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Saftige Geldstrafe! Köln muss 45.000 Euro blechen

Der Deutsche Fußball-Bund hat den 1. FC Köln zu einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro verurteilt. Grund dafür sind Vorfälle aus den Spielen der abgelaufenen Saison gegen Hoffenheim, Leverkusen und Mainz.

Köln – Die „Lex Hopp“ hat wieder gegriffen. Der 1. FC Köln muss unter anderem für verbale Beleidigungen gegen Dietmar Hopp eine Strafe an den Verband zahlen. Die umstrittene Rechtsauslegung ist allerdings nur einer von mehreren Gründen, wegen denen der DFB die Geissböcke verurteilte.

Auch der Platzsturm gegen Mainz vom DFB bestraft

Im Spiel gegen Hoffenheim am 21. April hatte vor allem ein Banner für Aufregung gesorgt, auf dem Hopps Eltern als Hure und Nazi bezeichnet worden waren. Darüber hinaus hatte es beleidigende Sprechchöre gegeben, die ebenfalls vom DFB geahndet wurden.

Darüber hinaus muss Köln für Vorfälle am 33. und 34. Spieltag blechen. In Leverkusen hatten die FC-Fans im Gästeblock immer wieder Pyrotechnik abgebrannt. Gleiches wurde am 34. Spieltag bestraft, als Fans nach dem Platzsturm auf dem Rasen Pyrotechnik abbrannten. Gleichzeitig wurde auch der Platzsturm an sich bestraft.

Dreiteilige Geldstrafe

Das Urteil umfasst insgesamt zwei Geldstrafen und eine Geldauflage. Insgesamt 23.500 Euro muss der Effzeh als Strafe an den Verband zahlen. Weitere 10.000 Euro gehen direkt in die Sepp-Herberger-Stiftung. Darüber hinaus muss der 1. FC Köln nachweislich 11.500 Euro in „sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen“ stecken, wie der DFB erläuterte. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt.


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11 Kommentare
  1. Markus
    Markus says:

    Ich plädiere für einen vollständigen Fan-Ausschluss für die nächsten drei Jahre. Wie soll der Verein 1. FC Köln sonst lernen, dass ein Jubelplatzsturm unangemessen ist. Vielleicht sollte man sowas künftig auch mit Schusswaffengebrauch unterbinden. Weiter rauf mit den Strafen, anders geht es ja nicht mehr. Jubelnde Fans, sowas will doch keiner sehen…
    Jungejunge ist der DFB kaputt.

  2. Feierfreunde
    Feierfreunde says:

    Der DFB versucht auch den Kölner im Karneval das Kamellen werfen zu verbieten. Die alten Säcke sind doch nur neidisch weil die so lange Eier haben die am Zaun hängen blieben und so nicht mitmachen können. Die gehen doch alle zum Lachen in den Keller.

  3. Klaus
    Klaus says:

    Für Platzsturm und Pyro kann es Geldstrafen geben. Ok! Aber für Sprechchöre und Plakate gegen Hopp? Geht’s noch? Das muss einem nicht gefallen, aber im Grundgesetz haben wir eine Meinungsfreiheit verankert!!! Wieso kann der DFB die außer Kraft setzen. Dagegen sollte der FC sich zur Wehr setzen, das geht gar nicht…. rechtlich bedenklich!

    • Rolf G.
      Rolf G. says:

      Du verwechselst da wohl was …
      Meinungsfreiheit ist sicher ein hohes Gut, das bestimmt auch rechtlich geschützt werden muss und auch geschützt wird.
      Aber die Sprechchöre und Plakate gegen Hopp befinden sich auf einem völlig anderen Niveau: das sind Beleidigungen der schlimmsten Art, wegen der Hopp (wenn ich mich richtig erinnere) auch Strafanzeige gestellt hat.
      Der FC sollte sich das Geld von den Hirnis wiederholen, die da gegen Hopp gegrölt haben und (vor allem) dieses „Hure/Nazi“-Plakat aufgestellt und sich dann hinter der Anonymität verschanzt haben.
      Da diese Schwachköpfe aber nicht ermittelt werden, wird der FC die Strafe zahlen.
      Ich nehme nicht an, dass jemand beim FC das lustig findet!

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