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Hat der Effzeh zwei Punkte gewonnen oder vier zu wenig?

In der Tat hätten zwei Niederlagen bedeutet, dass die Kölner eher in Richtung Mittelfeld hätten schauen müssen. Zwei Punkte klingen nach den Spielverläufen gegen den BVB und Werder zwar nach etwas zu wenig. Doch diese zwei Punkte bedeuten in der Gesamtrechnung den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Mittelfeld und Anschluss an die europäischen Plätze.

Wir hätten wohl gewonnen, wenn ich den Ball gehalten hätte

Ein Spieler, der diesen schmalen Grat am Samstag im Weserstadion personifizierte, war Thomas Kessler. Der Keeper verschuldete den Ausgleich zum 1:1, rettete aber nachher mit mehreren spektakulären Paraden seine Mannschaft vor dem Rückstand. Eine Gratwanderung zwischen Sieg und Niederlage am Beispiel des Kölner Torhüters. „Wenn man sich das Spiel anschaut, hätten wir wohl drei Punkte mitgenommen, wenn ich den Ball gehalten hätte“, ärgerte sich Kessler. Doch er wusste auch: Gleichzeitig war der Punktgewinn enorm wichtig für seine Mannschaft.

Denn jetzt dürfte das Spiel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Mittwoch noch einmal ein Highlight zum Jahresende werden. Die Werkself steht unter Zugzwang, in Köln voll auf Sieg zu spielen. Die Mannschaft von Roger Schmidt spürt nach einer bislang schwachen Hinrunde den stetig steigenden Druck. Ähnlich wie gegen den BVB könnte dies den Kölnern in die Hände spielen. Eine emotionale „Alles-raushauen“-Partie vor Weihnachten, so wie im vergangenen Jahr beim 2:1 gegen Dortmund, darauf setzen sie am Geißbockheim.

Trainingsfrei: Regenerieren für das Derby

Dafür gab es auch am Sonntag noch einmal trainingsfrei. Es heißt Kräfte sammeln und die letzten Reste mobilisieren, die noch übrig sind nach einem Herbst voller Verletzungen. „Auf der Felge“ nannte Kessler den Zustand des Teams. Doch Köln hat in den letzten beiden Spielen gezeigt, dass sie trotzdem auf Kurs bleiben können.

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Alles zum 1:1 des Effzeh in Bremen


4 Kommentare
  1. Nick says:

    Zwei Punkte gegen den BVB unvorhersehbar verloren, gegen Werder war der Punkt, mangels Chancenverwertung ok, pfeift Stark stark, gewinnen wir aber auch dieses Spiel, denn dann gibts den Ausgleichschuss eben gar nicht. Ausgebliebenen Elferpfiff mal außen vor gelassen…

  2. udo schmidt says:

    Wäre der Fußball gerecht, würden Schiedsrichter keine Fehler machen und Spieler sich nicht dauernd verletzen ,dann würde das für den FC in der Hinrunde bedeuten: Niederlage gegen Mönchengladbach, Siege gegen Augsburg,Dortmund und Bremen – insgesamt also 3 Punkte mehr.Beim nächsten glücklichen Sieg ist alles wieder ausgeglichen.
    Fazit: Der FC spielt eine tolle Hinrunde,ist voll mit dabei und braucht sich hinter keiner Mannschaft zu verstecken.Die Bundesliga ist so eng zusammen daß Kleinigkeiten über Spielausgänge entscheiden.Für den FC ist zwischen Platz 3 und 10 alles möglich.
    Ich jedenfalls freue mich auf die nächsten 19 Spiele und bin stolz auf diesen Verein.
    Wenn am Mittwoch noch der Plastikklub geärgert wird sind es schöne Weihnachten.

  3. Rupert Maria Karrenbauer says:

    Isoliert gesehen eher vier Punkte verloren. Im Gesamtkontext sind die zwei Punkte in Ordnung, da aufgrund der vielen Verletzten diese starke Leistung gegen Dortmund und in Bremen nicht unbedingt zu erwarten war. Insgesamt finde ich es positiv, dass man sehen kann, dass die Mannschaft noch Potenzial nach oben hat! Jetzt Leverkusen ärgern und alles ist prima!

  4. puschel says:

    ….letze woche habe ich noch geschrieben 1 punkt gewonnen gegen den bvb, heute muss ich schreiben 2 punkte verloren bzw. verschenkt gegen werder ! leider hat sich die truppe in einem starken spiel , vor allem erste hälfte, nicht selber belohnt ! leider kommt der letzte pass immer noch zu ungenau, die hektik vorm tor ist noch zu groß und auch die fehlende übersicht für den besser stehenden ist nicht immer da , da gilt es im training daran zu arbeiten ! aber alles in allem eine super hinrunde der truppe mit hoffentlich einem sahenhäubchen am mittwoch !

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