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DFB und Fans: Alle Seiten stehen jetzt in der Pflicht

Der Vorstoß des Deutschen Fußball-Bundes kommt überraschend: keine Kollektivstrafen mehr, ehe nicht ein echter Dialog mit der Fan-Szene, insbesondere den Ultras, geführt wurde. Der Schritt steht keineswegs für eine Trendwende, jedoch für einen Sinneswandel. Alle Seiten sollten diesen nutzen, solange er vorhält. Ein Kommentar.

Frankfurt/Köln – Unterstützung allenthalben: Die Liga lobt den DFB für sein Vorgehen. Auch der 1. FC Köln, der in Person von Präsident Werner Spinner wissen ließ: „Ich begrüße den Schritt. Es war dringend an der Zeit, dass der DFB insbesondere seine Praxis der kollektiven Bestrafung von Fan-Fehlverhalten überdenkt.“

Unverbesserlich und blind waren alle Seiten lange genug

Die Vorfälle in Rostock beim DFB-Pokal-Spiel zwischen dem FC Hansa und Hertha BSC waren wohl der letzte, nötige Stein des Anstoßes. Spätestens am Montagabend war auch dem letzten Verbandsoberen in Frankfurt klar: Es kann so nicht weitergehen, andernfalls droht der Bundesliga-Start in unkontrollierbaren Ausschreitungen zu enden. Hat sich der DFB also dem radikalen Verhalten einiger Ultras gebeugt?

Nein, denn dieser Schritt war ohnehin längst überfällig. In den letzten Monaten schien eine Spirale aus Fehlverhalten der Fans einerseits und Strafen des DFB andererseits kaum aufzuhalten. Der DFB zeigte sich genauso unverbesserlich und blind für die Argumente der Fan-Seite wie die Anhängerschaft alles verteufelte, was in der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt gesagt und getan wurde. Das muss ein Ende haben – auf beiden Seiten.

Noch keine Lösung, aber eine Tür, die sich öffnet

Genauso, wie der DFB nun einen Schritt auf die Fans zugemacht hat, müssen die Fans diese ausgestreckte Hand ergreifen. Alle Seiten – auch die Klubs – stehen in der Pflicht, dass es ihnen ernst ist, offene und respektvolle Gespräche über die Zukunft der Fankultur in Deutschland zu führen. Neuerliche Proteste oder gar Ausschreitungen am Wochenende wären daher ebenso fehl am Platze wie ein DFB-Kontrollausschuss, der die Empfehlung seines Verbandes ignoriert.

Nach Jahren der Konfrontation besteht nun die Chance auf einen ehrlichen Dialog, wie er seit Jahren nicht mehr stattfand. Unversöhnliches Auftreten und weitere Provokationen, unbedachte Äußerungen oder neuerliche Strafen würden den Funken Hoffnung sofort wieder erlöschen. Deswegen sollten die Gespräche nicht nur bald aufgenommen, sondern vor allem ohne Bedingungen und auf Augenhöhe geführt werden. Die Ankündigung des DFB ist keinesfalls die Lösung aller Probleme, aber sie öffnet die Tür, die zu lange verschlossen geblieben war.

Wie denkt Ihr über den Vorstoß des DFB? Diskutiert mit!


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13 Kommentare
  1. Ziesi
    Ziesi says:

    „Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Wieso also nicht gleich verhandeln?“
    Der Ball liegt nun eindeutig auf Fanseite und ich hoffe im Sinne des Fußballs, dass die vorrangig angesprochenen „Problemfans“ mit der neuen Form von Selbstbestimmung und einer gewissen Art von Freiheit verantwortlich umgehen und nicht durch bescheuerte Aktionen die ausgestreckte Hand des DFB ausschlagen. Leider fehlt mir bei vielen Gruppierungen diverser Vereine noch die Überzeugung, denn unter Problemfans sind immer mal Leute, die den Slogan „Krieg dem DFB“ so stoisch sehen, dass sie jede Form von Waffenstillstandsangeboten ignorieren und ihn als Freibrief für Aggression deuten. Aber auch hier gilt das Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.
    Grindel sagte gestern, man könne über alles reden und das klang doch ziemlich vielversprechend. Hoffentlich wird nun alles besser und beide Seiten geloben Besserung und gestehen Fehler ein und gehen nicht mit unverhandelbaren Dogmen in den Dialog.

  2. Rolf G.
    Rolf G. says:

    Also seien wir mal ehrlich: wer glaubt wirklich, dass sich nach dem Vorstoss des DFB etwas ändert? Ich tue mich da sehr schwer, um mal ganz ehrlich zu sein. Und dass die „Fans“ die ausgestreckte Hand des DFB ergreifen, glaube ich auch nicht. Da gab es schon am Freitag Abend (!!) einen nicht miss zu verstehenden Hinweis aus Braunschweig und aus Darmstadt, wo nicht zu übersehende Banner TV-gerecht „Fuck you, DFB“ verkündeten. Das ist ein klarer Hinweis darauf, wes Geistes Kinder diese sogenannten „Fans“ sind und was von deren Verhandlungsbereitschaft zu halten ist.
    Der DFB ist jetzt in Vorleistung getreten, honoriert wird das von der anderen Seite ganz offensichtlich nicht. Viel Spielraum bleibt dann nicht mehr, als nächste Schritte werden dann die Abschaffung der Stehplatzbereiche und personifizierte Tickets eingeführt. Das ist eine durchaus bedauerliche Entwicklung, an der aber wohl kein Weg vorbei gehen wird. Und wem wir das zu verdanken haben werden, ist auch schon klar.

    Keine Choreos mehr, keine stumpfsinningen Dauergesänge? Mal ehrlich, wen würde das stören?!

    • Ulrike
      Ulrike says:

      Mich würde es nicht stören! Die paar Karnevalsgesänge bekommt in Köln nach einiger Zeit das Stadion auch ohne einem Hampelmann hin. Der Rest des Repertoires hat mit Spiel eh nichts zu tun, ist so „originell“ dass man nie weiß, was auf dem Rasen los ist und ob jetzt grad die Schalker, Frankfurter oder Kölner brüllen.

      Das ist alles aber gar nicht so wichtig! Schlimmer ist, dass sich a/ die Herrschaften aller Ernst für unersetzbar halten b/ nicht das Spiel sondern ein Wettbewerb gegen andere Ultras feiern und c/ durch ihre krank interpretierte Solidarität einen Schutzraum für viel krimineller Energie anbieten bzw. sich instrumentalisieren lassen ohne es merken zu wollen.

  3. Hermann
    Hermann says:

    Ganz ehrlich Rolf? Mich würde es stören.
    Ich finde auch bei diesem Thema sollte man differenzieren, insbesondere da es sich ja auch um unsere Jungs handelt.
    Ich möchte einen unpopulären Standpunkt vertreten, denn ich bin in großen Teilen mit den Ultras einverstanden.
    Die Brand bzw. Unruheherde in unserem Stadion haben sich im laufe der letzten 30-40 Jahre verlagert. Wir hatten in den Achtzigern die Hooligans der RAC (Red Army Cologne). Die Jungs saßen im Oberrang der Südkurve. Im Unterrang der Südkurve haben sich die Kutten aufgehalten. Die ihren Beitrag im Singen und anfeuern sahen. Zu dieser Zeit wurde in der Südkurve noch „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unser FC nicht, alles, alles geht vorbei, doch wir bleiben treu, Sieg heil“ gesungen. Ja richtig gelesen…An Ultras kann ich mich damals aber nicht erinnern.
    In den Neunzigern verlagerten sich die Ausschreitungen in die Nordkurve. Zunächst waren die Hooligans im Block 36, direkt über den Gästen, dann im Block 4-6. Ältere werden sich an die massiven Ausschreitungen im Norden gegen Roter Stern Belgrad, oder den Blocksturm gegen den MSV Duisburg erinnern. In Müngersdorf hat es regelmäßig Ausschreitungen gegeben. Im Stadion und um das Stadion herum und zwar richtig derbe. Die Hooligans haben zuhause nie Karten gekauft, sie haben einfach das Stadion und den Block gestürmt.
    In dieser Phase entwickelten sich die Ultras im Süden. Über lange Jahre existierten im Prinzip zwei „Problemgruppen“, die Hooligans oben im Norden und die wachsende Ultraszene unten im Süden.
    Vergleiche ich die Zeiten, ist festzustellen das es sich objektiv gesehen, wirklich erheblich gebessert hat und zwar signifikant. Heute regen sich alle über Bengalos auf, früher haben die FC Fans solche Ideen gehabt, wie den Block H in Leverkusen samt Würstchenbude zu zerlegen. (Da wo heute das Hotel steht, war früher der Stehplatzblock H, die FC Fans haben seinerzeit beim Abriss geholfen).
    Wenn ich noch andere Erfahrungswerte zugrunde lege und diese Diskussion heute erlebe, muss ich das als Hysterie auffassen.
    Was garnicht geht ist Gewalt in irgendeiner Form, ebenfalls geht nicht das man sich in Artilleriereichweite wähnt und mit Leuchtraketen in eine Menschenmenge schiesst. Aber wenn sich die Jungs versammeln und Bengalos zünden, das gesamte Spiel über singen und abgehen….so gefällt mir der Fussball. Wenn einem die Südkurve nicht gefällt…es gibt auch ändere Plätze im Stadion.
    Der Dialog zwischen DFB und den Fans wird ein schwieriger werden. Ich für meinen Teil finde das Bengalos unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden sollten ( wie bei Feyenoord schon gesehen). Wenn sie gefährlich wären, dann dürfte es in einigen Ländern auf dem Balkan bei jedem Spieltag hunderte Tote und Verletzte geben, bei dem Spektakel was man dort manchmal zu sehen bekommt.
    Wie gesagt, für mich eine übertriebene Diskussion, in der man versucht alles und jeden an die Leine zu legen, für etwas was ängstliche Naturen den Schweiss auf die Stirn treibt.
    Wenn ich hier manchmal die Standpunkte zum Anteilsverkauf und unserem harten Kern, den Fans im Süden sehe, habe ich das Gefühl das solche Naturen den FC auf biegen und brechen beliebig machen wollen.

    • Bernd
      Bernd says:

      Alles auf den Punkt gebracht, was ohne Ultras los ist bwz. nicht los ist hat man ja schon in den letzten Jahren öfter erleben dürfen. Bin regelmäßig mit meinem 7-jährigen Sohn im Stadion und fahre mit ihm auch Auswärtsspiele gucken (morgen geht´s nach Mönchengladbach), habe mich aber noch nie unsicher gefühlt.

    • Nick
      Nick says:

      Ich denke auch, dass der Stadionbesuch viel sicherer ist als früher. Denn da ging es rund ums Stadion und auch drinnen viel mehr ab, wie Hermann sehr gut beschrieben hat.

      Es gibt ja die sogenannten „Helikopter-Eltern“, die aufgeschreckt von Facebook und Co., sich wegen allem Sorgen machen…Welches Kind sagt heute noch zu seiner Mama „So ich bin mit Peter und Jupp im Wald und baue ne Bude, bis heute Abend!“ – Ich hab das noch gemacht und lebe noch. Ich hab mich auch alleine mit 10 in den Bus gesetzt, bin mit Freunden zum Stadion gefahren und hab für 7 Mark in der Kurve Litti & Co angefeuert und bin völlig immer unversehrt nach Hause gekommen…@ Hermann „Sieg Heil“, habe ich dort aber nie gerufen oder gehört…muss wohl vor 1990 gewesen sein…Lange keine Gruppe 10jähriger ohne Eltern mehr im Stadion gesehen…kann natürlich auch am Preis und der Kartenverfügbarkeit liegen…Was ich aber sagen will, heute wo alle Informationen, jedem in Kürze zu Verfügung stehen, machen sich viele Leute viel zu viele Sorgen.

      Wenn früher Böller und Pyros gezündet wurden, hat das niemanden gejuckt…die Fernsehmoderatoren sprachen gar von „südländischer Stimmung“. Wenn sich heute irgendwo, irgendwelche Jungs kloppen landet alles irgendwie im Netz und so kriegen das eben viel mehr Leute mit als früher, wo viel mehr passierte…

      Ich finde, wir haben zur Zeit richtig geile Stimmung, auch ohne Pyros in Müngersdorf. Ich könnte auch auswärts darauf verzichten, aber Spiele ohne die zur Zeit von den Ultras organisierte Stimmung mochte ich mir nicht ansehen. Diese Stimmung gehört zum Effzeh dazu, so wie Hennes und das Geissbockheim.

      Ich sehe den Verzicht des DFB auch nicht als ausgestreckte Hand. Man muss sich mal fragen – Warum machen die das jetzt gerade jetzt überhaupt? Der Verzicht auf kollektive Bestrafung von hunderten unbeteiligten Fans, stellt doch erstmal eine Art Gerechtigkeit her. Auch die überzogenen, in der Höhe nicht nachvollziehbaren Strafen müssen weg. Schmähgesänge bestrafen – lächerlich!

      Ich bin auch dafür, dass man Pyro unter Auflagen erlauben sollte. Gesperrte Bereiche, geprüfte Pyros die ggf. per Fernzündung 2-3 mal pro Spiel gezündet werden dürfen. Die dürfen dann aber auch keine Atem- oder Augenreizungen hervorrufen…nehmt doch denen, die sich hinter Ihren Sturmhauben profilieren wollen, einfach das Spielzeug aus der Hand und dann stellt man mal paar stramme Ordner in den Block, die dann auch mal einen abgreifen, der sich daneben benimmt und was illegales zündet – der sollte dann 10 Jahre Stadionverbot bekommen. Dass die Szene sich selbst reinigen wird glaube ich nicht mehr…

      • Hermann
        Hermann says:

        Ich wollte noch etwas zu Deinen Ausführungen zu den Helikoptereltern schreiben.
        Es ist für mich ein vermehrt zu beobachtendes Phänomen, welches sich in unserer Gesellschaft verfestigt; die Angst übernimmt die Kontrolle. Alles muss reglementiert sein, steril und sicher. Die eigene Unsicherheit wird auf alles übertragen und alles muss glattgebügelt werden, was einem auch nur im geringsten Suspekt ist. Die Diskussion über die Fans ist eine die mit Wahnvorstellungen begleitet wird. Menschen argumentieren mit dem Totschlagargument Sicherheit, weil sie sich und andere in Unsicherheit wähnen. Das ist doch ein eindeutiger Wahrnehmungsfehler. Als ob im Fussballstadion das Lebensrisiko höher wäre als in den Kalk Arkaden z.B.
        Wie soll ich das verstehen? Man fährt zum Stadion, setzt sich in die Ostkurve und sieht wie im Süden Bengalos gezündet werden und plötzlich fühlt man sich unsicher? Echt jetzt?
        Für mich wirft sich die einfache Frage auf, wessen Sicherheit oder Gesundheit wird beeinträchtigt wenn unten im Süden, oder unten im Auswärtsblock Bengalos gezündet werden? Wenn man diese Frage realitätsnah beantwortet, wird man schnell merken das die Hysterie rund um das Thema fehl am Platz ist.

  4. Hermann
    Hermann says:

    @ Nick
    Ja, das wurde in den Achtzigern noch so gesungen. Du kennst doch sicherlich diesen Schlachtruf mit der Trommel, der geht in etwa: „Pam—Pam—Pam Pampampampam- Sieg- Pam—Pam—Pam Pampampampam- Sieg….(hoffe du weisst was ich meine, umständlich beschrieben)
    Diesem Schlachtruf wurde ein Pam hinzugefügt. Das erste Pam nach dem Sieg ist in der Ursprungsversion ein Heil.
    Aber bitte nicht falsch verstehen, ich will deswegen kein Thema aufmachen, es war einfach so und ist heute nicht mehr so. Ich bin glücklich das sich unsere Fanlager keinen politischen Extremen verschrieben haben. Um genau zu sein ist das eigentlich ebenfalls ein Pro Argument für unsere Fanszene.

    • Nick
      Nick says:

      Ist bekannt…aber nur aus Dortmund. Sind wir froh, dass unsere Kurve, zwar bestimmt nicht frei von solchem Gedankengut ist, aber das sowas dort sofort unterdrückt wird und eben nicht von uns „Normalos“ sondern eben von den Ultragruppen.

      Auch wenn ich Ulrike recht gebe, dass sich diese etwas zu wichtig nehmen, aber wir „Normalos“ hatten in den letzten Jahren genug Chancen zu zeigen, was wir ohne die Ultras hinkriegen und zugegeben – wir haben versagt.

      Daher ich könnte eher auf die Leute verzichten die auf den Haupttribünen nur blöde Scheiße vor sich hin sabbeln, den Arsch nicht hoch und den Mund nicht mal aufkriegen, außer für Aussagen wie „Der kann nix“, „Hinsetzen, ich seh nix“, „Stöger raus!“ usw – mal ehrlich, wen würde das stören, wenn die nicht mehr da wären?

      • Rolf G.
        Rolf G. says:

        Die in deinem letzten Absatz beschriebenen Zwischenrufe gibt es wohl schon seitdem es Fussball gibt. Vergessen hast du bei deiner Aufzählung noch die Schiedsrichter, die ja meistens an allem Schuld sind.

        Choreos kann man aushalten, selbst die sich ewig wiederholenden Dauergesänge stören eigentlich nicht wirklich. Was wirklich stört, sind persönliche Beleidigungen, sei es nun gegen Hopp oder den DFB oder sonstwen. Wenn wir hier schon über (Fan-)Kultur reden, sollte man zwischenmenschliche Umgangsformen doch nicht gänzlich ausschliessen, oder? Das ist naiv? Ja, kann schon sein, trotzdem würden mir gewisse Sprüche gegen wen auch immer nicht über die Lippen kommen. Das ist wie gesagt eine Frage der Kultur.

        Wenn ich ins Stadion gehe, tue ich das, um ein Fussballspiel zu sehen, wenn möglich mit dem Sieg meiner Mannschaft am Ende. Dass ich dazu keinen Krawall jedweder Couleur haben muss, versteht sich von selbst. Die Mannschaft zu unterstützen versteht sich ebenfalls von selbst, es kommt aber darauf an, wie das geschieht!
        Bengalos usw. sind da garantiert der falsche Ansatz! Und dass die Dinger gefährlich sein können, muss ja wohl nicht auch noch diskutiert werden.
        Von den Leuten, die die Gefährlichkeit negieren und „Pyro unter Auflagen“ und dafür eigens gesperrte Bereiche schaffen wollen, möchte ich gerne mal wissen, ob sie tatsächlich glauben, dass die Sturmhaubenjünglinge sich diesmal an die Regeln halten?
        Abgesehen davon, dass sie mir mal erklären sollten, wo sie in Stadien, deren Kapazität durchschnittlich zu 90-95% ausgelastet ist, „gesperrte Bereiche“ einrichten wollen. Das grenzt schon ans Lächerliche!

  5. Nick
    Nick says:

    Also, was auf den Haupttribünen teils für Beleidigungen losgelassen werden, auch teils rassistischer Art gegen eigene Spieler finde ich schon derbe. Nur darüber redet nach dem Spiel keiner, weil es nicht alle gehört haben…nur weil eine Beleidigung laut von vielen gerufen wird, ist das dann ein Riesenthema???

    „Die Mannschaft zu unterstützen versteht sich ebenfalls von selbst, es kommt aber darauf an, wie das geschieht!“- wie tust Du persönlich das denn? Ich weiss ja nicht wo Du üblicherweise sitzt oder stehst…

    Wer unbedingt für Pyro ist, der soll halt die „Ehre“ haben und seinen Platz in der Kurve für die „Sache“ zur Verfügung stellen, wenns so wichtig ist…ich wäre ja für eine Fernzündung z.B. am Stadiondach – sieht gut aus, nebelt keinen ein…

    So schnell noch was essen und dann gehts für mich schön los gen Kackbach – Block 6 – vielleicht sehen wir uns ja da…

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