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Test mit Talenten: Nach Wirtz-Abgang spielt Wydra bei Profis vor


Geht der Eine, kommt der Andere: Am Montag schockte der Abgang von Florian Wirtz den 1. FC Köln. Nur einen Tag später steht mit Philipp Wydra das nächste große Offensiv-Talent der Kölner U17 im Profi-Fokus. Der Österreicher wird am Dienstag bei einem internen Testspiel der Profis von Trainer Markus Gisdol mit dabei sein.

Köln – Auch dank zweier Testspiele nach der Pleite bei Union Berlin hatte Markus Gisdol seine Mannschaft Mitte Dezember wieder auf Kurs gebracht. Gegen Mannschaften aus U21 und U19 hatte der FC-Coach in der Woche vor dem Leverkusen-Derby taktisch und personell einiges getestet. Heraus kam das Bundesliga-Debüt von Jan Thielmann, dem 17-jährigen Rechtsaußen.

Sechs Wochen später greift Gisdol erneut zu einem Test-Tag mit den besten Nachwuchskicker der Geissböcke. Jene Profis mit weniger Spielzeit sollen am Dienstag im Wettkampf auf Einsatzminuten kommen. Gleichzeitig sollen sich die Talente aus dem NLZ unter Profi-Bedingungen beweisen. Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, werden am Dienstag nicht nur zwei mit U19- und U21-Spielern verstärkte Teams im RheinEnergieStadion hinter verschlossenen Türen auflaufen. Mit Philipp Wydra wird mindestens ein U17-Spieler mit dabei sein – und damit jenen Platz einnehmen, den Florian Wirtz hätte haben können, wenn er sich nicht für Bayer Leverkusen entschieden hätte.

Klares Signal von Heldt und Gisdol

Der österreichische U-Nationalspieler wurde Anfang Januar 17 Jahre alt, ist 2003er-Jahrgang und kam erst im vergangenen Sommer aus Wien nach Köln. Wydra galt bislang als kongenialer Partner von Wirtz bei den B-Junioren und ist der beste Torschütze in der Staffel West (13 Treffer). Noch einmal acht Monate jünger als Thielmann, ist das einstige Talent von Rapid Wien im zentralen, offensiven Mittelfeld zuhause. Am Dienstag wird er die Möglichkeit haben sich den FC-Verantwortlichen zu zeigen, nachdem er sich Mitte November nach den Entlassungen von Armin Veh und Achim Beierlorzer im Testspiel gegen PEC Zwolle der Interimsführung hatte zeigen können.

Nun also der erste Test unter Sportchef Horst Heldt und Trainer Markus Gisdol. Deren Signal ist klar: Der Wirtz-Abgang war auch die Folge von Versäumnissen vor ihrer Zeit. Die neue sportliche Führung will die besten Talente nicht nur fördern, sondern auch frühzeitig bei den Profis einbinden. Diese Marschroute hat auch das neue Präsidium um Werner Wolf vorgegeben. Heldt und Gisdol wollen es mit Leben füllen. Nach Katterbach und Jakobs soll Thielmann nur der Anfang gewesen sein. Spieler wie Sava Cestic, Tim Lemperle und eben Philipp Wydra sollen folgen.

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