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Schmadtke vorsichtig: "Es könnte in die Richtung gehen"

Wechselt Anthony Modeste jetzt doch noch vom 1. FC Köln zu Tianjin Quanjian? Jörg Schmadtke hat am Freitagmorgen dem GEISSBLOG.KOELN bestätigt, dass alle Parteien die Gespräche wieder aufgenommen haben.

Köln – Eigentlich hatte sich der Effzeh aus den Verhandlungen mit den Chinesen zurückgezogen. Nun haben die Verantwortlichen aus Tianjin die Kölner wieder an den Verhandlungstisch geholt. „Es scheint so, als dass sie sich dorthin bewegen, wo es für uns akzeptabel wäre“, sagte Schmadtke dem GBK.

Fakt ist: Es ist noch nichts unterschrieben!

Vor einer Woche hatten noch unüberbrückbar scheinende Hürden im Wege gestanden, unter anderem die Zahlungsmodalitäten und die Beraterhonorare. Inzwischen scheinen die Chinesen aber gewillt zu sein, auf die Forderungen der Kölner einzugehen. Unter anderem soll die Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro nicht in Raten, sondern vollständig gezahlt werden. Darüber hinaus ist der Effzeh nicht bereit, sich an den Berater-Honoraren für die Gebrüder Patrick und Etienne Mendy zu beteiligen.

„Fakt ist: Es ist noch nichts unterschrieben“, stellte Schmadtke klar, bestätigte aber einen Bericht über die wieder aufgenommenen Verhandlungen. „Es gibt noch keine Einigung, es könnte aber in die Richtung gehen.“ Am Freitag werden die Gespräche weitergeführt. Aktuell geht man beim 1. FC Köln aber davon aus, dass Anthony Modeste an beiden Trainingseinheiten des Tages mit der Profi-Mannschaft der Geissböcke teilnehmen wird.


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16 Kommentare
  1. Elke L.
    Elke L. says:

    nö, wenn Fakten genannt werden, dann ist das doch okay; Schmadtke hat nach seinem Abbruch der Verhandlungen und nachdem die bild den Tranfer heute Nacht wieder als durch gemeldet hat, den Medien jetzt diese Auskunft gegeben, dass man wieder in Verhandlungen ist.

  2. Hannes I
    Hannes I says:

    hat Modeste alle nur verarscht ??? Das Bekenntnis ich fühle mich in Köln pudelwohl war wohl nur eine große Lüge. Ginge es ihm nur darum so schnell wie möglich aus Köln mit viel Kohle zu verschwinden? Ich glaube kaum das Schmadtke dieses linke Gerangel um Modeste verursacht hat. Lasst Modeste so schnell wie möglich aus Köln verschwinden damit wieder Ruhe im Verein eintritt und die Vorbereitung auf die neue Saison ungestört voran geht, es wird schwer genug werden auf 3 Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.
    Zusätzlich glaube ich auch, daß das ganze Theater um Modeste den meisten Spielern tierisch auf den Wecker ging. Ich wünsche dem FC eine super, verletzungsfreie Vorbereitung und einen guten Start in die neue Saison ( am besten mit einen Sieg in Mönchengladbach ) das wäre zu schön !!

    • Nick
      Nick says:

      Warum soll er alle verarscht haben??? Ich glaube ihm, dass er sich hier total wohl fühlt – warum sollte er auch nicht? Ich glaube ihm auch, dass es sicher kein schönes Gefühl ist, wenn man 25 Tore schießt und für die Trikotkampagne der nächsten Saison nicht mit einbezogen wird – das ist schon sowas wie ein Wink mit dem Zaunpfahl…Ich glaube ihm auch seine emotionalen Trainen nach dem Mainz-Spiel – warum auch nicht???

      Ich finde man kann ihm wenig vorwerfen. Er ist doch offen und ehrlich an den Verein heran getreten und hat gesagt – „11 Millioen netto in China würde ich gerne machen, wenn ihr euch einigen könnt“ Das er mal nach China fliegt und sich anguckt wie es da aussieht, bevor er dahin wechselt, finde ich auch ok. Nur weil er nach China fliegt muss es ja nicht direkt ein Medizincheck sein…Der Express titelte zuletzt „Modeste fliegt über MÜNCHEN zurück – WAS IST DA LOS?!!??“ Man kann ich alles viel reininterpretieren…Jetzt hatte man sich erstmal nicht geeinigt – er erscheint pünktlich zum Training – man kann ihm nix vorwerfen.

      Der Effzeh will doch offensichtlich auch lieber das Geld, als ihn zu behalten…wenn man als Mitarbeiter dieses Gefühl vermittelt bekommt, dann geht man eben.

      Tut mir leid für jeden der sich nach dem Trainingsauftrakt ein Modeste-Trikot gekauft hat – aber das hätte doch eigentlich jedem klar sein müssen…

      Ich danke Tony für die vielen Tore und auch das Geld, dass uns quasi auf einen Schlag entschuldet und wünsche ihm viel Glück in China.

    • Klio
      Klio says:

      Dass er sich in Köln wohlfühlt, ist keine Verarsche. Das hat er sicher so empfunden. Die Tränen nach dem Mainz-Spiel waren auch echt. Vielleicht hätte er aus rein emotionalen Gründen auch nie weggewollt, aber Vernunftentscheidungen sind halt was anderes. Vielleicht gibt es auch irgendwelche vertragliche Verpflichtungen gegenüber den Beratern oder die Großfamilie drängt ihn zum großen Geld. Egal: Er hat es in der Hand, wenn er bleiben will.

      Dass er nur deshalb geht, weil der FC das so will, das sollte keiner glauben. Der FC wusste, dass Modeste den großen Vertrag mit den Chinesen wollte, da ist man doch nicht so blöd, ihn in die Kampagne für die neue Saison einzubeziehen. Wer sollte bei all dem Theater mit seinen Beratern noch glauben, dass das alles gegen Modestes Willen geschehen ist und er jetzt tief enttäuscht geht, weil man ihn hier nicht mehr haben will. Er wollte vor einem Jahr ja auch schon per Ausstiegsklausel weg.

      Ähnliches Theater um Modeste hat auch schon in Hoffenheim gegeben, u. a. ein vermuteter Medizincheck in Moskau, der von Modeste abgestritten wurde, und seinen Beteuerungen, er habe nie vorgehabt, Hoffenheim zu verlassen. Also wenn ich frühere Aussagen finde, die eins-zu-eins passen, man müsste nur die Ortsnamen austauschen, dann kann ich nicht an Zufall glauben. Modestes ganze Aussagen sahen doch sehr danach aus, den schwarzen Peter jemand anderem unterzuschieben, um hier seinen Heldenstatus zu wahren. Das ist das einzige, was ich ihm übel nehme: dass er so noch mit Dreck auf den Verein wirft.

      Ich hoffe, dass der Vertrag jetzt gut unter Dach und Fach kommt. Modeste will gehen, der FC will ihn gegen ein entsprechendes Gebot auch abgeben – alles gut. Ich wünsche ihm dann auch alles Gute und die Konzentration gilt dann ganz unserer Mannschaft. Die nächste Saison wird heftig genug.

  3. Klappskalli
    Klappskalli says:

    Jeder der sich ein Trikot gekauft hat ist doch selber Schuld. Warum hat er erst nach den geplatzten Verhandlungen seine große Liebe zum FC und seinen nie gewollten Wechsel geheuchelt? Warum hat er nicht gleich gesagt“nein Schmaddi ich will nicht weg“. Dann hätte es gar nicht dieses Theater gegeben. Nach den geplatzten Verhandlungen hat er gemerkt, daß sein Heldenstatus in Köln bröckelt. Und bevor er als Geldgeiler Heuchler da steht, haut er lieber die Geschäftsführer in die Pfanne.

    • Nick
      Nick says:

      „Nach den geplatzten Verhandlungen hat er gemerkt, daß sein Heldenstatus in Köln bröckelt. Und bevor er als Geldgeiler Heuchler da steht, haut er lieber die Geschäftsführer in die Pfanne.“ – Finde ich nicht.

      Er hat doch schon nach dem Mainz-Spiel gesagt, dass er sich hier wohlfühlt und gerne bleiben wollte und (etwas kryptisch) er nicht alleine beeinflussen könne was passiert…wenn er evt. zu diesem Zeitpunkt schon nicht in die Trikot-Kampagne eingeplant wurde, könnte sich seine Aussage evt. so deuten lassen…

      Wenn Dein Arbeitgeber Dir zu verstehen gibt – „25 Tore schön und gut, aber wir nehmen auch gerne das Geld“, dann sagt nicht jeder „Ich will aber nicht weg“ – das hat auch was mit persönlichem Stolz zu tun…

      Auch nach dem Training am Montag, sehe ich da keinen „Heldenstatus brökeln“, dass war ja fast anbiedern was die Leute da gemacht haben…

      Auch das es dieses Theather um den Wechsel gegeben hat lag ja jetzt wohl doch erstmal an der gewünschten Ratenzahlung der Chinesen & evt. auch an den Beraterhonoraren…aber eigentlich nicht an der Person Modeste. Der hätte einfach unterschrieben und gut – die Vereine konnten sich nicht einigen…

      Was ich ihm vorwerfe sind Kleinigkeiten, man kommt nicht mit Protz-Benz und Mickey Mouse-Hose zu Geißbockheim um über seine Zukunft zu verhandeln, man nennt seinen Chef in der Öffentlichkeit nicht „Schmaddi“…aber sonst???

      Ich fands letztes Jahr ätzend, wo der Berater einfach die Ausstiegsklausel ohne jede Vorwarnung ziehen wollte und Modeste tagelang nicht telefonisch erreichbar war…

      Nehmen wir das Geld und lassen ihn in Freundschaft ziehen…er geht ja nicht wie andere Herren nach Vizekusen und kommt als Invalide zurück, wenn ihn kein anderer mehr haben will…

      • klappskalli
        klappskalli says:

        wenn er ein eindeutiges Statement zum FC abgegeben hätte, würde Schmadtke sich wohl nicht mit den Chinesen an einem Tisch setzen. Aber nach der Aktion im letzen Sommer und dem Angebot im Winter, verstehe ich den FC nur zu gut.

        • Nick
          Nick says:

          Aber es wird doch nicht behauptet, dass er dieses Statement abgegeben hätte oder es wollte…

          Ich sehe es so:
          – Schmadtke verkauft sehr gerne einen 29jährigen für 35Mios
          – Modeste verdient gerne 11 Mios netto per anno

          Also müssten doch eigentlich alle zufrieden sein…wenns jetzt geklappt hat is et doch joot…

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