „Ich habe einfach die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Der gesamte 1. FC Köln dürfte mit Alessio Castro-Montes hoffen.

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