Transfer-Bilanz 2016/17: Die Neuzugänge im Check

Ordentliche Transfers mit Luft nach oben

Konstantin Rausch kam im Sommer aus Darmstadt in die Domstadt. Ablösefrei, mit guten Standards und Zug über die linke Seite – er sollte bringen, was Filip Mladenovic nicht zuverlässig auf den Rasen brachte. Nach einer guten Vorbereitung warf ihn zunächst eine Rückenblockade zurück. Dann aber arbeitete sich Rausch in die Saison, seine Auftritte schwankten aber über die ganze Saison hinweg in den Leistungen. Dennoch: 23 Startelf-Einsätze und fünf weitere Einwechslungen sprechen eine deutliche Sprache: Seine Verpflichtung spielte eine wichtige Rolle im Kader-System der Kölner. Nicht als Leistungsträger, sondern als Rollenspieler im taktischen System. Dennoch muss Rausch konstanter werden, will er im nächsten Jahr weiter auf so viele Einsätze kommen. Gut möglich, dass der Effzeh noch einmal auf der linken Seite nachlegt.

Eine ähnliche Rolle wie Rausch sollte Artjoms Rudnevs spielen – mit deutlich weniger Einsatzzeit. Der Angreifer kam im Sommer ablösefrei vom Hamburger SV und sollte in Köln die Rolle des laufstarken, taktisch disziplinierten Stürmers einnehmen, der in besonderen Situationen gebraucht wird. Das sah so aus: nur sechs Startelf-Einsätze, dafür aber zwölf Einwechslungen. Drei Tore und drei Assists verbuchte der Lette. Doch unter dem Strich blieb Rudnevs nur die Rolle des Ergänzungsspielers. Von einem Stammplatz war und ist der 29-Jährige weit entfernt, was sich durch die potentiellen Verpflichtungen in der Offensive zu neuen Saison kaum ändern wird. Dennoch steht Trainer Peter Stöger auf den zuverlässigen, laufstarken und aggressiven Angreifer, der ohne zu Murren seine Sonderrolle akzeptiert hat.

Im Winter wechselte Neven Subotic auf Leih-Basis in die Domstadt, um den Abgang von Mergim Mavraj zum Hamburger SV zu kompensieren. Der Ex-Dortmunder wurde nach langer Leidenszeit wieder körperlich aufgebaut, kam insgesamt zwölf Mal für den Effzeh zum Einsatz und machte seine Sache ordentlich. Dennoch: Dass der 28-Jährige im letzten Saisonspiel gegen Mainz nicht einmal mehr im Kader stand und der Effzeh von einer Weiterverpflichtung absah, war auch das Eingeständnis: Die Wette auf die erhoffte “Win-Win-Situation” zwischen Spieler und Klub ist nicht aufgegangen. Als kurzfristiger Ersatz für Mavraj erfüllte Subotic den Job, mehr aber auch nicht.

Der Top-Transfer

Über zwei Drittel der Saison gehörte Marco Höger zu Kölns Besten. Nach der Hinrunde galt der defensive Mittelfeldspieler, der vom FC Schalke 04 verpflichtet wurde, als Königstransfer. Er verlieh dem Effzeh mehr Stabilität, Passsicherheit, Erfahrung und Aggressivität. Auch in der Rückserie knüpfte Höger zunächst an seine starken Leistungen an. Doch dass der 26-Jährige nach seinem Kreuzbandriss körperlich noch nicht voll auf der Höhe war, sah man gegen Ende der Saison. In den letzten Wochen der Spielzeit kam dem gebürtigen Kölner die Frische abhanden, die Form fiel in den Keller. In der Folge musste Höger mehrfach auf der Bank Platz nehmen. Nun muss er sich im Sommer wieder voll auftrainieren. Dann kann Höger erneut ein Erfolgsgarant für den Effzeh werden.

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