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Die Guirassy-Falle: Warum Köln ohne den Stürmer plant


Der 1. FC Köln wird bis zum Sommer auf Sehrou Guirassy verzichten müssen. Der 21-Jährige kuriert noch immer eine Schambeinentzündung aus. Wann er zurückkehrt, ist offen. Das verändert auch die Transferpolitik der Geissböcke.

Köln – Eigentlich hätte er Anthony Modeste in den letzten Monaten entlasten sollen. Stattdessen ist Sehrou Guirassy das größte Sorgenkind der Verletzten beim Effzeh. Eine hartnäckige Schambeinentzündung hat ihn weit zurückgeworfen. Wann er wieder trainieren kann, ist noch offen.

Wir können nicht ganz sicher sein

Seit Guirassy vor wenigen Wochen einen erneuten Rückschlag erlitt und wieder aus dem Training genommen werden musste, ist für die Geissböcke klar: Die Transferplanungen im Sommer haben sich geändert. Da selbst unklar ist, ob Guirassy zum Vorbereitungsstart auf die neue Saison wieder voll belastbar sein wird, muss Sportchef Jörg Schmadtke umdenken.

„Wir können nicht ganz sicher sein“, sagte der Sport-Geschäftsführer dem GEISSBLOG.KOELN auf die Frage, ob Guirassy für die neue Saison von Beginn an fest eingeplant werden kann. Heißt: Guirassy ist die große Unbekannte, der Effzeh wird sich – ein Verbleib von Anthony Modeste hin oder her – nach einer Alternative zu Guirassy umschauen müssen.

Modeste ging gegen Bremen die Kraft aus

In Statur, Spielart und Fähigkeiten am Ball hätte Guirassy ein junger Klon seines Landsmannes Modeste sein können. Doch das Verletzungspech hat den Franzosen fest im Griff. Und so wird der Effzeh in diesem Sommer erneut auf die Suche gehen nach einem robusten Mittelstürmer, der offensiv wie defensiv kopfballstark ist, als Wandspieler ebenso agieren kann wie im Strafraum als Zielspieler.

Denn selbst, wenn Modeste über die Saison hinaus in Köln bleiben sollte, dürfen die Geissböcke nicht darauf setzen, dass der 29-Jährige weiterhin jedes Spiel über 90 Minuten absolvieren kann. Bislang fiel der 25-Tore-Mann kein einziges Spiel verletzt aus, seit er im Sommer 2015 nach Köln wechselte. Modeste hatte also kaum eine Pause. In der Schlussphase gegen Werder Bremen am 32. Spieltag wurde offensichtlich, dass dem Angreifer so langsam die Kräfte ausgehen. Guirassy kann ihn aktuell nicht entlasten. Gut möglich, dass es in der nächsten Saison jemand anderes machen wird.


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