,

Mark Uth zurück beim FC: „Will zeigen, was ich drauf habe“


Mark Uth ist zurück beim 1. FC Köln. Am vergangenen Freitag machten die Geißböcke und der FC Schalke 04 die Leihe bis Saisonende perfekt. Der Angreifer soll die in der Hinrunde schwache Defensive des FC beleben. Im Trainingslager in Benidorm hat der gebürtige Kölner nun genug Zeit, seine neue Teamkollegen besser kennenzulernen. 

Aus Benidorm berichtet Sonja Eich

Mark Uth ist Kölner. Der 28-jährige kommt aus Porz-Langel, seine Familie ist immer noch dort beheimatet. Aus der Jugend des TuS Langel wechselte Uth 2004 erstmals zum 1. FC Köln und durchlief dort, mit zwischenzeitlicher Unterbrechung bei Viktoria Köln, sämtliche Jugendmannschaften. Der Durchbruch zum Profi wollte Uth bei seinem Heimatverein aber nicht gelingen. „Ich musste den Umweg über Holland gehen, was für mich im Endeffekt der richtige Schritt war“, sagt Uth mittlerweile, der 2012 nach Holland gewechselt war und erst 2015 unter Markus Gisdol bei der TSG 1899 Hoffenheim zum Bundesliga-Spieler wurde. Nach 86 Spielen und 33 Treffern für die TSG zog es Uth 2018 zum FC Schalke 04, nachdem eine Rückkehr zum FC ein Jahr zuvor nicht geklappt hatte. Nun ergriffen der FC und Uth aber die Chance, den Angreifer für die Rückrunde der aktuellen Saison zu verpflichten. Am Samstag trainierte Uth nach seiner Muskelverletzung noch weitestgehend individuell, am Sonntag absolvierte der ehemaliger Schalke dann die komplette Einheit mit der Mannschaft. Nach dem Training sprach Uth mit den anwesenden Medienvertretern über…

…seine Rückkehr zum FC: „Ich bin sehr glücklich und habe mich gefreut, als es dann durch war. Es hat ja schon ein bisschen gedauert. Ich hoffe, dass ich dem FC  helfen kann, die Klasse zu halten. Ich bin gut aufgenommen worden und mit Timo Horn, Jonas Hector, Simon Terodde und Christian Clemens habe ich ja schon in der U21 des FC zusammengespielt. Ich musste zwar den Umweg über die Niederlanden gehen, aber das war richtig. Ich habe damals schon mit meinen Freunden darüber gesprochen, dass ich irgendwann noch einmal für den FC spielen muss, um zu zeigen, was ich drauf habe.“

Ich kann hoffentlich den einen oder anderen Spieler mit Pässen wegstecken

…die Position, auf der er zum Einsatz kommen soll: „Der Trainer hat noch nicht mit mir darüber gesprochen. Ich spiele gerne im Zentrum hinter den Spitzen. Da kann ich meine Freiheiten nutzen und hoffentlich den einen oder anderen Stürmen mit Pässen wegstecken.“

…seine Zeit auf Schalke: „Die erste Saison war schwer, weil wir nicht so oft gewonnen haben. Ich war aber fit und hatte meine Einsatzzeiten. Da kamen zwei schweren Verletzungen und danach war es schwer für mich wieder in ein funktionierendes Team reinzukommen. Aber das war 2019, jetzt ist 2020. Ich erwarte mir in Köln wieder mehr Spielzeit.“

Gisdol ist ein akribischer Arbeiter

…Markus Gisdol als Trainer: „Ich kenne ihn als akribischen Arbeiter. Die Arbeit mit ihm macht Spaß und wir kennen uns. Das ist ein Vorteil für mich.“

…seinen Fitnessszustand: „Ich war drei Wochen raus. Das MRT-Bild war okay. Jetzt geht es darum, dass ich mir in den nächsten zwei Wochen die Fitness hole, um gegen Wolfsburg bei 100 Prozent zu sein und meine Fähigkeiten einbringen zu können. Nach dem Training habe ich nichts mehr gemerkt und ich hoffe, dass ich in den Testspielen hier in Benidorm schon dabei sein kann.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar