Christian Keller, Markus Rejek und Philipp Türoff im RheinEnergieStadion. (Foto: Ligafoto/Bucco)

Christian Keller, Markus Rejek und Philipp Türoff im RheinEnergieStadion. (Foto: Ligafoto/Bucco)

Hier präsentieren sich die drei neuen FC-Geschäftsführer

Am Mittwoch in der Geißbock-Loge im RheinEnergieStadion: Die drei Geschäftsführer des 1. FC Köln präsentieren sich erstmals gemeinsam. Christian Keller, Markus Rejek und Philipp Türoff – das neue Trio an der Spitze der Geißböcke soll den Klub in eine bessere und stabilere Zukunft führen.

Bislang traten sie noch nicht gemeinsam auf: Christian Keller, Markus Rejek und Philipp Türoff. Doch längst arbeitet das Trio im Hintergrund gemeinsam an der FC-Zukunft. Keller muss den Kader aufräumen, die Kosten verringern und besser an Steffen Baumgarts Spielidee anpassen. Rejek soll neue Einnahmefelder erschließen. Türoff muss den Sanierungsauftrag umsetzen.

Der GEISSBLOG stellte zuletzt die neue FC-Struktur in einer fünfteiligen Serie vor. Welche Aufgaben haben Keller, Rejek und Türoff künftig? Welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Und wie soll die FC-Zukunft gemäß des FC-Matchplans aussehen, den der FC-Vorstand entworfen und dem sich die Geschäftsführer verschrieben haben?

Die gesamte Serie in der Übersicht

Teil 1: So soll der neue 1. FC Köln funktionieren
Teil 2: Die Sanierung als Kernaufgabe der Zukunft
Teil 3: Dem FC droht der nächste Rechtsstreit
Teil 4: Kellers Fundament – Kölns Säulen der Erde
Teil 5: Die einheitliche Spielidee

Aus der Kurzfristigkeit in die Zukunft

Das oberste Ziel der neuen Geschäftsführung ist die finanzielle Sanierung des Klubs. Türoff kann dies nicht alleine erledigen. Er braucht dafür sportlichen Erfolg – diesen muss Keller herbeiführen – und zusätzliche Einnahmen – diese soll Rejek finden, abgesehen von jenen, die durch den sportlichen Erfolg ohnehin eingefahren werden sollen.

Dabei gibt es kurzfristig nur ein Ziel: den Klassenerhalt in der Saison 2022/23. Ein Abstieg würde den FC um viele Jahre zurückwerfen und womöglich so hart treffen wie noch nie ein Abstieg zuvor. Daher wird Köln im Winter in den Kader investieren, einen Stürmer holen. Geld ausgeben, um die Bundesliga und damit Geld zu retten – das ist die Devise. Alles aber mit Augenmaß und mit dem Geld, das die Conference League eingebracht hat.

Werte, Geißbockheim und Stadion im Fokus

Ist die Liga gesichert, können die Großprojekte beginnen: der Kader-Umbruch, vor allem aber der Bruch mit der großen Tradition Geißbockheim. Der FC weiß längst, dass ein Verbleib an seinem Heimat-Standort unmöglich geworden ist. Jetzt sollen in den kommenden Monaten die Pläne für Marsdorf forciert werden – eine Aufgabe vor allem für Türoff (politisch und finanziell) sowie für Keller (sportlich).

Und dann wäre da noch die Vermarktung: Die meisten Verträge mit den Sponsoren laufen noch länger – so hat Rejek Zeit sich einzuarbeiten. Im Fokus steht die Werte-Diskussion, die dem FC eine neue Agenda für die Zukunft geben soll. Dann beginnen die Gespräche mit den Partnern, unter anderem mit der RheinEnergie (Vertrag läuft bis 2024), denn parallel zum Sponsorenvertrag läuft auch der Pachtvertrag für das Stadion aus (Türoffs Bereich).

Viel zu tun für die drei neuen Geschäftsführer!

Die gesamte Serie in der Übersicht

Teil 1: So soll der neue 1. FC Köln funktionieren
Teil 2: Die Sanierung als Kernaufgabe der Zukunft
Teil 3: Dem FC droht der nächste Rechtsstreit
Teil 4: Kellers Fundament – Kölns Säulen der Erde
Teil 5: Die einheitliche Spielidee

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