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„Wir waren nicht mehr Herr im eigenen Stadion“


Jörg Schmadtke: „Ich habe ein Ausgleichstor gesehen. Es ist schwierig, wenn in einem Spiel, in dem es viele Zweikämpfe gibt, derjenige, der über diese Zweikämpfe entscheiden muss, nicht so richtig weiß, was ein Foul ist und was nicht. Deswegen haben wir nicht verloren, aber es sind Entscheidungen gefällt worden, die ich als falsch ansehe. Wir waren nicht so gut wie in den letzten Wochen. Wir haben nicht so gut verteidigt, sind trotzdem noch mal zurückgekommen gegen eine gute Mannschaft, haben den Druck erhöht, aber eben nicht mit der defensiven Stabilität wie sonst. Dann kriegen wir ein billiges Gegentor. Das war schlecht verteidigt.“

Der Trainer hat vorher speziell Ibisevic noch mal angesprochen

Bauchlandung für den Effzeh in Berlin. (Foto: SW)

Bauchlandung für den Effzeh in Berlin. (Foto: SW)

Matthias Lehmann: „Der Ärger ist extrem groß. Wir hätten hier nicht verlieren müssen. Es war am Anfang zäh, aber es war nicht so, als ob Hertha uns an die Wand genagelt hätte. Dann waren wir viel besser, haben das Heft in der Hand und kriegen ein ärgerliches Tor. Dass noch Pfosten und Latte dazukommen, ist bitter. Das tut weh, weil ein Punkt drin war.“

Timo Horn: „Es war das Gesamtpaket, das mich aufgeregt hat. Die Gegentore waren unnötig, der Trainer hat vorher speziell Ibisevic noch mal angesprochen. Dann hatten wir uns eigentlich zurückgekämpft und die Zweikämpfe angenommen. Das 1:1 hätten wir über die Zeit bringen müssen. Beim 1:2 haben wir die Zuordnung verloren. Das darf uns nicht passieren. Und zum Schluss beim Ausgleich darf es durchaus erlaubt sein, seinen Körper reinzustellen. Das gehört zum Fußball dazu. Deswegen ist es sehr bitter, dass wir da benachteiligt wurden.“


Alles zur Effzeh-Pleite in Berlin


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