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Rückkehr gegen den HSV? Stöger und Osako hoffen

Für die wichtige Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV am Freitag könnte ein wichtiger FC-Spieler wieder zur Mannschaft stoßen. Yuya Osako, der aufgrund einer Bänderverletzung rund drei Wochen pausieren musste, steht vor der Rückkehr. Ob es beim Japaner sogar für die Startelf reichen könnte, bleibt abzuwarten. Trainer Peter Stöger hofft auf das schnelle Comeback.

Köln – Im Abschluss-Spiel ging es am Dienstagvormittag voll zur Sache. Mittendrin war Yuya Osako. Der 27-Jährige hatte in den letzten Tagen individuell trainiert, am Dienstag kehrte er ins Mannschaftstraining zurück. In den Zweikämpfen wurde der Japaner behandelt wie alle anderen Spieler auch. Für Zurückhaltung blieb keine Zeit.

Seine Zielsetzung ist möglichst früh zu spielen

„Wir wollen schon sehen, wie er sich bewegt. Seine Zielsetzung ist, möglichst früh zu spielen und nicht erst in zwei, drei Wochen ein Thema zu sein“, meinte Peter Stöger. Osako soll für den Ernstfall vorbereitet werden: ein Einsatz gegen den Hamburger SV am Freitag. Zumindest, solange er keine Beschwerden verspürt: „Wenn er keine Schmerzen hat und das Risiko kalkulierbar ist, ist er natürlich in der Mannschaft“, so der Österreicher.

Yuya Osako verletzt sich im Testspiel gegen den FC Bologna. (Foto: GBK)

In jedem Fall war Stöger mit dem Auftritt des Angreifers zufrieden: „Es ist gut, dass er mittrainiert hat. Es hat ordentlich ausgesehen. Mal schauen, was die Physios sagen. Wir haben ja noch Trainingseinheiten bis Freitag. Dann werden wir entscheiden.“ Ein Einsatz blieb am Dienstag zwar noch fraglich, doch die Chancen sind deutlich gestiegen.

Osako wäre für den FC eine Bereichung – Auch Japan hofft

Für das Angriffsspiel der Kölner wäre Osako ein wichtiger Spieler. Der Japaner fungiert bekanntlich als hängende Spitze und könnte die Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff wiederherstellen, die im Derby gegen Borussia Mönchengladbach gefehlt hatte. Zusammen mit Jhon Cordoba hat der 27-Jährige zwar noch nicht oft trainiert, doch „von den Spielertypen würde das gut passen“, meinte Stöger.

Auch die japanische Nationalmannschaft hofft auf eine Rückkehr Osakos. In der anstehenden Länderspiel-Pause geht es für Japan in der WM-Qualifikation gegen Australien und Saudi-Arabien um alles. Nationalcoach Vahid Halilhodzic baut dabei auf den FC-Angreifer, das bestätigte Stöger: „Wir haben eine Anfrage vom japanischen Fußball-Verband vorliegen“, sagte der Österreicher.

Auf Osakos Schultern ruhen also nicht nur die Hoffnungen des 1. FC Köln. In den nächsten beiden Tagen wird sich zeigen, ob der Japaner körperlich schon für einen Einsatz am Freitag bereit ist. Milos Jojic und Jonas Hector pausierten derweil beim abschließenden Trainingsspiel. Beide seien ein „bisschen müder“ als der Rest. Doch eine Einsatz-Gefahr gegen den Hamburger SV bestünde bei beiden nicht.


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2 Kommentare
  1. Breuer says:

    wenn man schon nach einem Spiel den Rettungsanker in Osako sieht ,dann gute Nacht Kölle. Es kam doch der Spruch von den handelnden Personen: Es ist jeder zu ersetzen. Scheinbar wohl doch nicht. Stöger sucht nicht die Fehler bei sich , sondern bei den Spielern. Hier Clemens. Lässt diesen zu Hause und nimmt dafür einen Risse mit ,der gerade bei 70% seiner Leistung ist. Das nächste Bauernopfer wird dann wohl Miloš Jojić sein. Wenn dann Osako bei 70% ist. Es ist wie immer bei Kölle , man hat junge gute Spieler und schiebt diese in die U21 ab. Auch mal den Mut haben Spieler auf anderen Positionen zu setzten kommt in Kölle (bis auf die falsche Position für Hector )nicht vor. Klünter mal mehr vorne ( für Risse) spielen lassen z.b. Wenn nur die Traingseindrücke entscheidend sind dann hätte z.b Basler bei Stöger die Bälle aufgepumpt.

    • Rolf G. says:

      Ach Gottchen, gleich kommen mir die Tränen! Die Trainer sind nunmal täglich mit den Spielern zusammen, sehen deren Leistung und kommen am Ende zu dem Schluss, dass es für die 1. Mannschaft nicht reicht. So im Fall Clemens. Der hat übrigens meines Wissens seit seiner Rückkehr noch kein Spiel gezeigt, das eine Überlegung, ob man ihn denn nun aufstellen sollte oder besser doch nicht, rechtfertigen würde. Da sind ganz selbstverständlich die Trainingseindrücke entscheidend, was denn sonst?
      Ganz anders ist der Fall Risse gelagert, über dessen Leistungsvermögen kein Zweifel besteht. Leider kommt der Spieler aber von einer monatelangen Verletzungspause und braucht Spielpraxis, obwohl er rein physisch wohl wieder auf dem Damm ist. Wo holt er sich Spielpraxis? Richtig, im Spiel!
      Ähnlich verhält es sich ja auch bei Bittencourt, der auch Einsatzzeiten braucht, um wieder auf sein altes Level zu kommen.

      Also, Clemens scheint im Moment keine Option für die 1. Mannschaft zu sein. Risse und Bittencourt werden wir schon sehr bald wieder durch die gegnerischen Strafräume sehen.
      Andere wie z.B. Özcan scheinen etwas in ein Loch gefallen zu sein, Nartey scheint noch nicht so weit zu sein. Deren Zeit wird aber sicher noch kommen.
      Merè und Queiros müssen sich auch erstmal einleben, das geht nicht von heute auf morgen. Sprachprobleme kommen da bestimmt auch noch zu.
      Und wieso sollte Jojic „das nächste Bauernopfer sein“? In seiner Zeit in Köln war er noch nie so unumstrittem wie im Moment.
      Und Osako ist beileibe nicht der Rettungsanker, jedoch wäre es gut, einen Spieler seiner Qualität auf dem Platz zu wissen und nicht im Krankenbett.

      Also, ruhig Blut und keine Panikattacken! Wir haben erst ein Spiel hinter uns, 33 weitere werden noch kommen.

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