Höger Darmstadt

Höger-Debüt geglückt: „Das war überragend!“

Ein Bundesliga-Auftakt nach Maß für den 1. FC Köln: Das 2:0 vor heimischem Publikum gegen den SV Darmstadt 98 war der perfekte Start für die Geissböcke in die Saison. Beim Effzeh feierten zudem die Neuzugänge Marco Höger und Artjoms Rudnevs ihre Heim-Debüts – und überzeugten. Besonders für den Kölner Höger war das Spiel ein emotionales Highlight.

Köln – Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Patrick Ittrich lief ein strahlender Marco Höger über das Spielfeld. Der ehemalige Schalker war nicht nur mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, auch an seinem persönlichen Auftritt gab es kaum etwas auszusetzen. Höger war gegen die Lilien der Taktgeber der Domstädter. Immer wieder ließ sich der Rechtsfuß zwischen die beiden Innenverteidiger zurückfallen, um von dort das Spiel der Kölner aufzuziehen.

Davon habe ich immer geträumt

Der 26-Jährige zeigte sich in den Zweikämpfen hellwach, lief Räume zu und hatte in der 52. Minute Pech, dass Rudnevs seinen Traumpass nicht verwerten konnte. Insgesamt war es ein gelungenes Debüt für den gebürtigen Kölner. Ein Spiel, auf dass sich Höger schon seit langer Zeit gefreut hatte. „Für mich war das erste Heimspiel hier in Köln ein Ereignis, auf das ich hin gefiebert habe. Davon habe ich immer geträumt. Das ist eine überragende Sache für mich.“

Obwohl in Köln geboren, konnte Höger das Trikot mit dem Geissbock in seiner Bundesliga-Karriere bisher nicht überstreifen. Nach seinen Stationen bei Bayer 04 Leverkusen, Alemannia Aachen und Schalke 04 ist der defensive Mittelfeldspieler nun aber endlich beim Effzeh angekommen. Mit den Kölnern hat Höger noch einiges vor, der Auftaktsieg in der Bundesliga war für ihn nur der erste Schritt: „Es war super, dass wir direkt drei Punkte geholt haben. Wir stehen ganz am Anfang der Saison. Dafür haben wir das sehr gut gemacht.“

Auch Rudnevs feiert ein gelungenes Debüt

Neben Marco Höger feierte auch der lettische Neuzugang Artjoms Rudnevs sein Heim-Debüt. Der 28-jährige Angreifer, der ablösefrei aus Hamburg gekommen war, harmonierte bereits gut mit seinem Sturmpartner Anthony Modeste. Rudnevs wirkte sehr emsig, immens lauffreudig und kam immer wieder zum Abschluss. Allerdings hatte er vor dem gegnerischen Tor nicht das nötige Quäntchen Glück, vergab mehrere gute Chancen. Immerhin legte er Modeste mit einem starken Pass noch einen Treffer auf. Das 2:0 des Effzeh war also auch für die beiden Neuzugänge ein gelungener Auftakt in die Saison.


Alles rund um das 2:0 gegen Darmstadt