,

Lehmann bricht Training ab – Risse muss geschont werden

Matthias Lehmann hat am Mittwochvormittag das Training beim 1. FC Köln abbrechen müssen. Der Kapitän humpelte nach einem Zweikampf mit bandagiertem Schienbein vom Feld. Marcel Risse wird derweil noch geschont.

Köln – Es war kurz vor Ende der Trainingseinheit, als Lehmann in einem Zweikampf einen Schlag auf das linke Schienbein bekam. Ein Physiotherapeut war sofort bei ihm, kühlte und bandagierte den linken Unterschenkel. Anschließend ging Lehmann vom Feld.

Matthias Lehmann verlässt angeschlagen den Trainingsplatz. (Foto: GBK)

„Es war wohl ein schmerzhafter Schlag, deswegen ist er besser reingegangen“, sagte Trainer Peter Stöger, der aktuell Marcel Risse aus dem Training genommen hat. „Er hat kleine muskuläre Probleme. Wenn du so lange draußen warst und dann wieder mit dem Balltraining einsteigst, kann das passieren. Bei ihm gehen wir null Risiko“, ergänzte Stöger. „Das Wichtigste ist: Sein Knie hält.“

Auch Sehrou Guirassy kann noch nicht vollumfänglich am Mannschaftstraining teilnehmen, absolvierte am Mittwoch einige Passübungen, ehe er wieder in der Kabine verschwand. „Das war so mit ihm abgesprochen“, sagte Stöger. „Wir führen ihn langsam ran. Er soll sich an die Mannschaft und das Training wieder gewöhnen.“ Ein Zeitfenster gibt es für Guirassy und Risse nicht, beide werden aber mit ins Trainingslager nach Bad Radkersburg fahren.


Das könnte Euch auch interessieren: 

Schlagworte: , , ,
13 Kommentare
  1. AMX
    AMX says:

    Kleine Grammatik-Korinthenkackerei:

    Das ist falsch: „humpelte nach einem Zweikampf mit ein bandagierten Schienbein vom Feld“

    Entweder:
    “ humpelte nach einem Zweikampf mit einem bandagierten Schienbein vom Feld“

    oder besser

    “ humpelte nach einem Zweikampf mit bandagiertem Schienbein vom Feld“

    Halbrichtig wäre
    “ humpelte nach einem Zweikampf mit einbandagiertem Schienbein vom Feld“, denn das wäre ein weißer Schimmel, oder wie der Lateiner sagt: Pleonasmus

    • KOMMENTATOR
      KOMMENTATOR says:

      Sehe ich nicht ganz so. Sicherlich ist beides nicht gleichbedeutend. Aber zu guten Journalismus gehört natürlich auch das Bemühen um sprachliche Richtigkeit („Europa Fit“ ist übrigens eben so falsch wie sprachlich ungelenk). Genauso wie klare Überschriften, logische Stringenz, stilistische Sicherheit (Hector-Faktor Horn?) und auch eine halbwegs vernünftige Bildredaktion, die z. B. Flitzern nicht noch großformatige Ehren verschafft. Ich finde, bei allen diesen Dingen kann der GBK noch zulegen. Ist gar nicht böse gemeint, vieles finde ich auch richtig gut und bin vor allem dankbar, dass es mal so ein umfangreiches Nachrichtenmedium zum Effzeh gibt, wo auch die Mühe erkennbar ist, wirklichen Nachrichten-Mehrwert zu generieren! Nur das Anspruch muss ja stetige Verbesserung sein… just saying…

  2. Hennes XOX
    Hennes XOX says:

    Leute!!!!
    Haltet doch bitte den Ball flach.
    Die Menschen hinter den Kulissen von GBK machen das sehr wahrscheinlich nicht hauptberuflich, bekommen dafür kein Geld und stecken viel Herzblut in diese Seite und die regelmäßige und wie ich finde umfassende, interessante und sehr gute Information von uns Fans. Beispielsweise habe ich sonst nirgendwo gelesen, dass wir nun auf den wunderbaren Pressesprecher verzichten müssen.
    Dafür gebührt dem GBK-Team ein ganz herzliches Dankeschön!!!!
    Jetzt auch noch mit Bildmaterial auf Instagram – Merci beaucoup, wie unser aller Spaßvogel sagen würde! Auch Danke dafür, dass sich am Modeste-Shaming à la Stadtanzeiger, Bild und Express nicht beteiligt wird.

    • Rolf G.
      Rolf G. says:

      Wo wir schon dabei sind, können wir auch gleich etwas weiter ausholen: wie mein Vorredner schon treffend bemerkt hat, unterscheiden sich die Artikel beim GBK meist wohltuend von denen, die man gemeinhin bei Bild und Express findet. Sollten sich da ab und zu Tippfehler einschleichen oder die Sprache etwas holprig werden, können wir das doch sicher entschuldigen und einfach darüber hinweglesen.
      Ich bin allerdings schon der Meinung, dass ein korrekter Satzbau (Interpunktion!), eine fehlerlose Grammatik sowie das Auslassen von Modebegriffen (Anglizismen!) Teil eines ponderierten und verständlichen Beitrags sind. Nicht nur im Forum, das gilt im Besonderen für redaktionelle Artikel.
      Aber so wie es jetzt ist, bin ich eigentlich ganz zufrieden. Beim GBK sollte man sich nur klar gegenüber den vorgenannten Blättern abgrenzen.

  3. Nick
    Nick says:

    Wir Fans scheinen wohl auch Sommerloch zu haben und weil es nix zu diskutieren gibt, reiten jetzt einige auf grammatikalischen und Tipp-Fehlern rum…gut wers braucht. AMX macht das ja bereits traditionell fast seit Bestehen des Geissblogs – es sei ihm vergönnt, er gibt ja aber auch wenigsten hier und da mal einen sachlichen Kommentar zur Sache ab. Vielleicht könnte er ja auch in Zukunft eine Mail an den Geissblog schreiben, zwecks Korrekturvorschlag. Jedenfalls ist er mir lieber als immer die Leute die nur rummeckern und andere beleidigen und sonst gar nix zur Diskussion beitragen…

    Vielleicht hauen jetzt aber auch nochmal ein paar dieser Personen einen raus, bevor dann bald die Anmeldung eingeführt wird…wer weiß, was in diesen Leute vorgeht…

    Generell kann man aber schon sagen, dass auch der Geissblog mit teils aus dem Zusammenhang gerissenen „Aufreißer“-Überschriften arbeitet und auch nicht jeder Artikel unbedingt was neues zum Thema bringt…ja und???

    Es würden sich wahrscheinlich weit mehr Leute beschweren, wenn es hier nur alle zwei Tage einen tiefgründigen Artikel gäbe…Ich persönlich lese den Geissblog und auf weitere Seiten zum effzeh sehr gern abends bei einem Fläschen Kölsch und erwarte gar keinen Mega-Journalismus. Ich lese gerne jede noch so kleine Neuigkeit zu meinem Verein und wenn auch nur die Beleuchtung vom Franz-Kremer-Stadion gewechselt wird…

    Dieser Blog wurde gerade als viertbester Fussballblog in Deutschland ausgezeichnet – so verkehrt kanns gar nicht sein – weiter so! Danke das es euch gibt.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar