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Kölner Torhüter-Roulette von Horn über Kessler bis Zieler

Doch die Position der Nummer eins ist nicht die einzige, um die sich Jörg Schmadtke aktuell kümmern muss. Die Verträge von Thomas Kessler und Daniel Mesenhöler laufen beide im Sommer aus. Noch. Denn dem „kicker“ bestätigte der Geschäftsführer Sport nun, dass es zumindest mit Kessler eine zeitnahe Einigung geben werde. „Ich glaube, bis Ostern sind wir mit dem Thema durch“, sagte Schmadtke.

Thomas Kessler im Abschlusstraining des 1. FC Köln.

Thomas Kessler. (Foto: GBK)

Eine Aussage, die er bei Mesenhöler (noch) nicht tätigen kann. Beim 20-Jährigen sieht die Sache schwieriger aus. Der deutsche U-Nationaltorhüter will sich ab der kommenden Saison oberhalb der Regionalliga seine Spielpraxis holen. Als Spieler des 1. FC Köln ist dies nicht oder nur insofern möglich, als dass er einen langfristigen Vertrag bei den Geissböcken unterschreiben und sich dann ausleihen lassen müsste. Eine solche Ausleihe, gerade auf der Torhüterposition bei einem so jungen Spieler, ist aber schwer umzusetzen, da sich nicht viele Klubs darauf einlassen.

Profi-Vertrag für Sven Müller

Die Kölner sind sich bewusst, dass Mesenhöler daher die Option bevorzugen könnte, den Klub im Sommer ablösefrei zu verlassen. Damit würden die Geissböcke ein großes Torhütertalent verlieren. Im Hintergrund arbeiten sie aber bereits daran, ein anderes zu halten. Der ebenfalls 20-jährige Sven Müller, der in dieser Saison sieben Mal in der Regionalliga zum Einsatz kam, soll einen Profi-Vertrag erhalten. Der 1,90 Meter große Keeper ist ebenfalls ein Eigengewächs. Er könnte im Falle eines Mesenhöler-Abschieds die neue Nummer drei ab der kommenden Saison werden und gleichzeitig die Nummer eins der U21 von Trainer Martin Heck.


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