Die Kabine der FC-Profis am Geißbockheim. (Archivbild: YouTube 1. FC Köln, 08/2015).

Die Kabine der FC-Profis am Geißbockheim. (Archivbild: YouTube 1. FC Köln, 08/2015).

Kabinen, Kraftraum, Physio: FC baut am Geißbockheim um!

Der 1. FC Köln schaltet noch einmal einen Gang hoch, um mit einem Sieg die Bundesliga-Saison 2021/22 zu beenden. Dann soll es nicht nur nach Europa gehen, sondern auch in eine bessere Zukunft. Dafür lässt der FC ab kommenden Montag die Handwerker anrücken. Denn am Geißbockheim wird umgebaut.

Nach GEISSBLOG-Informationen wird der 1. FC Köln den gesamten Profi-Trakt am Geißbockheim umbauen. Nachdem bereits im vergangenen Sommer die Wände zwischen den einzelnen Trainerbüros fielen und das sogenannte “Call Center” auf Anregung von Steffen Baumgart eingerichtet wurde, sind nun die Spieler dran.

1. Kabinen mit Tageslicht

Die wichtigste Veränderung: Die Profi-Mannschaft zieht mit ihrer Kabine aus dem fensterlosen Keller in die erste Etage. Kabinen und Räumlichkeiten mit Tageslicht – nach Jahrzehnten im Untergeschoss gibt es künftig verbesserte Umkleiden, aus denen auch der Geruch der Vergangenheit entweichen soll. Bis heute soll es in den Keller-Kabinen riechen wie in jenen ungelüfteten Umkleiden, die jeder Amateurkicker aus der Kreisliga kennt.

2. Sporthalle wird zum Kraftraum

Die zweite große Veränderung: Die alte Sporthalle wird in einen großen Kraftraum umgestaltet. Das Fußballfeld fällt weg. Dafür können künftig alle Profis und auch die NLZ-Kicker der U21, U19 und U17 in der alten Sporthalle an Kraftgeräten trainieren. Bislang war der Kraftraum in der ersten Etage. Dort, wo künftig die Kabinen ihren Platz haben werden. Dort hatte es für einen großen Kraftraum aber zu wenig Platz gegeben.

3. Größere Reha- und Physio-Räume

Mit diesen beiden Veränderungen werden die Räume auch neu für die medizinische Abteilung gestaltet. Die Physiotherapeuten bekommen anders gestaltete Behandlungszimmer. So wird auch der Reha-Bereich größer, in dem die verletzten und individuell trainierenden Spieler wiederaufgebaut werden sollen.

All diese Umbauten werden in der kommenden Woche beginnen und sollen, wenn alles glatt läuft, zum Trainingsstart am 27. Juni abgeschlossen sein. Zwar müssen die Handwerker damit einen engen Zeitplan erfüllen, doch hofft der FC dieses Datum schaffen zu können. Wenn nicht, müssten die FC-Profis nur in der ersten Trainingswoche der Vorbereitung ausweichen, ehe es ins Trainingslager geht. Spätestens zur Rückkehr aus Donaueschingen sollen die neuen Räumlichkeiten eingeweiht werden.

Umbau nur Kosmetik: Leistungszentrum bleibt unverhandelbar

Beim FC macht man intern jedoch deutlich, dass diese Baumaßnahmen nur dringend benötigte kosmetische Korrekturen sind einer längst aus der Zeit gefallenen Infrastruktur. Da den Geißböcken über diese Anpassungen hinaus baulich Fesseln angelegt sind, hofft man weiter auf den Bau eines modernen Leistungszentrums mit Kabinen, Trainingsflächen, Reha- und Physiobereichen, die dem Profi-Standard entsprechen, den der Großteil der anderen Bundesligisten längst aufweisen kann.

Nötig machte den Umbau zusätzlich, dass die Stadt Köln eine Genehmigung nicht mehr verlängert. In den vergangenen zwei Jahren stand im Nachwuchsbereich bei Platz sechs und sieben ein Zelt, den die Jugendspieler als Kraftraum, Umkleide und Besprechungsraum nutzen konnten. Dieses Zelt hatte der FC mit Beginn der Corona-Pandemie beantragt, um die Corona-Auflagen in den Kabinen erfüllen zu können. Nun läuft die Genehmigung aus, der FC muss das Zelt wieder abbauen. Durch die Umwandlung der Sporthalle in eine Kraftraum nicht nur für Profis, sondern auch für den Nachwuchs fängt der FC den Wegfall des Zelts auf.

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