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Modeste-Hammer! Effzeh bricht Verhandlungen ab

Diese Meldung schlägt krachend ein: Der 1. FC Köln hat die Verhandlungen über einen Transfer von Anthony Modeste zu Tianjin Quanjian abgebrochen. Das gab der Klub am Mittwochmittag bekannt.

Köln – Anthony Modeste kann sich einen Wechsel nach China abschminken. Zumindest, wenn man der Bekanntgabe der Geissböcke glauben mag. Der Klub verkündete am Mittwoch das Ende aller Verhandlungen über einen Deal zwischen dem Effzeh, Tianjin und Modeste.

Keine Einigung aller Parteien erzielt

In der Mitteilung hieß es, es sei „keine Einigung aller Parteien für einen möglichen Transfer erzielt“ worden. Es habe „zwischen den Klubs darüber hinaus keine den Verbandsstatuten entsprechende Einigung“ geben können.

Das bedeutet: Modeste muss beim Effzeh bleiben und am kommenden Montag am Geißbockheim zum Trainingsauftakt der Profis erscheinen. Dabei war der 29-Jährige am vergangenen Wochenende nach China geflogen und hatte Medienberichten zufolge sogar den Medizincheck absolviert.

Nachspiel für Modeste wegen Medizincheck?

Der Effzeh wollte diesen Check nicht bestätigen, Sportchef Jörg Schmadtke hatte allerdings darauf hingewiesen, dass ein solcher Medizincheck nicht vom 1. FC Köln genehmigt worden wäre. Modeste droht deshalb noch ein Nachspiel mit seinem Klub, bei dem er weiterhin einen gültigen Vertrag bis 2021 hat.


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23 Kommentare
  1. Heinrich
    Heinrich says:

    Gebt doch den Fans den wahren Grund bekannt. Man kann sich vorstellen, welche Leistungen der Spieler in den restlichen Vertragsjahren bringt. Diesen Spieler kann man vergessen. Warum wird im Vertrag nicht der Berater aufgeführt? Wechselt der Spieler den Berater, muss der Spieler einen Auflösungsvertrag mit dem alten Berater vorlegen und der neue Berater kommt in den Vertrag. Dies wären zwei bis drei Sätze. Sollte einmal ein lukrativer Vereinswechsel anstehen, tauchen als Berater der Müller, der Meier und der Wimmer auf und alle wollen Kohle sehen. Zuletzt kommt noch die Oma und will auch noch ein Beraterhonorar. Also im Vertrag ein Berater, mit dem wird verhandelt und der soll das ihm zustehende Geld aufteilen.

  2. Klio
    Klio says:

    Der FC muss Modeste nicht aus dem Vertrag lassen und wenn die Bedingungen nicht stimmen, ist es nur konsequent abzusagen. Ich bin froh, dass sich die FC-Führung sich nicht am Nasenring vorführen lassen hat.

    Das Lustige ist: Jetzt geistert durch die Presse, dass Aubameyang und Tianjin Quanjian schon einig seien: 80 Mio. Ablöse, 30 Mio. im Jahr für Aubameyang. Der BVB will aber von noch nichts davon wissen …

    Modeste hat schließlich auch sportlich reagiert, als er vor einem Jahr nicht wechseln wollte und das Ziehen der Ausstiegsklausel nicht funktioniert hat. Hoffen wir mal, dass er nicht so dumm sein wird, jetzt zu schmollen.

  3. Ottla
    Ottla says:

    Zunächst mal: dass der FC sich absolut straight zeigt, ist gerade in diesem Geschäft auf lange Sicht gesehen GOLD wert. Junge Spieler auf dem Niveau und Karrierestand eines Bittencourt bspw. (also Spieler, die der FC ganz besonders verpflichten muss, da Chance auf Entwicklung und Marktwertplus besteht) und Spielerberater (seriöse, langfristig denkende Leute wie bei SportsTotal) mit ebenso guten, seriösen Jungs werden den FC nun nochmal stärker als eine absolute Top-Adresse für den „nächsten Schritt“ ihrer hoffnungsvollsten Spieler ansehen. Man weiß: da hält man sich an Regeln, da wird nicht geschachert oder um jeden Preis mit Menschen gehandelt. Das ist mehr wert als Geld. Das ist ein ganz großes Plus, das sicher noch einige wechselwillige Spieler proFC wird entscheiden lassen. Und allen, die den Stab über Tony brechen, muss man sagen: das ist ein ganz naiver, lieber aber natürlich schon auch etwas eigensüchtiger Junge – es ist nicht auszuschließen, dass er zu einem ganz großen Teil auch von gewissen Teilen seines Umfelds dahin getrieben worden ist, wo er jetzt steht – es ist nicht auszuschließen, dass er am Ende vl. sogar erleichter ist und in Köln spielen will… aber das steht natürlich in den Sternen…

  4. Nick
    Nick says:

    Ich glaub zwar nicht dran, dass dies das letzte Wort war…abgebrochene Verhandlungen kann man ja auch wieder aufnehmen. Aber diese Reaktion bringt den Effzeh in noch bessere Verhandlungspositionen – die Chinesen und Berater werden nun kleinere Brötchen backen. Vereine von denen wir Spieler verplichten möchten, rechnen erstmal nicht mehr den Modeste-Aufschlag mit ein…GUTE REAKTION JÖRG & ALEX!!!

    Und bleibt Modeste doch, heißt es halt nach dem 5.ten Saisontor – „Modeste, Modeste, Anthony Modeste!“ ;)

    Egal wie es kommt, die Situation ist damit für uns nicht schlechter geworden…

      • Nick
        Nick says:

        Ich hoffe…ich würd auch lieber das Geld nehmen und investieren…hoffentlich war Cordoba jetzt aber durch den Nicht-Transfer günstiger…weil der hat in den letzten 5 Jahren in keiner Liga mehr als 5 Buden gemacht…

        Wenn Stöger ihn auf 12-15 bringt reicht das ja schon aus…wenn Modeste nicht verkauft wird haben wir ein schlagfertiges Duo, das auch zusammen spielen könnte…wenn Uth auch noch kommt sind wir allerdings überbesetzt…also hoffen wir das noch jemand 35 Millionen für Modeste bietet…

        Kommst Du mit meinen Äußerungen mit???

  5. HÄNNESCHEN
    HÄNNESCHEN says:

    Es ist für beide Seiten ein hohes Risiko, dass es völlig aus dem Ruder läuft.
    Für den FC: kein anderer Abnehmer war/ist bereit, annähernd 55 Mio im Winter bzw. nun 35 Mio auf den Tisch zu legen. Es waren vermutlich mehrere Angebote auf dem Tisch, aber Wechsel nach China sind mit einem deutlich Preisaufschlag versehen. Unter dem Gesichtspunkt „Ablösemaximierung“ kann auch der FC den Schaden haben. Wenn man sich entscheidet, AM nicht ziehen zu lassen, könnte es passieren, dass er mit einem AU-Bescheinigung für den Trainingsstart um die Ecke kommt, um seinen Wechsel zu erzwingen, wohin auch immer. Soll heißen, wenn AM wechseln will, könnte er es erzwingen. Siehe Calhanoglu. Das wiederum würde einen Preisabschlag bedeuten. Insofern kommt es darauf an, wieviel verbrannte Erde auf beiden Seiten hinterlassen wurde und ob AM bereit ist, „all-in“ zu gehen.

  6. Jens Doleschal
    Jens Doleschal says:

    Alles richtig gemacht Schmaddi… Mal sehen was in nächster Zeit alles noch passiert… Eine spannende Zeit steht uns bevor. Der FC wird auf jeden Fall eine schlagkräftige Truppe in die neue Saison schicken… Der Peter und das ganze Team werden es schon richten!

  7. Wichterich Heinerich
    Wichterich Heinerich says:

    Das ist der Hammer Geld hin oder Hehr das ist das besste was der Schmatke machen konnte als Fc Mitglied muß ich mal sagen Es geben genug Menschen Die Spahren müssen um diesem Ferein immer Nahe zu sein es gibt soviel Elend auf der Weld manchmal Felen einem einfach die Worte Keine Frage ein Spieler sollte nach seinen Leistugen Bezahlt werden aber kein Mensch ist diese Summen wert.

  8. Alibrasil
    Alibrasil says:

    Zuallererst hat sich JS vorbildlich verhalten. Das muss er auch entsprechend den Regeln für einen sauberen Geschäftsverkehr. Da kam ja einiges zusammen: Provisionszahlungen an Spielerberater, Ratenzahlungen, eigenmächtiges Handeln des Spielers- schon im Vorfeld´ sowie Vertragsgestaltung in vier verschiedenen Sprachen. Beim FC ist kein Platz mehr für verdeckte Abreden und mysteriöse Zahlungen ( Siehe Hässler ??). Das dürfte jetzt allen klar sein. Modeste wird nicht so dumm sein, einen Wechsel durch schwache Leistung zu erzwingen. Das würde seinen Wert und auch seine finanzielle Zukunft , die ja nicht mehr 10 Jahre währt, stark beeinträchtigen. Übrigens:
    Das Transfer Fenster der BuLi schliesst erst am 31.8. ……

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