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FC-Lazarett: Cordoba fehlt vorerst – blaues Auge für Leo


Der 1. FC Köln muss zunächst ohne Jhon Cordoba trainieren. Wann der Kolumbianer nach seiner Verletzung im Testspiel am Montag wieder einsteigen kann, ist noch offen. Das FC-Lazarett ist aber nicht nur durch den Stürmer weiter angewachsen. 

Köln – Der TSV Steinbach wird den 1. FC Köln so schnell nicht wieder zu einem Test- oder Freundschaftsspiel erwarten können. „Das kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Peter Stöger zu der Frage, ob der Effzeh in näherer Zukunft noch einmal gegen den TSV spielen werde.

Yuya Osako mit Schiene am Geißbockheim. (Foto: GBK)

Vier Verletzte nahm der Effzeh am Montagabend mit nach Hause. Jhon Cordoba fehlte am Dienstag im Training mit einer Prellung. Die am Montag bandagiert zurückgereisten Leonardo Bittencourt und Lukas Klünter konnten zwar ebenso trainieren wie der an der Hand genähte Nikolas Nartey. Doch insbesondere Bittencourt wird noch einige Tage an das Spiel zurückdenken, trug er doch überdies ein blaues Auge davon, das eher an eine Kneipenschlägerei als an ein Fußballspiel erinnert.

Leonardo Bittencourt mit einem blauen Auge. (Foto: GBK)

„Es gab einige unglückliche Zusammenstöße, andere hätten wir verhindern können, wenn wir einfacher gespielt hätten“, sagte Stöger. „In der Kombination gab es dann einige Spieler, die ein paar Blessuren davon getragen haben.“ So ist das FC-Lazarett angewachsen. Yuya Osako kam am Dienstag mit Schiene ans Geißbockheim und wird nach Stögers Auskunft wegen seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk sicher für die ersten Pflichtspiele ausfallen. Thomas Kessler hofft, nach seiner Hand-Operation im September wieder einsteigen zu können.

Und dann wären da noch Cordoba und Sven Müller. Der Torhüter hat eine bisher nicht näher bekannte Blessur aus dem Spiel der U21 am Wochenende davongetragen und wird den Geissböcken mindestens eine Woche lang im Training fehlen. Das führt zu der Situation, dass neben Timo Horn und U21-Keeper Brady Scott am Dienstag der U19-Torhüter Jan-Christoph Bartels ins Profi-Training berufen wurde.

Cordoba hat dagegen eine Prellung im Becken- und Rippenbereich davongetragen. „Wir müssen jetzt schauen, wie lange es dauert. Es ist schmerzhaft, deshalb kann ich nicht sagen, wann er wieder belastbar sein wird“, sagte Stöger. Fünf Tage vor dem DFB-Pokal-Spiel beim Leher TS nahm sich der Österreicher deshalb nach dem Training Sehrou Guirassy zur Seite und sprach mit dem Angreifer über seine Rolle im Team und auf dem Platz. Der Franzose wäre einer der Kandidaten, um Cordoba im Sturmzentrum zu ersetzen.


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