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Ostrak hofft auf FC-Chance: „Will mich den Trainern beweisen“


Tomas Ostrak will in der nächsten Saison bei den Profis des 1. FC Köln seine Chance suchen. Aktuell steht das einst hochgelobte Mittelfeldtalent der Geißböcke in seiner Heimat beim MFK Karvina unter Vertrag und nimmt in den kommenden beiden Wochen mit Tschechien an der U21-Europameisterschaft teil. Durch gute Leistung hat der Youngster inzwischen auch andere Vereine auf den Plan gerufen. 

Köln – Tomas Ostrak gehört zu einem der neun Leihspieler des 1. FC Köln, die aktuell bei einem anderen Verein Spielpraxis sammeln sollen. Nach seiner weniger erfolgreichen Leihe zum österreichischen TSV Hartberg in der Vorsaison, steht der inzwischen 21-jährige aktuell in seiner Heimat Tschechien beim MFK Karvina unter Vertrag. Bei dem Erstligisten ist Ostrak in dieser Saison auch gesetzt: 20 Mal stand der offensive Mittelfeldspieler in der Startelf und hat sich somit nun auch seinen Platz im Kader der tschechischen U21-Nationalmannschaft erkämpft, mit der er in den kommenden beiden Wochen bei der Europameisterschaft um das Weiterkommen spielt. Auf den ehemaligen Kölner Jugend-Spieler wartet dabei ein hartes Programm: Am Mittwoch geht es gegen Italien, ehe die Tschechen auf Slowenien und Europameister Spanien treffen. Sein Debüt feierte Ostrak bei der U21 dabei bereits im vergangenen Jahr beim 2:0-Erfolg über Griechenland in der EM-Qualifikation.

Auf dem richtigen Weg

Im Jahr 2016 wechselte Ostrak aus der U19 von MFK Frydek-Mistek in die Nachwuchsabteilung der Geißböcke. Dort erzielte Ostrak in der U17 und U19 in 64 Pflichtspielen 13 Tore und acht Vorlagen. Aktuell läuft Ostraks Vertrag beim FC noch bis 2022. Und diesen will der Spieler nach eigenen Angaben auch gerne in Köln erfüllen. Daher stehe der Tscheche auch mit dem FC in ständigem Austausch. „Die Verantwortlichen gaben mir immer das Gefühl, dass sie meine Entwicklung begleiten. Im Sommer würde ich gerne in Köln meine Chance nutzen und mich den Trainern beweisen“, sagte Ostrak nun im Gespräch mit dem Onlineportal Transfermarkt.de. Gerade in einer Zeit, in der der FC auch finanziell bedingt vermehrt auf die eigene Jugend setzt, will sich Ostrak noch einmal bei den Kölnern beweisen.

Allerdings gibt es für das Mittelfeldtalent auch andere Optionen, wie der Spieler selbst zugab. So soll der Europa League-Teilnehmer Sparta Prag ebenfalls seine Fühler nach Ostrak ausgestreckt haben. Der ehemalige BVB-Spieler und heutige Sportchef der Prager, Tomas Rosicky, soll sich im Herbst beim 1. FC Köln nach dem 21-jährigen erkundigt haben. „Das Interesse von so einer großen Persönlichkeit hat mich natürlich sehr gefreut und das zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, sagte Tomas Ostrak. Zunächst scheint es für ihn im Sommer aber erst einmal zurück nach Köln zu gehen.

23 Kommentare
  1. gregor69 says:

    Mir scheint nach der Wirtz Posse wird jetzt alles aus dem Jugendbereich verpflichtet,was kicken kann.Der Gedanke ist ja ok,aber das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.Wirtz‘ Transfersumme liegt jetzt schon fast schon im mittleren zweistelligen Bereich.So einen gibts nur alle zehn Jahre.Aber wir haben ja noch Tolu, der sich schon schwer tuen würde für Viktoria auflaufen zu dürfen.

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      • Gerd1948 says:

        Diese Aussage verstehe ich derzeit nicht. Gisdol hielt und hält an schwächelnden Jakobs, Katterbach , Thielmann fest. er wird bei 3er Kette auch wieder auf Cestic zurück greifen. Ja, hätte mir auch gewünscht Obuz mal zu sehen, aber es kann auch mal zuviel des Guten sein. Katterbach war hauptverantwortlich für 2 Punkte weniger in der Schlussminute. Ja, er hat den Elfer raus geholt, aber es war schülerhaft sich so überlaufen zu lassen.

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          • Gerd1948 says:

            Fang dann lieber bei Horn an und geh über Mere. Horn versucht bei einer Flanke von rechts eine Fußabwehr….???? Also ich hab das so noch nicht gesehen und Katja hatte mit Nere Recht, er steht da sehr teilnahmslos und nicht richtig versetzt, sondern mehr auf einer Linie mit den anderen Abwehrspielern. Schmitz kann da kaum mit rechnen ,dass der durch alle durch kommt. Also ich finde das erst mal toll, dass er den Dreien auch mehr notgedrungen vertraut. Er könnte ja auch Horn immer hinten bringen und Drexler links vorne. Tut er aber nicht. Deswegen steigert sich Katterbach trotz Patzer auch langsam, besonders im Spiel nach vorne. Ich mags bloß nicht wenn er komplett die Seite aufmacht wenn er noch versucht nach innen zu ziehen. Der ist doch viel mutiger als ich dachte der Noah.

  2. Bob Brown says:

    Gerd du sagst: Katterbach war hauptverantwortlich für 2 Punkte weniger. Wenn du das so beurteilst musst aber auch fair bleiben und sagen; Katterbach war hauptverantwortlich dafür dass wir überhaupt die Chance hatten um 3 Punkte zu spielen.
    Natürlich hat er sich abkochen lassen, aber wie oft wird bitte eine Flanke nicht verhindert?
    Sehr oft und daraus resultiert in den wenigsten Fällen ein Tor, es gab bei der Flanke noch einige andere Möglichkeiten das Tor zu verhindern, ein AV kann nicht alle Flanken verhindern. Da alles auf Katterbach zu schieben ist nicht richtig. 4 Spieler in der Box müssen in der Lage sein eine Flanke abzuwehren wenn die mal über aussen durch kommt!
    Knauff war frisch und kam mit sehr viel Tempo, du hast da nicht wirklich lange Zeit zu überlegen. Man muss auch mal anerkennen dass der Knauff das überragend gemacht hat. Katterbach wäre wahrscheinlich nicht der einzige gewesen der dass nicht verteidigt bekommen hätte.

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