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Transfer-Gerücht: FC interessiert an teurem Mexiko-Talent?

Wird Nakamba für den FC zu teuer?


07. Juli 2019

Der Spieler

Kann der FC tatsächlich Marvelous Nakamba vom FC Brügge nach Köln locken? Wie nun das belgische Portal voetbalprimeur.be unter Berufung auf The Herald aus Nakambas Heimat Simbabwe berichtet, soll neben dem FC und Aston Villa auch Hertha BSC seinen Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Dank der Finanzspritze durch einen Investor kann die Hertha in diesem Sommer im großen Stile einkaufen. Doch auf Nakambas Position ist Berlin bereits gut besetzt und hat mit Eduard Löwen vom 1. FC Nürnberg sowie mit der neuerlichen Ausleihe von Marko Grujic vom FC Liverpool bereits zwei Spieler für Nakambas Rolle verpflichtet.

Die Situation

Beim FC hält man sich zurück. Dass Nakamba in Köln eine Option ist, hat der Spieler selbst bestätigt. Ob der 25-Jährige aber tatsächlich in der Domstadt aufschlagen wird, ist zumindest zu bezweifeln. Denn der FC kann finanziell mit der Konkurrenz kaum mithalten. Auch deswegen verweist Armin Veh, auf weitere Neuzugänge angesprochen, aktuell auch gerne auf den Transferschluss in England. Dort schließt das Sommerfenster für Neuzugänge bereits am 8. August und damit dreieinhalb Wochen vor der Bundesliga. Beim FC geht man davon aus, dass danach die Preise für einige Spieler sinken könnten, weil das größte Geld aus der Premier League nicht mehr einzunehmen wäre. Dies könnte auch für Nakamba gelten – und würde bedeuten, dass der FC noch länger abwarten und pokern müsste.

GBK-Einschätzung

Nakambas Verpflichtung wäre ein Coup. Erstens, weil der defensive Mittelfeldspieler über Qualitäten zu verfügen scheint, die dem FC – sollten sich die Lobeshymnen auf ihn bewahrheiten – weiterhelfen würden. Zweitens, weil der Spieler inzwischen im internationalen Rampenlicht steht, nicht nur durch den Afrika-Cup, sondern auch durch jüngste Aussagen wie jene seines Ex-Trainers Peter Bosz, der ihn als perfekten Transfer für einen englischen Verein bezeichnete. Drittens, weil Nakamba in England inzwischen sogar mit N’Golo Kanté vom FC Chelsea verglichen wird. Und viertens, weil der kürzliche Wechsel von Dominik Kohr von Leverkusen nach Frankfurt für satte 8,5 Millionen Euro gezeigt hat, dass die Preise für zentrale Mittelfeldspieler in die Höhe schnellen. Und genau dies dürfte für die Geissböcke, wenn nicht ohnehin schon passiert, irgendwann zu einem Problem werden. Denn der finanzielle Spielraum ist bekanntlich gering.

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