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Einstweilige Verfügung: Modeste klagt gegen den FC

Der nächste Akt im Streit zwischen Anthony Modeste und dem 1. FC Köln: Der Stürmer klagt gegen seinen Noch-Arbeitgeber. Wie das Arbeitsgericht Köln am Dienstag bestätigte, treffen sich beide Parteien am Donnerstag vor dem Richter.

Köln/Bad Radkersburg – Wie das Arbeitsgericht mitteilte, beantragt Modeste „im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens, wieder am Trainingsbetrieb der 1. Fußballmannschaft und dem derzeit laufenden Trainingslager teilzunehmen“. Um 11.00 Uhr am Donnerstag wird verhandelt.

Klub ohne Kenntnis – Schmadtke „nicht überrascht“

Der Effzeh wurde von der Nachricht kalt erwischt. Sportchef Jörg Schmadtke erfuhr erst nach der Pressemitteilung des Gerichts von dem Vorgang. Modeste hatte es nicht für nötig gehalten, seinen Klub vorab davon in Kenntnis zu setzen. „Ich finde den Vorgang ungewöhnlich, dass die Öffentlichkeit informiert wird, ehe der Klub davon in Kenntnis gesetzt wurde“, ließ Schmadtke wissen.

Zu dem damit laufenden Verfahren wollte sich der 53-Jährige nicht äußern. Er erklärte in Richtung des Spielers lediglich: „Es ist sein gutes Recht, dies zu tun. Ich bin davon nicht überrascht.“ Damit ist auch klar, dass der gerade erst angeheuerte Star-Anwalt Stefan Seitz direkt Arbeit bekommen wird. Die Geissböcke hatten den Juristen erst am Montag damit beauftragt, sie in der Causa Modeste zu vertreten.


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83 Kommentare
      • Andreas
        Andreas says:

        Das will er doch selber nicht!

        Er will mit dem ganzen Zoff, bzw. wollte schon im letzten Sommer zeigen, welch ein starker Zampano er ist. Wie hat er mal gesagt, als es letztes Jahr um die „Politik“ um seinen Wechsel ging? Er wäre ein Fußballer und könne das tun, was er will … oder so ähnlich.

        • Amin Negm-Awad
          Amin Negm-Awad says:

          Und um den großen Zampano zu zeigen, verzichtet er auf 8 Mio jährlich? Echt jetzt? Muss aber ein sehr großer Zampano sein. Eher dürfte es so sein, dass er ums Verrecken nicht nach China will und er dafür sogar bereit ist, auf viel viel Geld zu verzichten. Böser, gieriger Modeste.

          • Pitter
            Pitter says:

            Wenn er „ums Verrecken nicht nach China will“, wieso macht er dann gegen den Willen der FC-Verantwortlichen in China einen Medizincheck?
            Wieso unterschreibt er dann in China einen Vertrag?
            Irgendwie passt das nicht so ganz…

  1. klappskalli
    klappskalli says:

    „Ich liebe diesen Verein und diese Stadt“. Und das so sehr das ich diesen Verein verklage ???
    Dann lasst den Typen bis 2021 bei den Profis trainieren und bei den Amateuren spielen, ansonsten verklagen wegen Arbeitsverweigerung. Die ersten Monate ist er ja sowieso gesperrt,wegen den 2 Arbeitsverträgen. Nach dem gepoker letzen Sommer, war doch abzusehen was kommt.

    • Dennis
      Dennis says:

      Du hast schon gelesen, weswegen der den Verein verklagt??
      Weil er trainieren WILL.
      Scheint als habe er vor China kalte Füße gekriegt(vielleicht auch weil dem Vernehmen nach seine Frau davon alles andere als begeistert war) und wolle nun die Rolle rückwärts.

        • Dennis
          Dennis says:

          Ich verstehe das schon – Du ganz offenbar nicht.
          Die Klage steht nicht in einem Widerspruch zu seiner beteuerten Liebe. Im Gegenteil – er will nun scheints doch nicht weg, wenigstens nicht auf einem krummen Weg Richtung nach China. Finde da erstmal nix falsch dran was rechtfertigen würde ihn für 3 Mio pro Jahr zu den Amateuren oder auf die Tribüne zu setzen. Derartige Forderungen sind einfach unsinnig.

          • Peter O.
            Peter O. says:

            Ich denke einge haben immer noch nicht begriffen, wer dieses Affentheater inszeniert hat.
            Modeste hätte nach Beendiging des letzten Spieles sagen können/müssen: Ich bleibe beim FC, Basta.
            Den FC aber dann mit diesem Hick Hack hinhalten und immer wieder mit neuen Mätzchen konfrontieren ist unterste Schublade.
            Schon mal etwas von Verlässlichkeit, Anstand und guter Erziehung gehört?
            Offensichtlich sind diese Tugenden heute bei einigen Schreibern hier nicht mehr gefragt bzw. in ihrem Leben etwas wert.
            Ich bin der Meinung, daß das Arbeitsverhältnis nachhaltig zerüttet ist. Da kann letztendlich tatsächlich nur noch der Rechtsweg hinsichtlich Auflösung des Arbeitsvertrages die Folge sein. Fussballspieler sind Angestellte und haben sich nach den Richtlinien/Verträgen des Arbeitgebers zu richten.
            Wenn Modeste da irgend etwas verwechselt, muß er halt vor Gericht die Konseqenzen erfahren.
            Das kommt davon, wenn in einigen Fällen Fussballer nur den Kick kennen und sonst im Leben noch nichts braucbares leisten mussten. Wird Zeit, daß er es nun endlich lernt zu begreifen.

          • Pitter
            Pitter says:

            Würde er den Verein lieben, würde er einen anderen Weg finden, als den Verein zu verklagen!

            Es gab die Theorie, dass das China-Manöver einzig dazu dienen sollte, seinen Preis hochzutreiben, damit Modeste innerhalb Europas wechseln kann.
            Scheint mir inzwischen die wahrscheinlichste Variante zu sein.

    • Andreas
      Andreas says:

      Erinnert mich stark an die große Liebe von Ismaik an die Löwen!
      Das mit dem Mit-Trainieren aber nicht Mit-Spielen geht nicht, bzw. ginge in die Hose und hätte das geniale Mannschaftsgefüge unserer Jungs im Null-Komma-Nix gesprengt. Da könnte nicht mal Stöger eine Einheit herzaubern.

  2. Klio
    Klio says:

    Das hinterlässt einen echt fassungslos – hoffentlich endet dieser Alptraum bald. Bis vor kurzem habe ich noch gedacht, Modeste reißt alles das, was er aufgebaut hat, mit dem Hintern wieder ein. Jetzt würde ich sagen, er versucht hier nichts als verbrannte Erde zu hinterlassen.

      • Amin Negm-Awad
        Amin Negm-Awad says:

        Sie haben den Fehler gemacht, Modeste unbedingt nach China verkaufen zu wollen. Ein bisschen darf ein Spieler doch noch selbst entscheiden, wo er spielt. Oder nicht? Schmadtke hat alles auf eine Karte gesetzt – und wohl verloren.

        • Christian
          Christian says:

          Modeste will seit über einem Jahr nach China und noch mehr Kohle machen – soll er, ich gönns ihm – aber was hat der FC bitte falsch gemacht? Zu allem ja und Amen und noch Danke sagen? Modeste verdient deshalb in China soviel, weil es im Team gestimmt hat und er Tore machen konnte

          • Amin Negm-Awad
            Amin Negm-Awad says:

            Auch @Pitter: Wieso ist klar, dass AM seit einem Jahr nach China will? Von ihm selbst haben wir das nie gehört. Dass er nach China fliegt, kann ebenso gut bedeuten, dass er die Vorbereitungen trifft, falls er noch wechseln will. Dazu muss man aber nicht festgelegt sein.
            Der FC soll auch nicht zu allem „Ja und amen“ sagen. Es ist ganz einfach so, dass solange der Spieler seine Tinte nicht unter einen Aufhebungsvertrag gesetzt hat, er das eben auch unterlassen kann. Das weiß doch auch JS. Soll AM zu allem „Ja und amen“ sagen?

          • Pitter
            Pitter says:

            Dass er bei den FC-Verantwortlichen einen Wechselwunsch geäußert hat, ist eine der wenigen Sachen, die wir tatsächlich wissen. Entweder er wollte zu diesem Zeitpunkt nach China oder er wollte von vornherein diese Farce veranstalten, um ganz andere Ziele zu erreichen -also wie er letztes Jahr so schön gesagt hat: „Politik“ betreiben.

  3. Didi1970
    Didi1970 says:

    § 93 ZPO: Hat der Beklagte nicht durch sein Verhalten zur Erhebung der Klage Veranlassung gegeben, so fallen dem Kläger die Prozesskosten zur Last, wenn der Beklagte den Anspruch sofort anerkennt.

    Das ist der Weg für den FC am Donnerstag. Wieso sollte Tony nicht am Training teilnehmen dürfen? Da hat sich einer ganz gewaltig ins Abseits gespielt…

  4. Klappskalli
    Klappskalli says:

    Stimmt, seine Achso große Liebe zu verarschen und zu verklagen ist in Ordnung.
    Von solchen Typen soll der FC sich auf der Nase rum tanzen lassen? Kein Spieler ist größer als der Verein. Also weg mit dem und Ruhe

      • Pitter
        Pitter says:

        Ich kenne mich mit Spielerverträgen nicht sonderlich gut aus, aber ich nehme an, dass man mit einem unerlaubten Medizincheck bei einem anderen Verein letztlich durchaus gegen den Vertrag verstößt.

        Ob der Spielervertrag auch ein Anrecht auf eine Trainingsbeteiligung gewährleistet, scheint nicht sonderlich offensichtlich zu sein – andernfalls hätte der FC vermutlich keinen Anwalt eingeschaltet.

        Sieht für mich eher so aus, dass sich nur der FC vertragskonform verhalten hat…

  5. Ottla
    Ottla says:

    er will nicht unter den vom FC favorisierten bedingungen (alleinige übernahme von unkalkulierbaren steuerbzw. geldflussgefahren bei höchst zweifelhaftem dealkonstrukt dessen gefahren alleine auf schultern des spielers liegen sollen) wechseln. als konsequenz entfernt der FC ihn widerrechtlich vom laufenden betrieb, um ihn unter druck zu setzen, damit er endlich einwilligt. ja : der bööööse modeste und der guuuute FC – ich bin empört über meinen verein. und übrigens an alle pro-fc-hirnverbrannten : er wird die klage VÖLLIG ZU RECHT gewinnen.

    • Pitter
      Pitter says:

      Laut diverser Medien wurde das unkalkulierbare Risiko längst aus der Welt geschaffen.
      Es ist aber schon sehr abenteuerlich, dass du dir einzelne Medien-Aussagen rauspickst, diese auf die Goldwaage legst, Berichte die nicht in dein Bild passen ignorierst, und auf Grundlage dessen alle anderen als „hirnverbrannt“ bezeichnest…

      • Arbeitsrechtler
        Arbeitsrechtler says:

        @ Ottla . Vom Arbeitsrecht null Ahnung. Wenn der Arbeitgeber dich von der Arbeitsleistung freistellt bei voller Bezahlung gegen was klagst du denn ? Wenn der Arbeitgeber darstellt das hier der Arbeitsfrieden massiv gestört wird darf der Modeste sich zu Hause an den Eiern graulen. Im entsteht kein finanzieller Nachteil. Auch könnte der FC sagen wir haben zur Zeit keinen Arbeitsplatz für Sie da diese alle besetzt sind. Sollte ein Arbeitsplatz frei werden kommen wir wieder auf sie zu. Bis dahin erhalten Sie Ihre Vertraglichen Zuwendungen.

        • Robert H.
          Robert H. says:

          „… an den Eiern graulen…“? Das ist ja gräulich, da graut mir vor.
          Sicherlich meinten Sie: „… VOR den Eiern graulen“…

          Oder sollten sie schlüpfrigerweise „g“ mit „k“ verwechselt haben … ??

        • Amin Negm-Awad
          Amin Negm-Awad says:

          Na, es gibt schon Fälle mit Beschäftigungsanspruch. So ist es ja nicht. Aber darum geht es doch gar nicht. AM hat sich bis auf die letzte Silbe vertragstreu verhalten. Er muss nicht nach China wechseln, nur damit der FC einen Reibach macht. Nicht einmal dann, wenn er einfach nicht will. (Was ich übrigens verstehe.)

          • De Bub
            De Bub says:

            Sorry, aber ich glaube nicht, dass der FC “Reibach“ machen möchte. Ich glaube auch nicht, dass Herr Modeste sich vertragstreu verhalten hat. Eine Reise nach China läßt mich da doch eher an jeglicher Vertragstreue des Herrn Modeste zweifeln. Es stünde Herrn Modeste frei, klar und eindeutig zu kommunizieren, dass er im Rahmen des bestehenden und von ihm eingegangenen Vertrages Spieler des FC bleiben möchte. Dies erfolgt nicht. Herr Modeste möchte mutmaßlich anders entlohnt werden, als es arbeitsvertraglich mit dem FC vereinbart wurde. Offenkundig sieht Herr Modeste diese Möglichkeit bei einem Vereinswechsel als gegeben. Ich denke nicht, dass der FC einen solchen Vereinswechsel betreibt. Es dürfte mithin kaum Anlass bestehen, dem FC ein Fehlverhalten zu unterstellen und dies mit dem Vorwurf zu verbinden, der FC wolle “Reibach“ machen.

          • Michael
            Michael says:

            „AM hat sich bis auf die letzte Silbe vertragstreu verhalten.“

            Mir ist schon klar, dass Du hier nur trollst. Aber um anderen Lesern dann doch noch einen Mehrwert zu bieten, hier meine Antwort:

            Nonsens. Wenn man sich alleine seine dokumentierten Aktionen und O-Töne anschaut, ist das geschäftsschädigendes Verhalten. Das war weder er noch sein Anwalt wegdiskutieren können.

    • Klio
      Klio says:

      @Ottla: endlich mal einer, der das ganze lästige unabhängige Justizsystem überflüssig macht. Einfach feststellen, wer hier „widerrechtlich“ handelt und wie der Prozess ausgeht. Noch ein Vorteil: Internetgerichtshöfe sind auch so schön schnell! ;)

      Eine einseitige Freistellung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber kann natürlich gerechtfertigt sein. Das kann eine Frage der Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses sein oder die begründete Befürchtung, dass sonst Unruhe in die Belegschaft gebracht wird. Es wird auch interessant, ob Modeste als Führungskraft eingestuft wird (dann gelten wohl gesonderte Bedingungen bei der Suspendierung). Dann die Frage, inwieweit der Arbeitgeber vorher aufgefordert wurde, den Arbeitnehmer wieder zu beschäftigen. Im Fußball gibt es dann noch spezielle Bedingungen: da ist einerseits die Trainingsmöglichkeit für den Spieler wichtig, andererseits ist das Mannschaftsgefüge von spezieller Bedeutung. Schließlich noch die Frage, ob Modeste einen Medizincheck in China absolviert hat und ob er in China bereits unterschrieben hat … Also ich halte mich hier bei einer rechtlichen Einordnung lieber mal zurück.

  6. lalala
    lalala says:

    Leute… laut den Medien ist alles mögliche und unmögliche passiert in den letzten Wochen. Ganz viel Spekulatius, manchmal lecker, manchmal zum würgen und am Ende ist allen schlecht …

    Aus meiner Sicht haben sowohl Modeste als auch Schmadtke Fehler gemacht und sie sollten sich langsam mal zusammen reissen …

  7. Amin Negm-Awad
    Amin Negm-Awad says:

    Hmmm, mein Beitrag war unvollständig. Zweiter Versuch:
    «Modeste hatte es nicht für nötig gehalten, seinen Klub vorab davon in Kenntnis zu setzen. „Ich finde den Vorgang ungewöhnlich, dass die Öffentlichkeit informiert wird, ehe der Klub davon in Kenntnis gesetzt wurde“, ließ Schmadtke wissen.»
    Die Kritik richtete sich an das ArbG. Es ist völlig gewöhnlich, dass die Parteien sich nicht gegenseitig unterrichten.

        • Pitter
          Pitter says:

          Kommt ganz darauf an, was man damit erreich will.
          Wenn man einen freundschaftliches Verhältnis mit jemanden pflegen will (wie es Modeste laut eigener Aussage zumindest noch mit Stöger vorhaben will), macht man sowas nicht.

          Man macht sowas eigentlich nur, wenn einem das persönliche Verhältnis zur Gegenpartei völlig egal ist.

          • Amin Negm-Awad
            Amin Negm-Awad says:

            Wenn man ein freundschaftliches Verhältnis pflegen will, geht man gar nicht zu Gericht. Aber dass man den Gegner unmittelbar von dem Gang zu Gericht in Kenntnis setzt, ist überhaupt kein schlechter Stil. Es ist gang und gäbe. Das macht schließlich das Gericht.

  8. Simon
    Simon says:

    Ich musste gerade mal schauen, ob er bei Hoffenheim in der Trainingsgruppe 2 war. Dem ist aber nicht so. Naja er bewirbt sich ja in Köln gerade für eine ähnliche Trainingsgruppe.
    Wann wird endlich wieder über Fußball berichtet?

  9. Ruhigbleiber
    Ruhigbleiber says:

    Spätestens nächste Woche ist er wieder im Trainingsbetrieb dabei. Er hat ein Recht auf Teilnahme am Trainingsbetrieb und da wird der Effzeh sich auch nicht querstellen (sollte er bis Freitag widererwarten nicht noch nach China wechseln).
    Es wäre eine „dumme“ Entscheidung den wertvollsten Spieler das trainieren zu verbieten und dadurch seinen Marktwert eigenverantwortlich zu verringern.
    Klar sein muss trotzdem jedem, dass kein europäischer Verein annähernd soviel Geld bieten wird, wie die Chinesein. Es sei denn die Engländer werden in der letzten Woche nochmal nervös und hauen die Kohle raus.

    Ich glaube es wird noch eine langwierige Geschichte und hoffe inständig, dass er im Kreise seiner Familie nochmal ausführlich bespricht, was, vorallem für sie, am besten wäre.

    • Michael
      Michael says:

      Kostspielig wäre es – „dumm“ mit Sicherheit nicht. Die Unruhe, die er in die Mannschaft bringen würde, würde den FC mehr Kosten als der Spieler leisten kann: wenigerTore, mehr Gegentore, früheres Ausscheiden hier und da.

      Spätestens mit diesem Schritt hat sich eine Zukunft von Modeste erledigt. Ich würde mutmaßen, dass dies schon seit Wochen klar war. Man muss aber halt auch immer den Schein waren, um seinen Marktwert nicht zu arg zu reduzieren.

      Bleibt die Frage, ob gute Vereine für solch einen Spieler noch viel Geld zahlen wollen. Dass Spieler Probleme mit ihrem Verein haben ist nichts neues. Aber die Art und Weise, wie Modeste sich seit knappen zwei Monaten anstellt, macht es nicht einfacher. Kein Wunder, dass man ihn in der Nationalmannschaft nicht haben wollte. So ein Verhalten entwickelt man ja nicht vom einen Tag auf den anderen.

    • Pitter
      Pitter says:

      Vorweg: Ich weiß auch nicht sicher, ob das der Grund für das ganze Theater ist. Aktuell scheint es mir jedoch mit die beste Erklärung hierfür zu sein. Es sind jedoch reine Spekulationen und als solche daher mit sehr viel Vorsicht zu genießen!

      Der FC will Modeste nicht für unter 35 Mio. € gehen lassen (Stand letzte Woche). Modestes Tore in der letzten Saison sind auch anderen Clubs aufgefallen – auch in Frankreich. Noch ist nicht ganz sicher, welche Clubs ein ernsthaftes Interesse an Modeste haben und wieviel sie dann bereit wären zu zahlen. In jedem Fall ist damit zu rechnen, dass französische Clubs sich damit schwer tun werden, 35 Mio. zu zahlen. Wahrscheinlich würden sie sich erstmal umsehen und schauen, was der Markt sonst noch hergibt und vielleicht auch abwarten, was Clubs mit noch mehr Geld an Alternativen übrig lassen. Wenn Modeste kurz vor einem China-Wechsel steht, geraten andere interessierte Clubs unter Druck, schnell handeln zu müssen.

      Falls Frankreich das tatsächliche Ziel von Modeste sein sollte, hofft er möglicherweise, dass in den nächsten Tagen das Gebot eines französischen Clubs über 35 Mio. (oder zumindest in ähnlicher Größenordnung) ankommt und der FC Modeste dann nach Frankreich lässt. Dann würde er entweder extrem hoch pokern oder hätte irgendwelche Hinweise darauf, dass ein wirklich ernstzunehmendes Interesse besteht.
      Vielleicht will Modeste aber auch bewusst Unruhe stiften, damit der FC ihn um jeden Preis loswerden will – so wie z.B. Draxler letztes Jahr in Wolfsburg…

      Wie gesagt: Alles sehr viel Spekulationen! Sehr gut möglich, dass es doch ganz andere Gründe gibt!

      Nach den öffentlichen Anschuldigungen gegen Schmadtke und durch die einstweilige Verfügung gegen Stöger kann man aber wohl davon ausgehen, dass Modeste kein Interesse mehr daran hat, zu bleiben. Ansonsten hätte er vor beiden Aktionen zunächst das Gespräch mit den entsprechenden Verantwortlichen gesucht (was zumindest laut diverser Medien nicht geschehen ist).
      Wenn er wirklich bleiben wollte, würde es wohl kaum dermaßen darauf anlegen, sämtlichen Kredit bei Vereinsführung und beim Trainer zu verspielen. Dass sich durch diese Aktion bei sehr vielen Fans unbeliebt machen würde, hätte ihm auch vorher klar sein müssen.

      • Amin Negm-Awad
        Amin Negm-Awad says:

        Aber genau deshalb muss Modeste doch nicht einen chinesischen Club „anschleppen“. Wenn er ohnehin seitens des FC für nur 35 Mio gehen darf, ändert der chinesische Interessent überhaupt nichts. Wenn ein Weggang darunter möglich wäre, wird durch das Interesse doch er Marktwert von AM hochgeschraubt – was nicht in seinem Sinne ist, sondern in dem des FC.

        • Pitter
          Pitter says:

          Im beschriebenen Fall will seinen Marktwert steigern, damit ein französicher Fall die Ablöse zahlt und er auch dahin wechseln kann.

          Beim FC will er ganz offensichtlich nicht mehr bleiben. Inzwischen scheint er doch nicht mehr nach China zu wollen. Dann muss er wohl die Zahlungsbereitschaft eines anderen Clubs erhöhen, in dem er diesen unter Druck setzt.

          • Pitter
            Pitter says:

            Sollte heißen
            „Im beschriebenen Fall will er seinen Marktwert steigern, damit ein französicher Club die Ablöse zahlt […]“

            Sorry für den Doppelpost

          • Amin Negm-Awad
            Amin Negm-Awad says:

            Noch einmal: Wieso sollte ich für etwas mehr zahlen, wenn jemand anderes den Preis in die Höhe treibt? Das ist nicht logisch.
            Und zu den 11 Mio: Klar ist doch in jedem Falle, dass AM mit seiner Weigerung nach China zu wechseln auf Geld verzichtet. Dort bekäme er 11 Mio (nachdem was wir wissen), hier 3 Mio. Irgendwo in Europa vielleicht 5 Mio. Der Verzicht ist also sicherlich kein Zeichen sonderlicher Geldgier.

          • Pitter
            Pitter says:

            Doch, das ist absolut logisch. Wenn das Angebot kleiner wird, steigt die Zahlungsbereitschaft. Wenn ein interessanter Spieler droht vom Markt zu gehen, gerät man unter Zugzwang, wodurch die Zahlungsbereitschaft steigt. Der Marktpreis ist ein Resultat von Angebot und Nachfrage. Das ist grundlegende Basis der Wirtschaftswissenschaften.

            Mit der Geldgier ist so ne Sache… Angenommen Modeste würde die ganze Show abziehen, weil er nach Frankreich will, weil er da mehr Geld als in Köln bekommt ohne die Nachteile des Lebens in China zu haben, könnte man ihn durchaus als geldgierig bezeichnen. Aber mit konkreten Anschuldigungen sollte man sich zurückhalten, bis klar ist, was genau hier eigentlich geschieht.

  10. Chris Arenz
    Chris Arenz says:

    Das ist doch alles sehr positiv!
    Der FC vertreten durch die Geschäftsführung, macht ganz deutlich klar das man nicht mit sich spielen läßt. Das man jedwede Unruhe durch persönlich Eitelkeiten aus der Mannschaft fern hällt, wenn sie auch nur im Ansatz dem Verein schaden zufügen können.
    Es gilt die Jungs die zu uns stehen und in der Kommenden Saison für den FC auflaufen zu schützen. Modeste, den ich in der vergangenen Saison gerne bejubelt habe, sollte jetzt schnellstmöglich zusehen das er seinen Ex-Kollegen keinen weiteren Schaden zufügt und sich einen Verein suchen der bereit ist eine Marktwertorientierte Ablöse zu zahlen.

    Auf nimmer Wiedersehen Herr Modeste!

    • Robert H.
      Robert H. says:

      Modeste selbst hat gesagt, dass er nicht wechseln will, aber wechseln würde, wenn sich die beteiligten Vereine einig wären.
      Er würde also den Wunsch vieler hier erfüllen und gehen.

      Das Problem schint mir, dass der FC nunmehr 35 Mio. aufgerufen hat und scheinbar ihn nicht ziehen lässt bevor das nicht vollständig in der Kasse ist. Und scheinbar auch nicht für weniger.

      Wenn dem so ist , so wäre das in meinen Augen auch etwas gierig und sicherlich nicht klug von der Führung.

  11. Robert H.
    Robert H. says:

    Oh je, wenn etwas überhaupt erst einmal bei Anwälten oder jetzt sogar vor Gericht gelandet ist, dann ist es schwer, noch etwas gütlich zu retten. Den die Rechtsvertreter werden das Ganze noch anheizen, um selbst dabei zu profitieren..

    Wobei es hier nur um die Frage geht, ob die Suspendierung rechtens ist oder nicht. Bei den ganzen anderen fragwürdigen rechtlichen Details des Transfers ist das hier nur ein Teilaspekt.

    Eigentlich wäre eine Einigung bei diesem Rechtsstreit recht schnell denkbar: wenn Modeste alle Verhandlungen abbricht und sich ohne Wenn und Aber zum Vertrag mit dem FC bekennt, wäre die Suspendierung vom Tisch.

    Und wenn der FC nicht auf die 35 Mio bestehen sondern für einen Transfer auch die eine oder andere Einbuße beim Erlös hinnehmen würde, wäre diese Causa auch sofort beendet. Auch der FC, bzw. die Vereinsführung scheint mir nicht mehr immer genau zu wissen, was sie eigentlich wollen.

    Da die Informationslage undurchsichtig und mit Sicherheit von beiden Seiten gesteuert ist, und sich derzeit täglich fundamental ändert, wage ich mir kein Urteil darüber, was nun der bessere Weg ist.

    Ganz sicher sind die Polemiken des geneigten Fans hier wenig hilfreich.

    • Amin Negm-Awad
      Amin Negm-Awad says:

      Glaubst du wirklich, das Problem liegt darin, dass sich AM nicht zum FC bekennt? Das ist jetzt ein Scherz. Es ist doch offenkundig, dass AM nicht nach China wechseln will. Der FC will ihn unbedingt dahin verkaufen.

      • Nana
        Nana says:

        Warum hat er es dann nicht im interview am letzten Spieltag getan?
        Den Wunsch nach einem erneut angepassten Vertrag nach einem Jahr hätte er sich gleich abschminken können. Das macht kein Verein wenn es keine AK mehr gibt.

          • Nana
            Nana says:

            Ok, warum hat er es nicht nach seinem China Besuch gemacht. Spätestens da wird ihm ja wohl klar geworden sein, dass er nicht nach China möchte.
            Da wäre die Möglichkeit für ihn gewesen dem Thema ein Ende zu setzen. Somit hält er den Eindruck aufrecht immer noch wechseln zu wollen um mehr Geld zu verdienen. Was immer noch sein gutes Recht ist. Dann belüge ich aber nicht öffentlich die Fans und sage „Ich wollte niemals weg“

          • Ulrike
            Ulrike says:

            Nö! Sonst hätte man auch vorher schon 10+10+8+5+2 Millionen Gründe gehabt, andere Spieler im Richtung Wechsel zu schubsen, statt mit denen zu verlängern.

            Die Aussage von Effzeh ist seit dem Aufstieg klar: Wer gehen will, dem legen wir keine Steine in den Weg. Wer sich mit FC-Mannschaft identifiziert und arbeitet, den halten wir. Unter Anderen darauf basiert unser Erfolg.

            Dass z.B. Wehrle wegen einer so hohen Ablöse plötzlich seine Arbeitsrichtlinien verwirft, den bisherigen Erfolg in Frage stellt um in einem Dagobert-Duck-Kostüm um GBH herum zu rennen … oder Schmaddi mit $-Zeichen in den Augen nur ein ‚Quaaak‘ von sich gibt … darauf kann man sehr lange warten!

  12. Klaus
    Klaus says:

    Sehe die Sache so: Tony hat Vertrag und fühlt sich wohl, pokert aber um noch mehr zu erreichen. China war eine interessante Sache, aber da gab es Haken. Dann vielleicht ein anderer Club? Wenn jemand anbeißt, toll. Tony ist Spieler und gewohnt, dass alle ihm verzeihen, wenn er sich reinhängt und liefert. Also jetzt ein bisschen Theater um vielleicht den letzten noch größeren Vertrag oder einen noch größeren Club zu bekommen. wenn das nun nix wird, dann eben weiter FC. Der ist ja sowieso abhängig von Tonys Toren. Und beim ersten Doppelpack haben ihn alle wieder lieb. Möglicherweise denkt Tony so, das würde aus meiner Sicht einiges erklären, was er veranstaltet.

    Die Frage bleibt, was der FC daraus macht. Kann sich ein Club sowas bieten lassen? Würde Tony bleiben und er Strafversetzt, wie einige von Euch das fordern, dann durchbräche der Club das Leistungsprinzip. Aber einfach wieder Teil der Mannschaft sein? Geht doch nach der Aktion wohl auch nicht mehr. Das wäre das falsche Signal an die ehrlichen Spieler, die loyalen.

  13. Nick
    Nick says:

    Ich schrieb ja zuletzt was vom zerschnittenen Tischtuch…aber jetzt scheint der Tisch zerbrochen und auf zwei Kontinentalplatten auseinander zu driften…spekulieren mag ich gar nicht…ich blicke ehrlich gesagt nicht mehr durch, aber an eine weitere Zusammenarbeit, glaube ich nicht.

    Ich schrieb zuletzt „China oder Tribüne“ von mir aus auch „Wechsel wohin auch immer ohne Tribüne“, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Schmadtke Modeste nochmal für uns spielen lässt, Stöger würde evt. ja sogar, aber beim Geschäftsführer Sport hab ich da so meine Bedenken…

    Also geht es jetzt darum, schnellstmöglich einen Abnehmer für Modeste zu finden. Wenn die Chinesen aber schon keinen Bock mehr auf diesen „Spieler“ (nicht bezogen auf „Fussballspieler“) haben, wird das wohl schwer und die Transfersumme eher mindern als erhöhen…

    Hoffentlich findet dieses „Spiel“ bald ein Ende.

  14. Christian
    Christian says:

    Ich denke eher, Modeste will seine richtig gute Saison zu richtig viel Geld machen. Zurecht. Der FC hat viel in ihn investiert, viel zurückbekommen – aber auch nur, weil die ganze Gruppe funktioniert hat. Und um die geht es jetzt eben auch und vor allem – die Gruppe schafft ohne Modeste mehr als umgekehrt. Und genau deshalb muss der FC Signale senden, die lästig und unangenehm sind. Spieler und ihre Berater haben seit Bosman mehr Macht, als es dem Fussball gut tut. Das war zuvor andersherum, aber jetzt ist es nicht besser – ausser man ist Spieler, Berater oder Anwalt. Deshalb: dem FC blieb meiner Meinung nach keine andere Wahl. Wenn Modeste jetzt vors Arbeitsgericht geht, ist das doch in Ordnung, das Recht hat er. Und es ist nicht sein Job, zu überlegen, welche Wirkung das aufs Team hat. Das ist der Job von Stöger, seinem Trainerteam und auch von Schmadtke. Und ich glaube, daran arbeiten sie. Während Modeste an seinem Lohn arbeitet. Jeder macht also seinen Job. Bin gespannt, wies ausgeht.

  15. alf krispin
    alf krispin says:

    Glaube nicht wirklich, dass der ruhig, ruhig Schmadtke und seine Companeros in dieser Angelegenheit eine reine Weste haben und nur um das wohl von Modeste bemüht sind. Vielleicht ist der FC der überwiegend geldgeile Mittäter? Klar will jede beteiligte Partei das Beste aus einem Geschäft heraus holen aber AM braucht das Geld sicher weniger dringend als die FC-GmbH. Modeste wird rasch wieder einen gut bezahlten Job finden, ob aber der FC nochmals in absehbarer Zeit soviel Kohle machen kann ist sehr fraglich!

    • Pitter
      Pitter says:

      Falls die Medien einigermaßen Recht haben sollten, hat Modeste Schmadtke um einen Wechsel gebeten hat (und einen Medizincheck in China gemacht), Schmadtke war dabei den Wechsel mit den Chinesen auszuhandeln, Modeste wollte dann doch nicht mehr und hat Schmadtke öffentlich Vorwürfe gemacht, Schmadtke hat die Verhandlungen mit den Chinesen abgebrochen, Modeste hat Schmadtke erneut um einen Wechsel gebeten, Schmadtke hat den Wechsel ausgehandelt (und Modeste hat einen Vertrag in China unterschrieben), Modeste hat wieder einen Rückzieher gemacht, Schmadtke reißt der Geduldsfaden.

      Wenn es tatsächlich so war, mache ich Schmadtke keinen Vorwurf.

      Modestes Version (der FC hat ihn gezwungen, gegen seinen Willen einen Medizincheck in China zu machen und gegen seinen Willen einen Vertrag in China zu unterschreiben) klingt irgendwie nicht sehr plausibel. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Modeste in Hoffenheim regelmäßig ein ähnliches Theater abgezogen hat und bereits letztes Jahr erklärt hat, dass das sowas ja nur „Politik“ sei.

      Wenn es doch anders war, könnte es sein, dass der FC hierbei keine weiße Weste bewahrt hat. Aber das sind aktuell reine Spekulationen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Schmadtkes Stellungnahme hierzu. Noch mehr hoffe ich aber, dass dieses elendige Theater so schnell wie möglich vorbei geht.

      • Nana
        Nana says:

        Medizincheck und Vorvertrag sind doch immer noch Gerüchte und keine Fakten, oder?
        Eine weitere Theorie:
        China meldet sich nach der bekundetem Interesse im Winter (wie mit ? verabredet) wieder im Sommer. Modeste fliegt nach China (laut FC Aussage ohne Einwilligung des Vereins). China will in Raten zahlen, FC will alles in einer Rate, die Verhandlung scheitert.
        China kommt auch bei Aubameyang nicht weiter und schlagen die Lösung der Transferstrafe vor. FC gibt sein ok, wenn AM gewillt ist das finanzielle Steuerrisiko zu tragen. So schön ist China dann anscheinend doch nicht.
        Verhandlung scheitert erneut.

        • Pitter
          Pitter says:

          Es gibt in dieser ganzen Sache sehr, sehr viele Gerüchte, da nur die wenigsten Dinge von irgendeiner offiziellen Seite bestätigt wurden. Deshalb sollte man mit Vorverurteilungen grundsätzlich vorsichtig sein.
          Der Medizincheck wurde wohl von Chinesischer Seite offiziell bestätigt – hierbei muss ich mich aber auf die Aussage eines Bekannten mit Chinesisch-Kenntnissen verlassen. Von Schmadtke wurde er auf Nachfrage zumindest indirekt bestätigt.

          Grundsätzlich gelten aber meine Aussagen „Falls die Medien einigermaßen Recht haben sollten,[…]“ und „Wenn es tatsächlich so war, […]“. Wir wissen eben alle noch nichts Konkretes.

          Im Übrigen ist auch die Steuergeschichte bislang nur ein Gerücht ;) Und ein weiteres Gerücht besagt, dass diese längst geklärt wäre, weil der Chinesische Verein das Risiko tragen will…

      • Nick
        Nick says:

        Wenn Schmadtke ihn mit den Worten „Denk mal paar Tage drüber nach was Du jetzt wirklich möchtest“ vom Trainingslager abgehalten hätte, dann hätte Modeste auch einfach, von mir aus über die Bild, verkünden können – „Ich habs mir überlegt, ich bleibe in Köln“, anstatt einen Termin vor Gericht zu machen. Thema wäre gütlich gegessen gewesen…Da er das nicht macht, will er entweder weg oder Schmadtke hat ihm was anderes gesagt…evt. konnte aber Schmadtke auch nicht anders, wenn die Vereine schon einen Vertrag haben, Modeste schon in China unterschrieben hat und die Chinesen sogar schon bezahlt haben…da gibt bestimmt auch Vertragsstrafen, falls der Transfer doch scheitert…

        Ich denke beide Seiten haben sich nicht mit Ruhm bekleckert…leider ist es mittlerweile zu verfahren, dass irgendeine Seite sagen könnte „Wir verkaufen nicht“ bzw. „Ich wechsel nicht“…

        Ich bin mal gespannt was später als Wahrheit verkündet wird…falls wir es je erfahren werden…

    • Klio
      Klio says:

      Weshalb um Himmels willen sollten die FC-Verantwortlichen „nur um das wohl von Modeste bemüht“ sein, um eine „reine Weste“ zu haben? Schmadtke und Wehrle sind in ihrer Funktion als Geschäftsführer per Definition allein dem Wohl des Vereins verpflichtet (alles andere wäre eine grobe Pflichtverletzung).

      Deine Einschätzung „AM braucht das Geld sicher weniger dringend als die FC-GmbH“ halte ich für zweifelhaft. Modeste ist 29 Jahre alt, für die super lukrativen Verträge hat er kaum mehr Zeit. Die goldenen Zeiten mit Fabelverträgen in China gehen dem Ende entgegen und soweit wir wissen, hat sich noch kein wirklich großer, reicher Verein ernsthaft um Modeste bemüht. Der FC entwickelt sich kontinuierlich – Alex Wehrle plant bewusst ohne Transfereinnahmen. Für den FC geht es nur darum, ob man Schritte auf dem Weg der Konsolidierung etwas früher oder etwas später gehen wird. Der FC ist hier weder „geldgeiler Mittäter“, noch muss er jedem windigen Winkelzug folgen, weil er darauf angewiesen ist, auf einen Schlag möglichst viel „Kohle machen“ zu können.

      • Amin Negm-Awad
        Amin Negm-Awad says:

        Wenn es AM doch ums Geld ginge, würde er doch nach China wechseln. Lieber gestern als heute. Mehr bekommt er nirgendwo. Hört doch mal mit diesem Vorurteil auf. Es ist in diesem Falle klar widerlegt.
        Übrigens: Dass er nicht nach China will, heißt ja nicht, dass er nicht woandershin will.

        • Klio
          Klio says:

          Lieber @Amin, das ist doch keine Schwarzweiß-Frage, ob es dem Profifußballer Modeste entweder ums Geld geht oder überhaupt nicht ums Geld geht. Ich habe allein der Behauptung widersprochen, dass der FC hier finanziell unter größerem Druck steht als Modeste mit seinen 29 Jahren. Der FC ist finanziell auf einem guten Weg, Modeste für 4,5 Mio. Euro zu holen war eindeutig ein gutes Geschäft. Klar widerlegte Vorurteile sehe ich hier nicht: Gerade wird zum dritten Mal (!) vermeldet, dass der Wechsel nach China jetzt klar ginge. Warten wir mal ab.

          Vor einem Jahr hat Modeste den Hickhack um den geplatzten Wechsel nach China so kommentiert: „Das ist Politik! … ich bin Spieler, ich mache was ich will.“ Mit der Hilfe dieser „Politik“ wurde er Spitzenverdiener beim FC (hat aber auch mit Leistung zurückgezahlt). Wir wissen alle nicht, was die momentane „Politik“ eigentlich sollte: die kryptischen Aussagen darüber, dass andere über sein Schicksal bestimmen, unabgesprochene China-Reisen, Liebesbekundungen ohne Treueversprechen und ausgehandelte Verträge, die dann im letzten Moment doch nicht unterschrieben werden, gerichtliches Vorgehen gegen den „geliebten“ Verein … Ich kann mir gut vorstellen, dass er innerlich zerrissen ist. Auf der einen Seite Wohlfühlen und fußballerische Möglichkeiten (ob beim FC oder in Frankreich). Auf der anderen Seite einmalige riesige Einnahmemöglichkeiten. Dann wollen seine Frau, der größere Familenverband, die Berater usw. vielleicht auch alle etwas anderes und drängen in verschiedene Richtungen …

      • alf krispin
        alf krispin says:

        Nicht „nur“ sondern „genau deshalb“, weil AM, mit seiner eingebrachten, teils strittigen Qualität, wesentlichen Anteil daran hatte, dass der FC nicht mehr wie ein Fliegenschiß sondern, endlich nach 25 Jahren, wie ein ernst zu nehmender EL-Teilnehmer angesehen wird. :-)

  16. Andy
    Andy says:

    Liebe Leute, Modeste ist kein Super-Stürmer, sondern ein „1-year-Wonder“ – ähnlich wie Stepfan Engels in den 80er!

    Weg damit oder eben – wie geschrieben – komplette Rest-Vertragslaufzeit aud der Tribüne schmoren lassen!

  17. Freddy
    Freddy says:

    Hört doch mal bitte mit diesem dämlichen „Auf der Tribüne schmoren lassen“ Gerede auf. Das wird auf keinen Fall passieren, das ist Kindergartendenken. Es nervt so langsam.

    Wer weiß denn wirklich, was denn bisher alles so passiert ist? Die Medien wohl kaum, sonst würde nicht jeder etwas anderes schreiben. Wir Fans springen auf solche Artikel auch noch immer an ohne das Gehirn einmal einzuschalten.

    Es gibt 2 vielleicht 3 Personen, die wissen, was genau passiert ist: Schmadtke, Modeste und vielleicht ein Vermittler/Berater. Von diesen versucht jeder, am sich am besten zu präsentieren und dehnt schon einmal die Wahrheit etwas zu seinen Gunsten.

    Eines sollte aber klar sein, ohne einen Wechsel Wunsch von Modeste nach China, wäre es nicht so solchen Verhandlungen gekommen, Modeste hat noch 4 Jahre Vertrag!!! Der FC kann den Spieler nicht gegen seinen Willen transferieren, d.h. wenn Modeste jetzt nicht mehr wechseln will, bleibt er zu den vertraglich festgelegten Konditionen in Köln. Ob uns Fans das gefällt oder nicht. Modeste wird dann auch spielen, wenn er sich gegenüber Cordoba durchsetzen kann. Ich sehe Cordoba als wesentlich besseren Spieler an, wie die meisten Fans in einigen FC Foren. Der hat richtig viel Potenzial und Stöger hat Modeste auch zu einem Stürmer gemacht, der noch nie so viele Tore geschossen hat, wie bei uns. Das kann man Cordoba auch zutrauen, dass er 12-15 Tore nächste Saison erzielt, damit läge er fast auf dem Modeste Niveau im ersten Jahr.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der FC Modeste für einen Bruchteil der 35 Mio Euro abgeben wird, unter 25 Mio Euro würde ich ihn nicht abgeben.

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