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Dauerbrenner in der Analyse: Warum ist Skhiri so begehrt?


Der 1. FC Köln wird sich auf einen Abgang seines Dauerläufers vorbereiten müssen. Ellyes Skhiri hat sich mit seinen starken Leistungen längst in die Notizbücher größerer Vereine gespielt. Doch was macht den tunesischen Mittelfeldspieler so unverzichtbar für den FC, und für welche Klubs wäre Skhiri besonders interessant? 

Köln – Ellyes Skhiri ist in dieser Saison der Dauerbrenner des 1. FC Köln. Lediglich 165 Minuten hat der defensive Mittelfeldspieler in 31 Spielen verpasst. Damit liegt Skhiri auf Rang elf aller Bundesliga-Feldspieler. Beim FC führt er diese Rangliste mit über 200 Spielminuten vor Marius Wolf souverän an.

In einem Wert, und das ist längst auch außerhalb der Bundesliga bekannt, kann dem Tunesier aber kein anderer Bundesliga-Profi das Wasser reichen. Mit 374.4 gelaufenen Kilometern hat Skhiri die Konkurrenz meilenweit abgehängt. Maximilian Eggestein (353.6 km) und Waturo Endo (342.4 km) folgen auf den Plätzen zwei und drei dahinter, obwohl der Bremer und der Stuttgarter dabei sogar noch länger auf dem Feld gestanden haben.

Skhiri in vielen Werten unter den Top 10

Im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN versuchte Skhiri diese Stärke zu erklären: „Ich muss das Gefühl haben, in Bewegung zu bleiben, meine Kapazität auszuschöpfen. Wenn ich nach einem Spiel nicht kaputt bin, würde sich das falsch anfühlen“, sagte der Mittelfeldspieler. Für die Geißböcke ist Skhiri nicht nur aufgrund seiner läuferischen Qualitäten unverzichtbar. Mit fünf Toren und drei Vorlagen gehört der Nationalspieler auch zu den torgefährlichsten Kölnern. Mit seinem Gesamtpaket hat Skhiri daher das Interesse anderer Vereine geweckt. Trotz seines Vertrages beim FC bis 2023 könnten sich die Wege im Sommer trennen. Das wollte auch der Spieler nicht ausschließen (hier lest ihr das komplette Interview). Doch was macht den Spieler so begehrt, und wie würde er sich bei einem internationalen Topklub schlagen?

Beim 1. FC Köln liegt der Fokus von Ellyes Skhiri aufgrund der Kaderzusammenstellung und der taktischen Ausrichtung auf seinen defensiven Pflichten. Die Datenanalysten von CREATEFOOTBALL, die Skhiri für den GEISSBLOG genauer unter die Lupe genommen haben, beschreiben den Spieler als einen Ball Winning- und Holding Midfielder. Neben seiner Laufstärke besticht der Tunesier durch seine Anzahl intensiver Läufe, die mit einer Geschwindigkeit von 17 km/h definiert sind. Mit 2441 liegt Skhiri hier hinter den beiden Wolfsburgern Ridle Baku und Wout Weghorst auf Rang drei Bundesliga-weit. Pro 90 Minuten absolviert Skhiri 79.46 intensive Läufe. Dazu liegt der gebürtige Franzose bei seiner Passquote in den Top 10 aller zentralen Mittelfeldspieler der Bundesliga. Mit einer Quote von 89.2 Prozent weist Skhiri hier einen überdurchschnittlich hohen Wert auf. Dabei sind auch die Pässe, die er nach vorne spielt, mit 81 Prozent erfolgreich, während gleichzeitig jeder zweite Pass in die Schnittstelle ankommt.

Zu welchen Teams passt Skhiri?

Doch es gibt noch weitere Werte, in denen Skhiri zur Oberklasse in der Bundesliga zählt: Auch im Defensivzweikampf liegt der Kölner unter den besten Zehn seiner Position und weist laut den CREATEFOOTBALL mit einer Erfolgsquote von 64.5 Prozent hier einen sehr hohen Wert für einen zentralen Mittelfeldspieler auf. Darüber hinaus fängt Skhiri im Schnitt 7.55 Bälle pro Spiel ab und liegt damit auf Rang zwei aller zentralen Bundesliga-Mittelfeldspieler. Auffällig ist, dass er von seinen durchschnittlich 10.42 eroberten Bälle weniger als ein Drittel in der gegnerischen Hälfte gewinnt. Das zeigt, wie tief Skhiri beim 1. FC Köln verteidigen muss.

Seine Schwächen hat Skhiri derweil im Dribbling und im Luftzweikampf. Typisch für einen Box-to-Box-Spieler ist ein gutes Dribbling, mit er den Ball durch das Mittelfeld trägt. Hier kommt Skhiri pro 90 Minuten allerdings nur auf 0.46 erfolgreicher Versuche. Bei durchschnittlich 2.86 geführten Kopfballduellen gewinnt Skhiri trotz seiner 1.85 Metern Körpergröße nur 43.2 Prozent und weist damit einen unterdurchschnittlichen Wert auf. Des Weiteren kann er das Kölner Offensivspiel nur geringfügig lenken und wird nur 26 Mal pro 90 Minuten angespielt. Damit liegt er unter dem Durchschnitt für einen zentralen Mittelfeldspieler. Dies ist allerdings mit seiner eher defensiven Rolle im Kölner Spiel zu erklären.

Warum besonders Lyon auf Skhiri schaut

Mit einem Partner wie FC-Neuzugang Dejan Ljubicic an seiner Seite könnte Skhiri womöglich offensiv mehr zur Entfaltung kommen. Aktuell scheint jedoch mehr als fraglich, ob das Duo jemals gemeinsam im FC-Dress auflaufen wird. Skhiri gilt bei den Geißböcken als einer der Wechselkandidaten im Sommer. Während sich der FC einen hohen Transfererlös erhoffen dürfte, haben bereits größere Vereine ihr Interesse an Skhiri angemeldet. So sollen Olympique Lyon, der FC Sevilla, Chelsea sowie Atalanta Bergamo bereits ihren Hut in den Ring geworfen haben. Aufgrund seiner Qualitäten scheint jedoch zumindest fraglich, ob es Skhiri zu einem ballbesitzorientierten Topklub wie Sevilla zieht. Dort könnte der Spieler, der insbesondere im Bälle-Abfangen und Löcher-Zulaufen über seine Stärken verfügt, eher verschenkt sein. Aufgrund der Spielweise wäre von den genannten Vereinen wohl am ehesten Lyon aus seiner französischen Heimat am passendsten für Ellyes Skhiri. Doch letztendlich wird der Spieler selbst entscheiden, welcher Schritt für ihn als nächstes in Betracht kommt. Zunächst allerdings will sich Skhiri mit dem 1. FC Köln voll und ganz auf den Klassenerhalt fokussieren.

39 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Erst beantworte ich wieder wahrheitsgemäß ;-) deine Frage Sonja, bevor ich den Artikel lese. Skhiri verkörpert alles, was ein Spieler in der Position heutzutage mitbringen muss. Kampfkraft, Laufstärke, Biss, Übersicht, Laufbereitschaft, Passsicherheit. Diese Sachen erfüllt er und eben einige besonders gut. Das darüber hinaus diese Saison noch Torbeteiligungen kommen, macht ihn noch mal interessanter. Was mich aber mit am meisten begeistert ist die Ruhe die er ausstrahlt. Habe ich ganz vergessen aufzuzählen gerade neben noch mehr Sachen, die mir einfallen würden. Er hat eine stoische Ruhe, die auch dafür verantwortlich ist, dass er oft fehlerlos agiert. (Manch einem wird jetzt der Stellungsfehler in völlig ungewohnter Position gegen Mainz aufstoßen). Er ist einfach angenehm und besticht durch Leistung óhne viele Worte oder gar Theatralik. Weiter spielt er kaum Foul. Sonja, du weißt am besten wie viele (wenige) gelben Karten er gesammelt hat. :-) Kurzum, bei Skhiri besteht kein Risiko bei der Verpflichtung, leider.

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  2. Gerd1948 sagte:

    Es ist ja fast alles aufgeführt worden und die etwas schlechteren Werte, wenn man ihn weiter vorne bewerten will, wundern mich nicht. Im anderen Artikel hab ich kurz bemerkt, dass Skhiri sowie Hector und andere Spieler von Gisdol in einer Art Korsett gehalten wurden. Unter Funkel dürfen sie zumindest öfters sich freier entfalten und kreativ werden. Skhiri spielte zuletzt nicht mehr wirklich auf der Position für die er eingekauft wurde. Im Aufbau ließ er sich zwischen die beiden Innenverteidiger fallen und schaltete sich von dort aufgrund seiner überragenden läuferischen Fitness ins Angriffsspiel ein. Ein Wechselspiel mit Jonas. Ein großer Aspekt warum der FC sich unter Funkel viel offensiver, mutiger präsentiert und in der Lage ist Torchancen für Siege zu kreieren.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das er im Ballbesitz Fußball „verschenkt“ wäre. Auch da braucht es zuverlässige Spieler, als Beispiel nenne ich jetzt mal frech einen Rodrigo von Man City. Außerdem braucht es im europäischem Spitzenfußball praktisch ein Team hinter dem Team, 20 gleichwertige Spieler, da wird jeder einzelne gebraucht, siehe Aufblähung der CL demnächst in diesem Theater.

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  3. maradonna sagte:

    Ich fand sehr interssant was heute Jens Lehmann in der ARD gesagt hat. Er ist wortwörtllch gesagt dass der einige Bundesligatrainer überhaupt nicht wissen warum sie das Spiel gewonnen haben oder warum sie verloren haben.
    ICh finde es sehr gut dass er sich traut solche Aussagen zu tätigen. Normalerweise hört man solche Aussagen in den Medien überhaupt nicht weil diese auch an der Zitze Fussball hängen und das Spiel mitspielen. So wird bei jedem neuen Trainer das Spiel mitgespielt und es wird künstlich eine Euphorie erzeugt damit der Dauerkarten Verkauf angeregt wird.
    Langfristig ist das natürlich kontaproduktiv, weil sich die Verantwortlichen beim FC in Sicherheit wähnen.
    Auch hier im Forum sind eher die Ansichten populär die man so in den Medien liest, der Mainstream halt. Wenn man dagegen was sagt, ist man hier meist der Blöde. Das ist halt so.
    Jens Lehmann dagegen bringt es auf den Punkt. Man merkt dass die trainer überhaupt nicht wissen was auf dem Feld passiert ist, gerade Gisdol konnte ein Spiel überhaupt nicht lesen.
    Ich würde mir auch vom Geissblog mal mehr gewagte Aussagen wünschen, der Kuschelkurs bringt auf Dauer niemandem etwas.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Jens Lehmann ist doch der, der durch nichts nachgewiesen hat, dass er als Trainer mehr Kompetenz hat, als die von ihm Kritisierten. Der trotz UEFA Lizenz keinen Trainerjob findet, sondern nur wegen seines Namens ein paar Jahre Co-Trainer war. Der krude Theorien zu covid verbreitet und sich selbst für den Besten hält.

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        • Gerd1948 sagte:

          Und du bist wieder näher dran als Gisdol? Weil du behauptest er konnte kein Spiel lesen. Das nennt man dann wohl mit zweierlei Maß messen. Gisdol war immer überzeugt das seine Maßnahmen greifen vor und während des Spiels. Taten sie aber nicht, weil die Spieler dadurch zu viele Fehler machten. Darum wurden Spiele in den Sand gesetzt und nicht weil der Trainer nicht registriert was auf dem Platz passiert.

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        • maradonna sagte:

          Der englische Fussball hat eine ganz andere Qualität wie die Bundesliga. Bundesliga ist im Vegleich zur Premier League wie eine untergeordnete Liga.
          In der Bundesliga wird amateurhaft gearbeitet, genau das wollte Lehmann zum Ausdruck bringen, und er hat damit vollkommen Recht.

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          • Jose Mourinho sagte:

            Der englische Fußball hat vor allem ganz andere wirtschaftliche Möglichkeiten und logischerweise spiegelt sich das auch in der Spielerqualität. Ansonsten wird da auch in keiner Weise besser gearbeitet. Gemessen an den finanziellen Gegebenheiten ist die Titelausbeute der Engländer auf internationaler Ebene ja eher mau. Und Musa al Tamari wollen sie auch nicht, diese Amateure!

          • maradonna sagte:

            Doch sie wollen Musa Al Taamari, denn er steht längst bei Leicester Citys Farmteam unter Vertrag. Hast du wohl immer noch nicht verstanden ?
            Und das Geld haben sie sich mit Know How erarbeitet, auch das scheinst du nicht zu verstehen!
            Die arbeiten auf einem ganz anderem Niveau!
            Wahrscheinlich werden dieses JAhr nur englische Vereine im Finale der Champions Leaguge und der Europa League stehen.
            Das ist die Momentaufnahme!

          • Jose Mourinho sagte:

            Ein Farmteam ist und bleibt nun mal ein Farmteam und kein Premierleagueteam. Die talentierten Jungs spielen mit 23 aber schon in der PL. Die ganz talentierten vieeel früher. Und wo das Geld herkommt: siehe anderer Post. Und die Momentaufnahme zu den Finals ist, dass bis ManU alle spiele denkbar knapp sind. Aber mit Wahrscheinlichkeiten kennst Du Dich sicher auch super aus!

          • maradonna sagte:

            Aber für den FC würde es jetzt schon reichen , mehr habe ich nie behauptet! Dass Taamari Qualität hat erkennt man eben daran dass sich die Engländer für ihn interssieren, und di wissen wovon sie reden!

        • Jose Mourinho sagte:

          Das er näher dran ist als ich, mag sein und würde eine Rolle spielen, wenn Jens Lehmann mich kritisiert hätte. Es geht aber vielmehr darum. dass er erfahrene Bundesligatrainer schlecht macht, obwohl er nicht annähernd dasselbe geleistet hat, weil er nicht mal Leute überzeugen kann, dass sie es ihn versuchen lassen. Das scheint an ihm zu nagen…

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          • maradonna sagte:

            Im Bundesliga Geschäft geht es doch nicht um Leistung!
            Es ist doch viel Klüngel dabei, egal wo man hinsieht!
            Es sind die eingefahrenen Strukturen die nicht verlassen werden!
            Die Bundesliga ist im Vergleich zu England nicht konkurrenzfähig! Das Geld haben sich die Engländer erarbeitet , weil sie am meisten von Fussball verstehen!
            Und Lehmann hatte halt Einblicke sowohl in Deutschland als auch in England. Das haben nicht so viele.

          • Jose Mourinho sagte:

            Das Geld haben die sich in keiner Weise erarbeitet, sondern die kassieren einerseits aufgrund ganz anderer TV-Vertragsmodelle mal eben das doppelte an Fernsehgeldern (und wir sind da nicht bei ein paar Millionen sondern ca. einer Milliarde mehr!) und andererseits gibt es da Milliardenschwere Eigentümer a la Abramovich, Kroenke, den Scheichs und und und…das Geld was da reinfließt ist sicher nicht im oder mit Fußball erarbeitet.

          • maradonna sagte:

            Was soll ich dazu sagen, wenn du dich sowohl sportlicher als auch wirtschaftlicher Argumente verwehrst , ist eine Diskussion sinnlos!
            Vielleicht hat es mit dem sportlichen Wert zu tun, dass sie so viel Fernsehgelder kassieren! Ist halt nur so ein Gedanke!
            Für mich ist die Diskussion mit dir zu Ende!

          • Jose Mourinho sagte:

            Da bin ich froh. Gut, dass Du das noch mal so stark postuliert hast. Argumente hast Du ja eh nicht vorgebracht.

          • maradonna sagte:

            Der moderne Fussball ist 4-4-2. Dieser wird seit Ewigkeiten so in England praktiziert!
            Beim FC ist das immer noch nicht angekommen!
            Gisdol hat diese Saison gespielt wie unter Daum vor 30 Jahren!
            Erst spät hat er auf 4-4-2 umgestellt. Dass dann Dinge nicht reibungslos finktionieren können sollte klar sein!
            Man hat die Saison verschenkt, man hat es noch nicht mal versucht erfolgreiich zu sein!
            Wenn der Fc mit einem 3-5-2 in der Premier League angetreten wäre, hätte es Wochen für Woche 0:8 Resultate gegeben

          • Boom77 sagte:

            Erstaunlich ist hierbei auch, dass z. B. Liverpool, ManCity, Chelsea und Arsenal teilweise seit Jahrzehnten oder zumindest in ihren erfolgreichen Jahren gar nicht von Engländern oder Schotten oder so trainiert werden, sondern von Trainern aus Spanien, Deutschland, Portugal, Italien oder Frankreich. Aber ist schon klar und auch logisch, dass der Kloppo zum Beispiel das Trainerhandwerk erst verstanden hat, als er nach Liverpool gegangen ist. Vorher konnte der nix und hatte null Ahnung. Und Guardiola ist weltweit ja auch dafür bekannt, dass er schon immer und so auch heute noch ein Verfechter des „englischen 4-4-2“ ist.

          • maradonna sagte:

            Der gute Kloppo hat nach nicht so erfolgreichen Jahren bei Liverpool unter anderem gemerkt dass sein Fussball wohl doch nicht ohne Linksfüßer auskommen kann. Also hat er Salah verpflichtet. In Dortmund ging es ohne Linksfuss.
            Jetzt wo Salah außer Form ist, sieht man ja wie wiet Kloppo mit seinem Fussball sowohl international als auch in England selber kommt.
            Wo steht Liverpool in der Tabelle?

          • maradonna sagte:

            Und kommt Guadiola in der Offensive ohne Linksfüßer aus?
            Er hat es lange ohne versucht und nichts gewonnen.
            Jetzt stellt er in der offensiven Dreierreihe immer zwei Linksfüßer hin.

          • maradonna sagte:

            Mir war klar dass du mit deinen Kommentaren für Verwirrung sorgen willst. Das hat bei dir nichts mit sachlicher Diskussion zu tun.
            Es geht nicht um 4-4-2 oder 4-3-3. Es geht darum dass man die Aussen doppelt, und das machen sowohl Klopp als auch Guardiola. Und zwar stellen sie Linksfüßer dahin, weil sie es besser können.

          • maradonna sagte:

            Anscheinend ist die Erfindung des 4-4-2 ja doch revolutionär, denn beim FC ist sie nicht angekommen!
            Da wird im Nachwuchs eben nicht das Spiel über die Aussen gefördert!
            Wo sind denn die dribbelstarken Aussenspieler , die aus dem Kölner NAchwuchs kommen!
            Es kam in den letzten 10 Jahren nur Gerhardt hoch, der einigermaßen Aussen spielen konnte, das war es schon!
            Ich muss dich enttäuschen, im Moment sehe ich im NAchwuchs auch keinen!
            Obuz kann es auch nicht!
            Da muss man hoffen dass Jakobs sich entwickelt.
            Das ist amateurhaft!

          • Jose Mourinho sagte:

            Vielleicht hat der finanzielle Vorteil – wenn jeder Topclub einen Milliardär als Eigentümer hat – auch schlicht damit zu tun, was die Damen und Herren da reinpumpen. Allein Abramovic hat Chelsea bislang 1 Mrd. (!) zur Verfügung gestellt. Und wenn Du Dich wirklich mal informierst, statt einfach Premierleague Fanboy zu sein, dann findest Du solche Zahlen für nahezu alle dieser Topclubs auch selbst.

          • maradonna sagte:

            Ist doch klar dass da vor allem wegen des vielen Geldes die besten spieler hingehen. Aber für mich ist Fussball nicht nur defensiv zu spielen im 3-5-2 sondern man sollte versuchen auch einen Plan zu haben wie man angreift ohne dass man sofort den Ball verliert.
            Und da sehe ich enorme Defizite, die nur wenig mit den finaziellen Möglichkeiten zu tun haben!
            Denn auch im Nachwuchs wird daran nicht gearbeitet, und da braucht es noch nicht das große Geld!

  4. Truebe Tasse sagte:

    Sehr gute und interessante Analyse zum Spieler Skhiri. Was jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i wäre: eine ausgearbeitete Analyse, wieso er eher nach Lyon (weil dort auf seiner Position ein Spieler spielt, der im Vergleich zu Skhiri folgende schlechtere Werte hat…) passt als nach Sevilla oder Chelsea (weil dort wiederum auf seiner Position Spieler sind, die folgende besseren Werte haben..). Aber ansich ist das schon eine sehr gute Analyse. Ich frage mich auch, ob viele Vereine solche nutzen. Hat der FC Skhiri seinerzeit tatsächlich deshalb gekauft, weil man eine Positionsanalyse durchgeführt hat und anschließend gesehen hat, dass Skhiri diese Position ideal füllen würde. Oder kam der Transfer letztlich zufällig zustande, weil Veh mit dem Berater gut kann, und Skhiri hat sich danach einfach zum Glücksgriff entwickelt.

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    • Truebe Tasse sagte:

      Ist doch gar nicht so schlimm. Man kann es ja lesen, wenn es jemanden interessiert, bzw. nicht lesen, wenn es einem zu langweilig erscheint. Schon ein weiser Mann sagte: „Freiheit ist nicht, tun zu können, was man tun will, sondern nicht das tun zu müssen, was man nicht will!“ Insofern: fühlen Sie sich frei zu lesen, solange es noch geht. Wer weiß, welche Coronamaßnahmen als nächstes kommen. Vielleicht werden Sie bald so beschränkt, dass Sie jeden Geisblog-Artikel lesen und auswendig lernen müssen und das Ordnungsamt kontrolliert es. Man weiß es nie…

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  5. Max Moor sagte:

    Maradona , das stimmt wirklich mit den Trainern .Es gibt halt gute und auch schlechte. Gute sorgen dafür das etwas passiert und schlechte lassen es laufen und erkennen keine Fehler und reden Alles schön bzw. die Gegner sind immer stark und Alles andere zählt nicht . .

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  6. Norbert Furmanek sagte:

    Ich glaube Mourinho du tust Lehmann unrecht. Was ist denn mit Effenberg , Matthäus, etc. Denke wenn man ihm mal eine Chance geben würde…..?? Wieviele Trainerstationen hatte denn dein ,,Namensvetter “ aus Portugal schon ? Und zum Kommi von Sonja ! Ihr saugt euch immer Abgänge aus den Fingern !! 1. Hat Skhiri noch Vertrag 2. Warum sollte er bei Klassenerhalt nicht noch 1-2 Jahre bleiben ?

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    • maradonna sagte:

      Im Bundesliga Geschäft muss man doch nur mit denen im Doppelpass gut können, und schon hat man einen Job siehe Armin Veh. Wenn der wieder Geld braucht setzt der sich sonntags dorthin und irgendjemand meldet sich bei ihm.
      Lehmann hat in England gearbeitet, der hat gesehen wie es geht. Kolasinac z.B. hat bei Schalke gezeigt dass er ein anderes Niveau verkörpert. So eine England Erfahrung macht dich zu einem besseren Spieler!

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