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Schmadtke erklärt Abbruch: "Wir brauchten jetzt Klarheit"


Der 1. FC Köln hat die Verhandlungen mit Tianjin Quanjian über einen Transfer von Anthony Modeste abgebrochen. Damit überraschten die Geissböcke am Mittwoch und lassen sich eine potentielle Rekordablöse durch die Lappen gehen.

Köln – Anthony Modeste wird nicht für eine Rekordablöse von über 35 Millionen Euro nach China wechseln, zumindest nicht zu Tianjin Quanjian. Das hat Sportchef Jörg Schmadtke am Mittwochnachmittag dem GEISSBLOG.KOELN bestätigt. „Die Verhandlungen sind beendet“, sagte der 53-Jährige und betonte damit gleichzeitig, dass die Gespräche nicht nur zeitweilig unterbrochen worden seien.

Aktuell keine anderen Interessenten an Modeste

Schmadtke und sein Mit-Geschäftsführer Alexander Wehrle hatten den Chinesen eine Frist bis zum Ende der laufenden Woche gegeben. Am Mittwoch war dann aber schon klar, dass weder die Gespräche zwischen den Klubs noch die Verhandlungen mit den Beratern zu einer Einigung führen würden. „Wir haben lange verhandelt“, sagte Schmadtke. „Aber ab einem gewissen Zeitpunkt muss man sagen: Es macht keinen Sinn mehr. Nächste Woche ist bei uns Trainingsauftakt, wir brauchten jetzt Klarheit.“

Die Klarheit bezieht sich allerdings lediglich auf den Wechsel nach Tianjin, wo Modeste noch am Wochenende persönlich vorgesprochen haben soll. Ob der Effzeh bei einem anderen interessierten Klub sich erneut verhandlungsbereit zeigen wird, wollte sich Schmadtke offen halten. „Wenn Barcelona kommt, würden wir reden. Aber das werden sie wohl eher nicht“, sagte der Sportchef des Effzeh und stellte klar: „Es gibt aktuell nichts anderes.“ Keine anderen Interessenten für den 25-Tore-Stürmer der letzten Saison, also auch kein Wechsel und kein Geld – zumindest vorerst nicht. Denn so, wie Modeste auf seinen Wechsel gedrängt hatte, ist es fraglich, ob wirklich schon das letzte Wort gesprochen ist.


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