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Andersson eine Option für den BVB? „Schließe es nicht aus“


Nach dem positiven Corona-Test am Mittwoch kann der 1. FC Köln zwei Tage vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund das Training wieder aufnehmen. Für das wichtige Heimspiel am Samstag könnte Markus Gisdol dabei möglicherweise sogar wieder auf Stürmer Sebastian Andersson zurückgreifen. 

Köln – Am Donnerstagmorgen gab es die gute Nachricht: Alle PCR-Tests, die in der Nacht am Geißbockheim durchgeführt worden waren, fielen negativ aus. Somit werden die Geißböcke am Nachmittag ihre unterbrochene Vorbereitung auf das Spiel am Samstag gegen Borussia Dortmund wieder aufnehmen können.

Sehe viele positive Signale

Der fehlende Trainingstag war für die Kölner mit Hinblick auf die kommende Partie freilich nicht optimal. Trotzdem habe man am Geißbockheim versucht, das beste daraus zu machen. Während die Spieler zuhause ein individuelles Trainingsprogramm abgespult hatten, arbeitete das Trainerteam stattdessen intensiver in der Gegneranalyse. „Wir haben versucht, ein bisschen mehr in der Theorie zu arbeiten und uns den Gegner genauer anzuschauen. Jetzt entscheiden wir, was die beste Marschroute sein wird“, erklärte Markus Gisdol auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Donnerstag.

Dabei will der Trainer gegen den Favoriten aus Dortmund nicht zu passiv agieren, ohne die Qualität der Gäste mit der „Urgewalt von Erling Haaland“, wie Gisdol den Stürmer beschrieb, zu unterschätzen. Möglich scheint dabei, dass dem FC Sebastian Andersson wieder zur Verfügung steht. Der Angreifer konnte am Dienstag genauso wie Florian Kainz die komplette Einheit mit der Mannschaft absolvieren. „Ich schließe es nicht aus“, sagte Markus Gisdol. „Wir warten händeringend auf die Rückkehr von beiden, weil sie uns guttun.“ Der fehlende Trainingstag sei dabei allerdings in der Bewertung der Sinnhaftigkeit einer Kader-Nominierung respektive eines Einsatzes ebenfalls unglücklich gewesen. Nun bleiben Markus Gisdol noch zwei Trainingseinheiten, um zu entscheiden, ob einer der beiden bereits eine Verstärkung sein könnte. „Ich sehe viele positive Signale. Sebastian Andersson ist vielleicht etwas weiter als Kainzi, weil er nicht diese lange Pause hatte. Die Dinge am Dienstag waren aber sehr positiv. Wir werden bald wieder Rückkehrer sehen könnte“, zeigte sich der Trainer vorsichtig optimistisch.

16 Kommentare
  1. Holger sagte:

    Hmmmm….Ich glaube Andersson war auch vor seiner langen Pause eher ein Fremdkörper im Spiel als das er eine Hilfe war. Ich freue mich über seine Rückkehr aber ich erhoffe mir nicht allzu viel von einem eventuellen Einsatz.
    Letztlich hängt es nicht an einzelnen Spielern, vielmehr kommt es auf die Taktik und die Aufstellung an und das war bisher leider zu oft zu schlecht.
    Bin verdammt gespannt darauf, welchen genialen Geniestreich sich unser Trainer wieder ausdenkt :-)

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  2. Gerd1948 sagte:

    Fakt ist erst mal, dass Sonja hier den Laden alleine schmeißt. Ein Andersson wäre für mich nur sinnvoll von Anfang an. Es ist wenig zielführend, wenn man erst mal in Rückstand geraten ist. Vllt können wir die Chance nutzen, weil….wir sie eigentlich nicht haben. Also wenn dann bitte mit fliegenden Fahnen, alles andere hatten wir zur Genüge.

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