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Keine Zuschauer im November – wird Regionalliga unterbrochen?


Die erneut ansteigenden Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland führen zu einer erneuten Einschränkung im Sport. Die Bundesregierung und die Länder beschlossen laut dpa am Mittwoch, dass der Profisport in Deutschland im November ausschließlich ohne Zuschauer stattfinden darf. Dies gilt im Fußball zunächst für die Bundesliga, Zweite und Dritte Liga. In der Regionalliga und im Nachwuchs geht man von einem Stopp des Spielbetriebs aus.

Köln – Wie erwartet führen die steigenden Inzidenzzahlen überall in Deutschland nun zu einer erneuten Einschränkung der Lebensumstände in Deutschland. Betroffen ist auch der Profifußball, der von nächster Woche an erst einmal wieder gänzlich ohne Zuschauer stattfinden muss. Selbst die Hygienekonzepte helfen den Bundesliga-Klubs nicht mehr weiter. Die Politik beschloss laut dpa am Mittwoch, dass für November jegliche Zuschauer von den Stadien ausgeschlossen werden müssen.

Der aktuelle Spieltag ist zwar noch nicht davon betroffen, an manchen Standorten wie in Köln (gegen den FC Bayern) wird dies aber bereits der Fall sein. Der 1. FC Köln ist im nächsten Monat nur mit einem Heimspiel betroffen (am 22. Oktober gegen Union Berlin). Allerdings haben auch die bisherigen Heimspiele der Saison maximal vor 300 Zuschauern stattgefunden. Wie es im Dezember weitergehen wird, soll erst im November entschieden werden.

Keine Spiele für U17, U19 und U21 ab nächster Woche?

Derweil geht man beim 1. FC Köln davon aus, dass die Regionalliga West mit der U21 und die Junioren-Bundesligen ausgesetzt werden. Nach GBK-Informationen ist für Donnerstag eine Sitzung der Vereine mit dem Deutschen Fußball-Bund für die Nachwuchs-Ligen angesetzt. Über die Regionalliga West muss der Westdeutsche Fußball-Verband entscheiden. Alle Ligen sollen aber zumindest am bevorstehenden Wochenende noch einmal spielen. Die U21 des 1. FC Köln muss in Bergisch-Gladbach ran, während die U17 von Martin Heck beim FC Schalke 04 antreten soll. Die U19 hat ohnehin spielfrei – und könnte sich damit vorübergehend bereits in der Corona-Unterbrechung befinden, sofern der DFB wie erwartet am Donnerstag die Nachwuchs-Ligen ab kommende Woche aussetzt.

Fraglicher ist noch, wie es mit der Regionalliga weitergeht. Als Vierte Liga ist sie eine teilprofessionelle Liga, in der viele, aber nicht alle Spieler ihren Lebensunterhalt mit dem Fußball verdienen. Daher war den Viertligisten nach der Corona-Unterbrechung im Frühjahr zumindest das Training wieder gestattet worden, wenngleich die Saison nicht regulär beendet wurde. Regelmäßige Coronatests werden im Gegensatz zu den ersten drei Ligen allerdings nicht durchgeführt. Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA, hatte zuletzt eine Ansteckung der Spieler durch gegenseitigen Kontakt auf dem Spielfeld als „sehr unwahrscheinlich“ eingestuft. Dennoch wird der Westdeutsche Fußball-Verband wohl eine Unterbrechung der Regionalliga vorsehen.

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