Marius Bülter ist in der Domstadt angekommen. Am Donnerstagmorgen absolviert der Stürmer seinen Medizincheck in der MediaPark-Klinik, ehe er am Mittag seinen Vertrag beim 1. FC Köln unterschreiben wird.
In den vergangenen Tagen weilte Marius Bülter noch im teils regnerischen Seefeld in Tirol. Mit den Profis der TSG Hoffenheim trainierte der Stürmer jedoch kaum. Stattdessen absolvierte der 32-Jährige aufgrund von Wadenproblemen ein individuelles Programm. Inzwischen ist der gebürtige Ibbenbürener jedoch aus dem Trainingslager der Hoffenheimer abgereist.
Der Grund: Am Donnerstagmorgen absolvierte Bülter den Medizincheck beim 1. FC Köln. Um kurz nach halb zehn fuhr der Angreifer an der MediaPark-Klinik vor, um die obligatorischen Untersuchungen zu absolvieren. Im Anschluss daran geht es zum Geißbockheim, wo Bülter – sollte der Medizincheck keine böse Überraschung zutage bringen – den Vertrag bei seinem neuen Club unterschreiben wird.
Erster Einsatz am Sonntag möglich
Auf seine erste Einheit im FC-Dress wird Bülter aber noch mindestens einen Tag warten müssen. Während des Medizincheckes wird die Mannschaft ihr Training bereits absolviert haben. Wenngleich nach dem kräftezehrenden Mittwoch mit einer Einheit und dem Testspiel am Abend wohl ohnehin von einem lockeren und regenerativen Training auszugehen ist.
Am Freitag könnte Bülter dann erstmals gemeinsam mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Feld stehen, ehe am Samstag die große Saisoneröffnung auf den Stadionvorwiesen stattfindet und sich der Angreifer ein erstes Bild von der großen FC-Anhängerschaft machen kann. Beim Testspiel am Sonntag gegen Vitesse Arnheim könnte Bülter dann zum ersten Mal für den FC auflaufen.
Kwasniok erklärt Gründe für Verpflichtung
„Er hat Wucht und eine gewisse Bundesliga-Erfahrung, ohne satt zu sein. Dazu eine Variabilität und Flexibilität, was die Positionierung angeht. Dass der Spieler für uns interessant ist, trotz seiner 32 Jahre, hängt einfach damit zusammen, dass er hungrig ist. Der kleinste gemeinsame Nenner bei uns ist der Hunger“, erklärte Lukas Kwasniok am Mittwochabend die Gründe, warum man sich beim FC für Bülter entschieden hatte.
Der Trainer weiter: „Marius ist erst fünf Jahre Erstliga-Profi. Für den ist es etwas Besonderes, für den FC vor 50.000 Menschen spielen zu dürfen. Er hat eine körperliche Präsenz und Tiefgang, kann vorne alle Positionen spielen. Man kann ihn sogar als Schienenspieler hinstellen, ohne dass das der Plan ist. Er kann in die Halbräume gehen, kann aus einer breiten Position spielen, ob rechts, ob links, auf der Neun – das ist schon etwas, das wir uns gewünscht haben.“ Ein Wunsch, der schon am Nachmittag in Erfüllung gehen dürfte.








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