Andreas Menger arbeitet seit Januar 2018 für den 1. FC Köln. (Foto: Bopp)

Menger-Nachfolge: Paderborn lässt Burchert nicht gehen

Der 1. FC Köln befindet sich auf der Suche nach einem neuen Torwart-Trainer. Andreas Menger hat den Geißböcken mitgeteilt, dass er trotz seines bis 2022 laufenden Vertrags zu Hertha BSC wechseln möchte. Der Wunschkandidat für die Nachfolge, Nico Burchert (33), hat dem FC nach GBK-Informationen aber inzwischen abgesagt. Dennoch soll bis Ende nächster Woche eine Lösung gefunden werden.

Köln – Seit Januar 2018 ist Andreas Menger der Chef-Torwarttrainer am Geißbockheim. Unter ihm kamen mehrere Torwarttalente zum FC, darunter Julian Krahl und Max Hagemoser. Für seine Arbeit mit Timo Horn musste der 48-jährige allerdings immer wieder Kritik einstecken, weil sich die Kölner Nummer eins lange nicht stabilisierte. Nun steht der geborene Berliner vor der Rückkehr in seine Heimatstadt. Menger ist sich mit der Hertha über einen Wechsel einig.

Burchert bleibt in Paderborn

Das bedeutet für den 1. FC Köln auch: Bis nächste Woche Freitag (2. Juli), wenn die Mannschaft und das neue Trainerteam erstmals zum Coronatest am Geißbockheim zusammenkommen, soll der Nachfolger feststehen. Kölns neuer Cheftrainer Steffen Baumgart hätte am liebsten Nico Burchert vom SC Paderborn zum FC geholt (der GEISSBLOG.KOELN berichtete exklusiv). Gespräche wurden auch sofort geführt, doch nun kam die Absage vom Zweitligisten und dessen Torwarttrainer. Burchert entschied sich nach Rücksprache mit dem neuen Cheftrainer Lukas Kwasniok für einen Verbleib beim SCP.

Menger-Abschied beschlossen

Die Suche geht also weiter. Nach GBK-Informationen haben die Kölner ihr Interesse inzwischen auf drei andere Kandidaten eingegrenzt, mit denen nun finale Gespräche geführt werden. Die Entscheidung bis spätestens Mitte der nächsten Woche fallen, um den neuen Mann am 2. Juli respektive am 5. Juli zum ersten Training der gesamten Mannschaft zu präsentieren. Denn eines ist man sich am Geißbockheim längst bewusst: Wenn jemand wie Menger seinen Wechselwunsch deutlich hinterlegt, macht eine weitere Zusammenarbeit nur noch wenig Sinn. Was einer Zustimmung des Menger-Deals mit der Hertha daher nur noch fehlt, ist die Einigung mit einem Nachfolger.

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