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Bekommt das Stadion ab 2018 einen neuen Namen?

Die vier Türme sind 42 Meter hoch. Der Unterrang neigt sich 26,6 Grad in die Höhe. Der Oberrang ist 33,8 Grad steil. Und seit das RheinEnergieStadion zwischen 2002 und 2004 gebaut wurde, heißt es nicht mehr Müngersdorfer Stadion. Im kommenden Jahr könnte sich der Name wieder ändern.

Köln – Der 1. FC Köln und der Energieversorger RheinEnergie arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Nicht nur das Stadion in Müngersdorf trägt den Namen, an den man sich zwar inzwischen gewöhnt hat, der für viele Fans aber noch immer nicht der wahre Name ist. Auch der RheinEnergieSportpark im Grüngürtel am Geißbockheim trägt den Namen des Unternehmens.

Im Jahr 2018 läuft der Sponsorenvertrag zwischen dem Effzeh und der Aktiengesellschaft mit 2,5 Milliarden Euro Jahresumsatz aus. Die Verhandlungen zwischen den beiden Partnern laufen, und eigentlich wäre alles andere als eine Verlängerung eine Überraschung. Doch Alexander Wehrle erklärte nun im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN: „Wir sind in guten Gesprächen, aber man muss ganz klar sagen, dass unsere Vorstellungen noch deutlich auseinanderliegen“, so der FC-Geschäftsführer.

Es gibt hier in der Tat andere Interessenten

Während die Vertragsverlängerung mit dem Hauptsponsor REWE wohl nur noch Formsache ist und mit Uhlsport ein neuer Ausrüster ab 2018 einsteigen wird, könnte es auch beim dritten der 2018 auslaufenden Großsponsoren eine Veränderung geben. Das zumindest deutete Wehrle an: „Es gibt hier in der Tat andere Interessenten, die sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnten.“

Die Konsequenz daraus wäre klar: Das RheinEnergieStadion würde ab der Saison 2018/19 nicht mehr so heißen, sondern den Namen eines anderen Unternehmens annehmen. „Wenn es so kommen sollte, wäre das korrekt“, bestätigte Wehrle. Oder ist alles nur Taktik, mit der die Geissböcke das Kölner Unternehmen unter Druck setzen und zu einem besseren Angebot bewegen wollen? „Die RheinEnergie ist unser erster Ansprechpartner“, sagte Wehrle. Doch die Verhandlungen laufen inzwischen parallel – und damit ist eine neuerliche Umbenennung des einstigen Müngersdorfer Stadion auf dem Tisch.

Das vollständige GBK-Interview mit Alexander Wehrle lest Ihr am Samstag und Sonntag hier!


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2 Kommentare
  1. Hermann
    Hermann says:

    Die einzige Änderung die ich akzeptieren kann ist die zum „Müngersdorfer“ zurück. War für mich damals schon schwer genug die Tatsache zu akzeptieren, das es in das Rhein Energie Dingsda umbenannt wurde. Damit fremdl ich bis heute.
    Ich versuche mich irgendwie damit anzufreunden das Tradition die Erfolg will, sich an die modernen Umstände anpassen muss. Wir sind aber ein Verein mit einer großen Seele. An dieser sollte man nicht zu sehr herum zerren, den nur mit ihr sind wir „spürbar anders“

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