Effzeh-Bosse treffen Emirates-Chef im A380

Die Bosse des 1. FC Köln haben sich am Sonntag am Tag der Luft- und Raumfahrt 2015 auf dem Kölner Flughafen-Gelände mit dem Deutschland-Chef der Fluggesellschaft Emirates getroffen. Volker Greiner führte die Effzeh-Führungsriege um Präsident Werner Spinner durch einen A380 der Fluglinie mit Sitz in Dubai. Kommt der nächste Großsponsor bald aus dem Emirat?

Köln – Bis auf Jörg Schmadtke waren sie komplett: Werner Spinner, Toni Schumacher, Markus Ritterbach mit Frau, Alexander Wehrle, Peter Stöger mit Ulrike Kriegler sowie Patrick Helmes waren gekommen, um sich den A380 von Emirates von innen anzusehen. Eine private Führung des Deutschland-Chefs durch das größte Flugzeug der zivilen Luftfahrt gibt es schließlich nicht jeden Tag.

Privater Termin, geschäftlicher Nutzen?

Genauso wenig wie die Chance, unverfänglich erste Kontakte zu einem potentiellen Geldgeber zu knüpfen. „Es war ein privater Termin“, sagte Alexander Wehrle dem GBK zwar schmunzelnd. Gut, wenn sich Privates und Geschäftliches derart verbinden lassen. Schließlich hat der Effzeh mit Rewe seinen Hauptsponsor zwar bis 2018 gebunden. Der Einstieg von Emirates wäre im Sommer 2016 dennoch möglich – als Premium- oder Exklusivpartner.

Erstens, weil Köln keinen Exklusivpartner in der Luftfahrt hat und in diesem Sektor frei für jeden Interessenten ist. Zweitens fährt Emirates eine klare Strategie, die dem Effzeh in die Hände spielen könnte. Das Unternehmen sponsort nur in Regionen, die die Airline auch anfliegt. In Deutschland sind dies Frankfurt, Hamburg, München und Düsseldorf. Beim HSV ist Emirates genauso bereits Hauptsponsor wie beim FC Arsenal, Paris St. Germain, AC Milan und Real Madrid – bald auch Geldgeber beim Effzeh?

Am Sonntag blieb es bei einer Besichtigung des größten Flugzeug der zivilen Luftfahrt der Welt. Der Doppeldecker mit Economy Class auf dem Unterdeck und Business- sowie First Class auf dem Oberdeck sorgte für Staunen und große Augen beim FC. Fast 25 Meter hoch, 80 Meter breit, 72 Meter lang – dazu mit allem erdenklichen Luxus im Innenbereich ausgestattet: Da waren die Verantwortlichen nur etwas enttäuscht, dass keine Zeit blieb für ein Getränk an der Bar des Flugzeugs. Aber das können sie dann ja beim nächsten Treffen nachholen.

Weitere News

3 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar