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Daran scheiterte der Transfer – kein Nachspiel für Modeste?

Der Deal platzte aber auch an den bis zum Schluss ungeklärten Forderungen der Modeste-Berater. Weder waren sich also die Klubs untereinander einig, noch die Klubs mit den Beratern Etienne und Patrick Mendy. Die beiden Franzosen hatten von beiden Vereinen Vermittlerprovisionen kassieren wollen. Das kam nicht gut an und sorgte für unüberbrückbare Hindernisse.

Droht Modeste für die China-Reise ein Nachspiel?

Für Modeste stellt der geplatzte Transfer den Worst Case dar. Der Franzose hatte sich zuletzt auch persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet, war am vergangenen Freitag zum Geißbockheim gefahren, um für seine Berater ein gutes Wort bei Schmadtke und Wehrle einzulegen. Ohne Erfolg. Anschließend flog er nach China, um den Deal doch noch möglich zu machen. Das Ergebnis ist bekannt.

Nun wird der 29-Jährige am kommenden Montag zum Trainingsauftakt der Geissböcke im Grüngürtel erwartet. Keine einfache Situation, nachdem Modeste sich offen für einen Wechsel eingesetzt hatte. Im vergangenen Sommer hatte er dies noch nonchalant als „Politik“ abtun können. Dieses Mal dürfte es ihm schwerer fallen zu erklären, dass er es nach dem Bundesliga-Finale gegen Mainz ernst gemeint hatte, in Köln bleiben zu wollen.

Tony kann überall auf der Welt zum Arzt gehen

Deswegen dürfte ihm Sportchef Schmadtke auch den einen oder anderen Ton zu den vergangenen Wochen sagen. Ein Nachspiel für die Reise des Franzosen nach China wird es aber wohl nicht geben. Auf Nachfrage des GEISSBLOG.KOELN konnte Schmadtke den Medizincheck in China zwar nicht bestätigen. „Dazu habe ich keine Informationen“, sagte der 53-Jährige, der diese wohl noch beim Spieler einholen wird. Ansonsten blieb Schmadtke gelassen, ein Nachspiel droht Modeste zunächst wohl nicht. „Tony kann überall auf der Welt zum Arzt gehen und sich beraten lassen, wenn er meint, dass es ihm hilft.“


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