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„Wir haben uns gesagt: Wir müssen mehr Fußball spielen!“


Dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat sich der 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt einen Punkt gesichert. Dabei gerieten die Geißböcke beim 1:1 (0:1)-Unentschieden erneut durch einen vermeidbaren Elfmeter in Rückstand. Aus dem Spiel heraus ließ der FC jedoch nur wenig zu und freute sich am Ende nicht nur über Ondrej Dudas erstes Saisontor, sondern zeigte sich auch mit dem Ergebnis zufrieden. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Marius Wolf: „Ich denke, es war ein gerechtes Unentschieden. Es war bestimmt kein schönes Spiel, vielmehr ein Kampfspiel. Für uns ist es wichtig, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Darauf können wir aufbauen. Wir haben in den zwei Wochen hart gearbeitet. Wir haben den Fight angenommen und können uns keinen Vorwurf machen. Teilweise haben wir zu viele lange Bälle gespielt. Wir haben in der Pause gesagt, dass wir mehr Fußball spielen müssen. Dann haben wir es ordentlich gemacht, die Einstellung hat gestimmt. Wir spielen am Freitag schon wieder und wir wollen unbedingt in Stuttgart gewinnen. Die spielerischen Aspekte müssen wir noch reinbringen. Wir werden konzentriert weiterarbeiten.“

Habe gedacht: ‚Scheiße!‘

Sebastiaan Bornauw: „Nach dem Spielverlauf ist das Ergebnis gerecht. Ich denke nicht, dass ich beim Elfmeter zu spät war. Für mich ist das eine 50:50-Aktion. Ich war nicht überrascht, dass der Schiedsrichter gepfiffen hat, ich habe mir einfach gedacht: Scheiße. Ich denke nicht, dass es nur Pech ist, wenn wir in vier Spielen drei Elfmeter gegen uns kriegen. Wir müssen es in Zukunft einfach besser machen. Die ersten 20 Minuten nach der Halbzeit hatten wir eine gute Intensität, daran müssen wir anknüpfen. In Stuttgart wollen wir jetzt die drei Punkte holen.“

Ondrej Duda: „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Frankfurt hatte zunächst mehr Spielkontrolle, wir haben versucht kompakt und diszipliniert zu stehen. Der Zeitpunkt des Elfmeters war für uns natürlich unglücklich. Wir wollten im zweiten Durchgang nicht die Köpfe hängen lassen. Ich bin sehr glücklich für die Mannschaft und denke, der Punkt ist für beide Mannschaften verdient. Wir können Fußball spielen, wir haben die Qualität. Am Ende wollten wir nicht wie gegen Hoffenheim in der letzten Minute den Punkt aus der Hand geben. Es war nicht einfach, den Ball bei meinem Tor so zu treffen, weil er kurz vorher aufgenommen ist. Ich bin froh, dass er reingegangen ist. Für uns wird es jetzt Zeit, dreifach zu punkten. Wir haben nicht viel Zeit bis Stuttgart, aber wir werden bereit sein.“

Horst Heldt: „Wir sind in der zweiten Halbzeit viel besser ins Spiel gekommen. Frankfurt ist eine gute Mannschaft mit starkem Saisonstart. Da mussten wir uns erst ein bisschen rein finden. Es war jetzt der dritte Elfmeter, der aus dem Kölner Keller entschieden wurde. Den kann man geben, muss man aber nicht. Ich denke, es war keine krasse Fehlentscheidung. Von daher wundere ich mich schon. Ich denke aber, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. Wir haben alle Elemente reingebracht, die wichtig sind und verdient den Ausgleich gemacht. Wir hätten sogar noch die Führung erzielten können, müssen jetzt aber mit dem Punkt zufrieden sein, der enorm wichtig für uns ist.“

Der Punkt ist genau einen Zähler wert

Adi Hütter: „Wir reisen mit zwei verlorenen Punkten ab. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und müssen das zweite Tor machen. Die Chance von Kamada kurz nach der Pause wäre der Schlüsselmoment gewesen, das 2:0 wäre Knackpunkt gewesen. Köln war dann aber besser, dennoch hatten wir die besseren Torchancen. So verlieren wir heute zwei Punkte.“

Markus Gisdol: „Wir haben etwas gebraucht, um besser in die Zweikämpfe zu kommen. Wir haben im Ballbesitz zu wenig gemacht. Der Elfmeter war ein Nackenschlag. Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Nach dem Rückstand war es daher sehr schwer, aber die Mannschaft hat sich gewehrt. Nach einer Anlaufzeit in der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel und hätten es nach dem Ausgleich sogar noch drehen können. Je länger das Spiel dauerte, desto besser haben wir uns gefunden. Deswegen haben wir uns den Punkt verdient. Der ist genau einen Zähler wert. Jetzt geht’s weiter. Der Anfang ist gemacht.“

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