,

"Nicht akzeptabel!" Schmadtke bügelt erstes Angebot ab

Der 1. FC Köln und Anthony Modeste – diese Geschichte um einen möglichen Transfer des Franzosen wird sich wohl noch einige Tage oder Wochen hinstrecken. Die Geissböcke haben in einem ersten Treffen mit Vertretern des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian ein Angebot für den Stürmer abgelehnt.

Köln – Die „Bild“ hatte am Dienstag von einem Treffen zwischen dem Vermittler Franjo Vranjkovic von der Berater-Agentur „firsteleven ISM“ und dem englischen Anwalt Chris Farnell berichtet. Diese von Tianjin beauftragten Vertreter hatten sich in der vergangenen Woche mit Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle am Geißbockheim getroffen.

Das Angebot war für uns nicht akzeptabel

Schmadtke bestätigte auf GBK-Nachfrage die Unterredung und stellte klar, wie das Ergebnis des Gesprächs aussah: „Das Angebot war für uns nicht akzeptabel.“ Entsprechend seien die Parteien ergebnislos auseinander gegangen – und auch ohne einen weiteren Termin zu vereinbaren.

Das erste Angebot lag demnach deutlich unter der Schmerzgrenze, die Schmadtke und Wehrle als Ablöse für Modeste festgelegt haben. Wo diese liegt, ist nicht bekannt. Doch offenbar gab es mit dem ersten Gebot nicht einmal eine Verhandlungsbasis, um weitere Gespräche zu führen. Unter diesem Licht dürfte auch Schmadtkes Aussage vom Dienstag zu verstehen sein, dass es „aktuell kein Angebot“ gebe – nämlich keines, das beachtenswert wäre.

Vranjkovic hält sich die Tür offen

Dass Vranjkovic im Nachgang dennoch von einem „sehr guten Gespräch“ sprach, deutet darauf hin, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Der Vermittler scheint sich eine Tür offen halten zu wollen, um doch noch in Verhandlungen mit dem Effzeh zu treten. Er dürfte nun aber auch wissen, dass das nächste Angebot deutlich höher ausfallen müsste, um Chancen auf einen Abschluss zu haben.


Das könnte Euch auch interessieren:

3 Kommentare
  1. Dennis
    Dennis says:

    Richtig so! Wenn sie Modeste haben wollen, dann zu einem Kurs, für den der Effzeh noch im Stande wäre, vor der Saison für adequaten Ersatz zu sorgen. Dieser Betrag dürfte mit jedem Tag der verstreicht höher werden, da mit Fortgang der Sommerpause immer mehr Transfers über die Bühne gehen und entsprechend immer weniger Stürmer verfügbar sind(mal davon abgesehen, dass keiner der bisher im Raum herumschwirrenden Namen ein adequater Ersatz für Tony wäre). 30 Mio. sind nach dem Angebot aus dem Winter jedenfalls ein schlechter Witz und man sollte sich überlegen, ob man nach der Frechheit mit den Chinesen nochmal an einen Tisch will.

  2. OlliW
    OlliW says:

    Ich finde es sehr schade, und verwirend, dass Tony sagt, er wisse nicht, was er machen werde. Was soll das? Er ist doch kein Spielball der Kräfte.
    Das ist so für sein Ansehen hier am Ende schädlicher als wenn er sagt, dass ihn China sehr reizt und dahin gehen wird, wenn es für alle passt. Da sagt dann auch kein Fan was dagegen.

  3. Hans
    Hans says:

    Ich würde pro Saisontor 2 Millionen nehmen. Da Modeste noch lange Vertrag ohne eine Ausstiegsklausel hat, liegen die Karten bei Schmadtke.
    Ich hatte lange gehofft, dass Modeste in Köln bleibt, aber nach seinen letzten Aussagen können wir ihn gerne für 50 Millionen verkaufen.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar