Marcel Tisserand, Schiedsrichter Felix Zwayer und Artjoms Rudnevs diskutieren: Der Effzeh bekam ein reguläres Tor aberkannt. (Foto: JH)

Erst Rostow, dann Ingolstadt: Diskussion um Schiri Zwayer

Es war nicht die einzige Fehleinschätzung des Tages, aber die klarste. Anthony Modeste hatte vor dem 2:1-Treffer mit dem Knie im Abseits gestanden. Eine Entscheidung, die wiederum also zum Vorteil für den Effzeh und gegen Ingolstadt ausgelegt worden war. Dagegen hatte Zwayer nach Sicht der Video-Bilder beim Elfmeterpfiff für Köln in Hälfte eins richtig gelegen. Almog Cohen hatte Yuya Osako im Luftkampf mit dem Ellenbogen an Hals und Ohr getroffen. Kein schwerwiegendes, aber ein strafwürdiges Foul – und weil im Strafraum, mit einem Strafstoß zu ahnden.

Es war keine glückliche Ansetzung

FCI-Manager Thomas Linke, FC-Sportchef Jörg Schmadtke und der Vierte Offizielle Tobias Christ. (Foto: JH)

Damit war wiederum Ingolstadt bis zum Schluss nicht einverstanden. Sportdirektor Thomas Linke lief nach der Partie schimpfend durch die Mixed Zone, auch, wenn er offiziell keine laute Kritik an den Schiedsrichtern äußern wollte. Das hatten er und die FCI-Betreuer auf der Bank bereits während der Partie lautstark und derart regelmäßig und vehement getan, dass FC-Manager Schmadtke an der Seitenlinie mehrfach mit Linke und dem Vierten Offiziellen zusammenstand.

Am Ende waren sich immerhin alle einig, dass die Ansetzung Zwayers an sich unglücklich gewesen war. Der FIFA-Schiedsrichter hatte erst am Donnerstag die Europa-League-Partie zwischen FK Rostow und Manchester United geleitet. Inklusive Rückreise aus Russland am Freitag über seine Heimat Berlin nach Ingolstadt hatte Zwayer also ein Programm hinter sich, das unüblich ist. “Es war keine glückliche Ansetzung”, erklärte auch Schmadtke. “In der Regel wird versucht, wenn jemand am Donnerstag zum Einsatz kommt, dass er dann am Wochenende nicht pfeift. Warum es doch so gekommen ist, weiß ich nicht.”


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