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Unglückliches Scott-Debüt: "Er kam zum Handkuss"

Auf diesen Moment hatte Brady Scott gewartet: Doch als der US-Boy am Montagabend erstmals für den 1. FC Köln auflaufen durfte, legte ihm ausgerechnet Kapitän Matthias Lehmann ein Ei ins Nest. Ein unglückliches Debüt für das neue Torwarttalent der Geissböcke.

Steinbach – Matthias Lehmann wusste sofort, was er da angerichtet hatte. Der Kapitän ging zu Scott, der im Tornetz zappelte, klatschte mit dem 18-Jährigen ab, entschuldigte sich. Ein verunglücktes Zuspiel auf den Schlussmann hatte zu einem Pressschlag zwischen Scott und Nikola Trkulja geführt, woraufhin der Ball als Bogenlampe ins Kölner Tor flog (52.).

Für das Gegentor konnte er nichts

Der 1:1-Ausgleich, der gleichzeitig der Endstand zwischen dem 1. FC Köln und dem TSV Steinbach war, blieb allerdings die letzte kritische Szene für Scott. Der US-Amerikaner, der im Sommer aus Kalifornien zum Effzeh gewechselt war, durfte sich ansonsten über seine ersten 45 Minuten im FC-Trikot der Profis freuen. Zur Halbzeit-Pause war er für Timo Horn eingewechselt worden.

„Für das Gegentor konnte er nichts“, sagte sein Trainer hinterher. „In Wien sagt man: Er ist zum Handkuss gekommen.“ Peter Stöger nutzte die in Österreich gebräuchliche Ausdrucksweise mit einem Lächeln, schließlich hatte sein Keeper für Lehmanns Lapsus bezahlen müssen. Doch weder dem Kapitän noch dem Keeper wollte der FC-Coach einen Vorwurf machen. Dennoch hätte sich Scott ein schöneres Debüt gewünscht, denn wirklich auszeichnen konnte er sich anschließend auch nicht mehr.


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