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"Das dürfen wir uns nicht madig reden lassen"

In der Vergangenheit war ein 0:0 ein typisches Ergebnis für den 1. FC Köln. In dieser Saison blieb der Effzeh bisher nur gegen Wolfsburg und Frankfurt ohne eigenen Treffer. Gegen den FC Augsburg kamen die Geissböcke zwar erneut nicht über ein 0:0 hinaus. Den Sieg hätte Köln dennoch verdient gehabt.

Köln – Bei den Spielern überwog nach den 90 Minuten im RheinEnergieStadion die Zufriedenheit über den Punktgewinn. Die Stimmen zum Spiel.

Thomas Kessler: „Wenn man die Mannschaften von Dirk Schuster in der Vergangenheit gesehen hat, war das heute keine große Überraschung, wie Augsburg aufgetreten ist. Die betreiben einen Riesen-Aufwand, um einen Punkt zu holen. Für uns ist das trotzdem ein Entwicklungsschritt. Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir hier ein ähnliches Spiel gegen Augsburg, und in der 89. Minute kriegen wir einen abgefälschten Freistoß rein. Danach saßen die Augsburger im Bus und wussten gar nicht, warum sie gewonnen hatten. Ich hoffe, dass heute keiner nach Hause geht und todtraurig ist. Die Entwicklung ist stetig positiv. Wir haben 12 Spiele und 22 Punkte. Das dürfen wir uns von niemandem madig reden lassen.“

Es gibt solche Spiele einfach

Marcel Risse: „Enttäuscht sind wir nicht. Wir haben vieles versucht, spielerisch zu lösen und hatten auch phasenweise viel und guten Ballbesitz. Zwingende Aktionen im letzten Drittel hatten wir aber zu wenige. Wir haben es zu selten geschafft, Tony Modeste ins Spiel zu bringen. Deswegen müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein. Wir hatten uns vorgenommen, von der ersten Minute an offensiv zu spielen. Das haben wir gut gemacht, aber im Laufe des Spiels hat das irgendwann nicht mehr so gut geklappt. Ich glaube, in den letzten Wochen haben wir uns viel Respekt erarbeitet. Dann ist es klar, dass manche Mannschaften hier hinkommen und mit einem Punkt zufrieden sind. Heute müssen wir damit leider auch zufrieden sein. Wir wollen noch dominanter auftreten, auch, weil wir wissen, was wir in dieser Saison schon geleistet haben.“

Dominique Heintz: „Normalerweise hätten wir das Spiel gewinnen können. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und waren sehr dominant. In der zweiten Halbzeit hat ein bisschen die Ruhe gefehlt. Zum Schluss haben wir nicht mehr so gut die Bälle gehalten, dann war es vorne etwas durcheinander. Aber insbesondere in der ersten Halbzeit hatten wir viele Chancen, da können wir ein Tor erzielen, wenn wir es besser zu Ende spielen. Klar ist es etwas traurig, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir haben heute alles versucht. Manchmal geht die Kugel halt nicht rein. Wir müssen uns keinen Kopf machen. Wir stehen sehr gut da. Man sieht, dass die Mannschaften, die hierher kommen, großen Respekt vor uns haben.“


Alles zum Unentschieden gegen Augsburg


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