Liveticker-Nachlese: FC holt ersten Punkt gegen ein Top-Team!

Schießt Ragnar Ache den 1. FC Köln gegen Hoffenheim zum Sieg? (Foto: Bucco)
Schießt Ragnar Ache den 1. FC Köln gegen Hoffenheim zum Sieg? (Foto: Bucco)

Das Hinspiel gewann der 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim dank Said El Mala mit 1:0. Jetzt wollen die Geißböcke im Rückspiel Der GEISSBLOG tickert live aus Müngersdorf.

1. FC Köln – TSG Hoffenheim (Bundesliga, 23. Spieltag)
Datum:
21. Februar 2026
Anstoß: 15.30 Uhr
Ort: RheinEnergieStadion, Köln-Müngersdorf
Schiedsrichter: Robert Schröder

Das sagt Lukas Kwasniok zum letzten Saisondrittel: „Du kannst immer eine Saison dritteln, vor allem, wenn du am 34. Spieltag bei den Bayern spielst. Dann kannst du sagen: Du hast elf, 22 und 33 Spiele. Und dann vielleicht noch ein Finale in München. Jetzt geht’s in letzte Drittel, und das ist das schönste Drittel, finde ich. Auch als Trainer. Jetzt geht’s ans Eingemachte. Viele, echt bekannte Namen erleben das letzte Drittel gar nicht mehr. Da gehen sie nach Madrid und sind schon nicht mehr da. Deswegen freue ich mich, mit dem FC ins letzte Drittel gehen zu können. Wohlwissend, dass die Aufgabe nicht leicht werden wird. Aber darauf habe ich mich von vorne herein eingestellt. Um ehrlich zu sein, war mein Ziel: Wenn wir es schaffen, nach 33 Spielen das Ziel erreicht haben, haben wir einen sehr guten Job gemacht. Unsere Wahrnehmung ist: Wir sind total fokussiert, total eng beieinander und haben die Leistung im Blick. Und ich finde: Niemand kann in den letzten Wochen sagen, dass das leistungstechnisch ein Desaster war. Das gibt uns auch gegen Hoffenheim wieder die Hoffnung, dass wir gewinnen können. Performance wird früher oder später belohnt. Deswegen freue ich mich sehr auf das letzte Drittel, und die Ausgangssituation hätte deutlich, deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin und attackieren voller Überzeugung – auch am Samstag gegen Hoffenheim.“

Das sagt Lukas Kwasniok zum Gegner: „Die Mannschaft hat mehr Selbstbewusstsein. Aber sie waren damals schon sehr gut. Mich überrascht überhaupt nicht, dass sie da oben stehen. Sie haben einen kompletten Turnaround und einen imposanten Aufstieg hingelegt. Sie sind die Mannschaft mit den meisten Sprints in beide Richtungen, mit den meisten intensiven Läufen, das ist eine Maschinerie. Bayern München kann alles, Stuttgart ist den Bayern spielerisch am nächsten. Im Bezug auf Intensität und Gegenpressing ist Hoffenheim den Bayern am nächsten. Deswegen wird das eine Herkulesaufgabe. Trotzdem werden wir dagegenhalten und zeigen, dass wir da sind.“

Das sagt Lukas Kwasniok zur Schwäche gegen die Top-Teams: „Mit zunehmender Saisondauer wird es immer irrelevanter. Wenn die Teams ganz oben plötzlich etwas zu verlieren haben, werden die Überraschungen gegen Ende der Saison zunehmen. Kleinere Teams werden mit dem Rücken zur Wand gegen Teams überraschen, die etwas zu verlieren haben. Deswegen macht es das letzte Drittel so interessant. Ich habe mit Frank Kaspari einen Co-Trainer an meiner Seite, der schon einiges erlebt hat. Der ist am 34. Spieltag mal mit Hoffenheim nach Dortmund gefahren und die waren eigentlich schon abgestiegen. Aber am Ende haben sie in Dortmund gewonnen, womit niemand gerechnet hat. Das passiert gefühlt, auch wenn ich keine Statistik habe, am letzten Saisondrittel. Frank ist für uns ein gutes Omen im letzten Saisondrittel.“

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