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Schmadtke schützt Jojic: Lasst den Jungen in Ruhe!


Milos Jojic kämpft sich Tag für Tag an die Form heran, die er selbst von sich erwartet. Nach drei Bundesliga-Spieltagen ist klar, dass der Serbe beim 1. FC Köln noch ein bisschen brauchen wird, um die erhoffte Verstärkung zu werden. Die Zeit bekommt er von den Verantwortlichen – und auch die Rückendeckung. Am Freitag kam sie von Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Pulheim – Am Rande des Golfturniers der FC-Stiftung erklärte Schmadtke den 23-Jährigen für unantastbar. Die Diskussion um den hoch veranlagten Mittelfeldspieler will der Manager nicht mitmachen. „Ich finde, dass wir Beurteilungen von Neuzugängen in der Winterpause vornehmen können, aber nicht jetzt. Jojic ein Fehleinkauf, die anderen Klassetransfers? Sorry, aber dafür bin ich der Falsche.“

Ich bin noch nicht bei 100 Prozent

Seine Botschaft ist klar: Lasst Milos Jojic in Ruhe! Schließlich weiß der Neuzugang aus Dortmund selbst, dass er noch an sich arbeiten muss. Das hatte Schmadtke dem Serben selbst – auch öffentlich – mitgeteilt („Das war nicht genug. Ich erwarte mir mehr Akzente, mehr Überraschung“, hatte er nach dem Pokalspiel gesagt).

Nun erklärte Jojic selbst: „Ich bin mit meiner Fitness noch nicht bei 100 Prozent. In Dortmund habe ich zwischenzeitlich sechs Monate nicht gespielt. Jetzt merke ich, dass ich in jedem Training besser werde. Aber mir fehlt die Spielpraxis noch“, sagte der 23-Jährige der „Bild“. Doch Jojic will alles tun, dass es auf und neben dem Platz schnell besser wird. Deshalb nimmt er künftig mehrmals wöchentlich Deutsch-Unterricht. „Ich will die Sprache so schnell wie möglich perfekt beherrschen.“ Den Begriff „Fehleinkauf“ kann er aus dem Vokabular gleich streichen.

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