Linton Maina bejubelt sein Tor in Bochum. (Foto: Bucco)

Linton Maina bejubelt sein Tor in Bochum. (Foto: Bucco)

Gewinner der Neuzugänge: Der schnelle Maina dreht langsam auf

Sieben Neuzugänge plus Luca Kilian hat der 1. FC Köln in der zurückliegenden Transferperiode verpflichtet. Zur neuen Saison setzte der FC vor allem auf entwicklungsfähige Spieler, die in der Bundesliga bislang kaum bis gar nicht stattgefunden hatten. Linton Maina kommt bislang auf die meiste Spielzeit und gilt derzeit als Paradebeispiel für das, was Steffen Baumgart und Sportchef Christian Keller von den Neuen erwarten.

Gegen den VfL Bochum waren es zwei Spieler des 1. FC Köln, die nach ihren Einwechslungen für die Wende sorgten und den Ausgleich am Ende noch erzwangen: Linton Maina und Sargis Adamyan. Letzterer traf den Pfosten, Ersterer machte das Tor zum 1:1, nachdem er zweimal an Manuel Riemann gescheitert war.

Überhaupt ist Maina derjenige unter den Neuzugängen, der schon am Weitesten in seiner Entwicklung ist. In elf von zwölf Pflichtspielen kam der 23-Jährige zum Einsatz – zusammen mit Adamyan kommt er damit auf die meisten Einsätze aller Neuzugänge. Zudem bringt er es bislang auf die meisten Einsatzminuten aller Neuzugänge (Kilian ausgenommen). Und gegen Slovacko mit drei Torbeteiligungen sowie in Bochum mit seinem Treffer konnte er sich erstmals in die Kölner Scorerliste eintragen.

Maina liegt vor dem Zeitplan

“Wir haben nur Spieler geholt, die entweder noch nie die Bundesliga gesehen haben, oder sie gesehen haben und sich bislang aber noch nicht nachhaltig durchsetzen konnten”, sagte Sportchef Christian Keller in dieser Woche im GEISSBLOG-Interview. “Alle Spieler haben deshalb Entwicklungspotentiale. Wir müssen bei der Rekrutierung nur davon überzeugt sein, dass wir den Spieler besser machen können, wenn wir systematisch mit ihm trainieren, insbesondere auch individuell.”

Für dieses Individualtraining setzen sich Spieler und Verein einen Plan, nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich. Maina gilt bislang als Musterschüler, liegt inhaltlich und zeitlich vor den vereinbarten Zielen. Was sich zuletzt auch in der Leistung des schnellen Außenbahnspielers zeigte. Zusammen mit Adamyan und Eric Martel hat Maina den bislang größten Sprung gemacht. Im heißen Herbst mit erneut zwölf Spielen in sieben Wochen soll der Flügelflitzer als schnellster Spieler im Kader seine offensiven Stärken noch besser zur Entfaltung bringen.

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