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Stöger lässt erste Elf ran – kein Risiko in Meppen

Der 1. FC Köln geht kein Risiko ein: In der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal beim SV Meppen werden die Geissböcke in Bestbesetzung antreten. Trainer Peter Stöger kündigte am Mittwoch an, gegen den Regionalligisten seine stärkste Formation aufbieten zu wollen. „Es trifft immer auch Favoriten, das sollte uns Warnung genug sein.“

Köln – Eine Grundidee, so Stöger, habe er bereits im Kopf. Die Stammelf, die in Meppen den Sieg holen und den Effzeh in die zweite Runde schießen soll, hat er fast beisammen. Nur noch „zwei, drei Positionen“, wie er sagt, seien fraglich. „Die Einzelentscheidung treffen wir kurzfristig. Da kommt es dann auch auf die letzten Eindrücke an.“

Wir nehmen die Aufgabe ernst

Welche Positionen das sein werden, ist nicht schwer zu erraten. Von der Torhüter-Position (Horn) über die Viererkette (Olkowski, Sörensen, Heintz, Hector) bis hin zum Abräumer vor der Abwehr (Kapitän Lehmann) steht das Defensiv-Gerüst. Zudem dürfte Marcel Risse auf rechts ebenso seinen Platz fix haben wie Anthony Modeste als Sturmspitze.

Bleiben drei Positionen im offensiven Mittelfeld: die zwei Halbpositionen sowie die linke Außenbahn. Drei Positionen, für die sich nicht weniger als zehn Spieler bewerben. Yuya Osako, Milos Jojic und Leonardo Bittencourt hatten im Colonia Cup den Vorzug erhalten und ihre Sache mehrheitlich gut gemacht. Im Zentrum macht vor allem der starke Yannick Gerhardt Druck, auf links wäre Simon Zoller die erste Option hinter Bittencourt.

Wir werden nicht improvisieren

„Wir nehmen die Aufgabe ernst. Die Formation, die wir aufbringen werden, hat die Berechtigung, die erste Elf zu sein“, machte Stöger klar. Heißt: Taktische Nuancen außen vor gelassen, dürfte die Aufstellung in Meppen der Startformation für den Bundesliga-Auftakt eine Woche später in Stuttgart ähneln. „Wir werden nicht improvisieren.“

So könnte der Effzeh auflaufen: Horn – Olkowski, Sörensen, Heintz, Hector – Lehmann – Risse, Gerhardt, Jojic, Bittencourt – Modeste

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