Transfers: Finanzieller Rahmen noch "nicht ausgeschöpft"

4. Merchandising & Werbepartner

Der 1. FC Köln befindet sich in der lukrativen Lage, die anstehenden Gespräche mit dem Hauptsponsor, Ausrüster und Stadion-Namensgeber aus einer Position der Stärke zu führen. Die Abschlüsse dürften über jenen liegen, die eigentlich hätten erzielt werden können. Davon abgesehen profitiert der Effzeh schon unmittelbar von den noch laufenden Verträgen, denn in diesen waren bereits Sonderprämien für besonderen sportlichen Erfolg (Europa-Qualifikation) enthalten. Darüber hinaus konnte der Effzeh seinen Merchandising-Umsatz erneut steigern, unter anderem waren die letztjährigen Trikots ein großer Verkaufserfolg. Diesen zu beziffern, wird erst bei der Vorstellung der Geschäftszahlen möglich sein. Doch der Effzeh weiß bereits: Auch in Sachen Merchandising liegt ein Rekordjahr hinter den Kölnern.

5. Sparsamkeit der letzten Jahren

Ungeachtet des aktuellen Erfolgs spielt aber auch noch ein weiterer Faktor eine Rolle, dass der 1. FC Köln in diesem Sommer ein bisher nie da gewesenes Transfer-Budget zur Verfügung hat: Sportchef Jörg Schmadtke reizte seinen Rahmen, den ihm Wehrle zur Verfügung gestellt hatte, in den letzten drei Jahren nie aus. Im vergangenen Jahr erzielte Köln dank des Yannick-Gerhardt-Deals einen Transferüberschuss von rund zehn Millionen Euro. Dieser wurde zwar fast vollständig in die diversen Vertragsverlängerungen reinvestiert. Doch weil Wehrle und Schmadtke stets ohne Transfereinnahmen budgetieren, blieb der eigentlich bereit gestellte Ausgaben-Topf unangetastet. Auch in der Saison 2015/16 schaffte Köln eine nahezu ausgeglichene Transferbilanz, weil mit Kevin Wimmer und Anthony Ujah zwei Spieler für große Summen den Klub verließen. Und so schlug Schmadtke nur im Sommer 2014/15 unmittelbar nach dem Aufstieg verhältnismäßig umfangreich zu – und lag selbst damals mit rund 8,5 Millionen Euro noch unter dem Rahmen, den ihm Wehrle zur Verfügung gestellt hatte.

6. Wie viel kann der Effzeh noch investieren?

Das genaue Budget, das Schmadtke in diesem Sommer zur Verfügung hat, war wohl noch nie so schwer zu beziffern. Offizielle Zahlen gibt es ohnehin nicht, doch der TV-Vertrag und die Europa-Qualifikation machen seriöse Schätzungen fast unmöglich. Klar ist nur: Mit Cordoba und Horn hat der Effzeh gerade erst angefangen, seinen finanziellen Rahmen zu belasten. “Ich habe ihn auch jetzt noch nicht ausgeschöpft”, sagte Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN dazu nur. Heißt: Noch ist einiges an Geld vorhanden. “Wir sind weiter handlungsfähig”, betonte der FC-Manager.

Das ist auch nötig: Denn es sollen nicht nur noch ein Innenverteidiger und ein variabler Offensivspieler kommen. Das gestiegene Geldvolumen, das dank des TV-Vertrags in der gesamten Bundesliga vorhanden ist, hat die Transfersummen deutlich erhöht. Das hat Schmadtke in den Fällen Horn und Cordoba bereits feststellen müssen. Denn Schnäppchen waren die beiden Neuzugänge wahrlich keine.


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