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Modeste-Entscheidung vertagt: So lief der Ibiza-Gipfel

Anthony Modeste ist weiterhin Spieler des 1. FC Köln. Die Gespräche über einen Transfer des Stürmers nach China sind auf die kommende Woche vertagt worden. Das war das Ergebnis der Verhandlungen auf Ibiza.

Ibiza – Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle hatten sich mit Anwalt Chris Farnell und weiteren Vertretern des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian getroffen und über den Rahmen eines Modeste-Transfers ins Reich der Mitte gesprochen. Vermittler Franjo Vranjkovic war hingegen nicht vor Ort.

Wir haben uns auf die kommende Woche vertagt

Der GEISSBLOG.KOELN erreichte Schmadtke am Sonntagmittag. „Atmosphärisch waren die Gespräche okay, aber ich werde mich nicht zu den Details äußern“, sagte der FC-Sportchef und fügte lediglich an: „Wir haben uns auf die kommende Woche vertagt.“ Mitte der Woche kehrt Schmadtke aus dem Urlaub zurück, wird sich dann in Köln mit Modeste zusammensetzen und die Gespräche mit den Chinesen weiterführen.

Eine Entscheidung wird es aber noch vor dem Trainingsauftakt der Geissböcke geben, so viel ist inzwischen sicher. Am Montag wird sich das Transferfenster in China für einen Monat öffnen, allerdings haben die chinesischen Klub nur 14 Tage Zeit, Deals wie jenen von Anthony Modeste vom 1. FC Köln unter Dach und Fach zu bringen. Schmadtke freut’s. „Es wäre sicher nicht schlau, wenn sich die Geschichte wie ein Kaugummi ewig hinziehen würde“, sagte der Sportchef. Bis Ende Juni werden also alle Parteien Klarheit haben.


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12 Kommentare
  1. Michael aubele
    Michael aubele says:

    Wenn aber so ein Cordoba über 10.Mil. kosten soll,oder Uth an die 10 Mil.dann sollten schon 40 Mil. Drin sein.denn ich vermute mal,bei so geringer Chancen Anzahl die Modeste hätte,25 Tore zu schießen,ist schon Top.Hätte er so viele Anspiele,wie in Bayern,oder Dortmund ein Spieler bekommt,wären mit Sicherheit, noch paar Tore mehr auf dem Konto von Modeste gewesen!Vermute das Cordoba PLUS Uth,die 25 Tore nicht schießen werden.Auch finde ich,das es schwer ist passenden Ersatz überhaupt zur Zeit zu finden.Bei Selke zb.haben wir geschlafen.Wenn er nach Berlin geht,dann hätten wir bestimmt auch eine Möglichkeit gehabt,ihn zu holen.Einen Schnapp hat auch Bayern für Gnabry gemacht.Für 8 Mil.ist das ein Schnäppchen, da dieser Kerl echt Talent hat.Wenn er Pech hat wird er in München auf der Bank versauert,wie so viele Talente. (Klar wäre er nicht nach Köln gegangen) aber jemand mit solchem Talent für 8 Mil.ist schon nicht schlecht,wenn ich sehe,was man auf dem Markt zur Zeit für 8 Mil.bekommt ist das ein Schnapp.Auch Tosic würde ich zu gerne noch mal in Köln sehen.Was aus Emre Moore in Dortmund passiert,ob er da jetzt eine Chance bekommt?Habe ihn 2-3 Mal für die Türken spielen sehen,der ist auch Talentiert! Und wenn es erst mal nur als Ausleihe mit Kaufoption wäre,ich glaube,der kann auch was.

    • Michael Grober
      Michael Grober says:

      Serge Gnabry ist deshalb so „günstig“, weil er eine Ausstiegsklausel hatte und Bayern schon im letzten Jahr beim Transfer nach Bremen involviert war. Der Preis ist quasi ein Jahr alt und damals war zum einen die Entwicklung Gnabrys nicht eindeutig und zum anderen das Preisniveau noch etwas niedriger. Natürlich ist er heutzutage ein „Schnäppchen“. Wenn Bayern den 32-jährigen Ronaldo für 200 Millionen kaufen würde + das Gehalt dazu kommt, dann ist dies dann eher ne teure Angelegenheit. So läuft es derzeit eben auf dem Transfermarkt …
      Insgesamt ist das schon ziemlich irre …

  2. alf krispin
    alf krispin says:

    Modeste will Geld, daher geht er dorthin wo er es zum Ende seiner Laufbahn noch bekommen kann. Dem Profi gehts natürlich um Gewinne und nicht nur um Gefühlsduselei! Sportlich kann er hier vielleicht etwas wertvollere Arbeit verrichten aber ob er die Leistung annähernd noch einmal zu Stande bringt ist grundsätzlich fraglich. Ganz logisch nützt er jetzt die Gunst der Stunde, um diesen Hype in Bares umzumünzen. Trotz seiner 25 Tore aber, die natürlich nicht nur auf seinem Mist gewachsen sind, hat er Null Chancen im franz. Nationalteam bekommen. Das zeigt ihm auch etwas seine zukünftigen zu erwartenden sportlichen Aussichten und Möglichkeiten auf, und fördert sicher die Überlegung sich mehr dem Finanziellen zuzuwenden als den schweren Existenzkampf in der Euro League aufzunehmen . Für den FC gibts eigentlich nur eine vernünftige Lösung. Einen geldsuchenden Söldner bestmöglichst zu verkaufen. Egal ob 30 od. 45 Mill, Modeste wird nicht jünger und wahrscheinlich auch nicht mehr wertvoller. Die Jugend wartet bereits entdeckt zu werden!

  3. ulli
    ulli says:

    ich halte es für verständlich, wenn Tony in drei Jahren finanziell für den Rest seines Lebens ausgesorgt hat. wir sollten nicht vergessen, dass er entscheidend dazu beigetragen hat, dass wir nach einem Vierteljahrhundert wieder mindestens drei europäische Spiele in Müngersdorf sehen können. bei 35 Mio. sollte der FC den Sack zumachen. davon 10 Mio. in die Schuldentilgung und 25 Mio. in die Mannschaft. Vor zwei Jahren war auch Tony ein Reservespieler in Hoffenheim. Warum sollte ein solcher Coup nicht nochmal gelingen?

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