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Trotz Platzverweis: Mavraj wird zum Effzeh-Schreck

Der 1. FC Köln hat das Duell am Freitagabend gegen den Hamburger SV mit 1:3 verloren und die Rothosen damit zumindest für eine Nacht zum Tabellenführer gemacht. Dabei zeichnet sich mittlerweile ab: Der Effzeh tut sich schwer, gegen die Hanseaten etwas zu holen. Einen Spieler des HSV freut diese Tatsache besonders.

Köln – Mit der 1:3-Niederlage hat der Effzeh nicht nur das zweite Saisonspiel verloren, sondern auch das dritte Spiel in Serie gegen den Hamburger SV. Nach den zwei Auswärtsniederlagen im DFB-Pokal und in der Liga im Frühjahr 2017 verlor Köln nun erstmals seit fünf Jahren auch wieder ein Heimspiel gegen den HSV. Maßgeblichen Anteil – zumindest bis zur 60. Minute am Freitag – hatte Innenverteidiger Mergim Marvraj, der erst im Januar vom Rhein an die Elbe gewechselt war.

Albaner als feste Stütze in Gisdols Teams 

Seit seinem Wechsel in die Hansestadt hat sich Mavraj in der Innenverteidigung des HSV etabliert und war in der letzten Saison ein wichtiger Faktor für den Hamburger Klassenerhalt. Nicht umsonst hält Trainer Markus Gisdol große Stücke auf den Routinier und hat ihn zusammen mit Kyriakos Papadopoulos hinter Gotoku Sakai zum stellvertretenden Mannschaftsführer ernannt. So führte der Ex-Kölner am Freitagabend seine Mannschaft als Kapitän ins RheinEnergiestadion.

Zwar brauchte der Innenverteidiger in der unruhigen Fußballstadt Hamburg einige Zeit, um sich auch privat zu akklimatisieren. Gegen den Effzeh läuft es für Mavraj seit seinem Wechsel allerdings rund. 2:0, 2:1 und 3:1 lauten seine Ergebnisse, die er mit dem HSV gegen die Kölner in diesem Jahr erzielen konnte. Auch, wenn der Freitagabend für den Albaner mit seiner Gelb-Roten Karte früher als geplant zu Ende ging, konnte Mavraj zufrieden seinen ehemaligen Arbeitsplatz verlassen. Neben dem dritten Sieg in Serie gegen die Ex-Kollegen fuhr er als Tabellenführer zurück in den Norden.


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5 Kommentare
  1. joot
    joot says:

    Gut, daß dieser fromme Bruder das Weite gesucht hat. Ich erinnere mich noch, wie MM sich nicht entblödete, einen Tag nachdem die Saudis wieder 59 Mann umgebracht (gesteinigt/geköpft?) hatten, wohl weil sie der falschen Fraktion dieses Clubs (Schiiten) angehörten, salbungsvolle Sprüche aus Mekka zu senden, mit weißem Käppi und Rauschebart.

    • Jabbahu
      Jabbahu says:

      Was zur Hölle reden Sie da, Mann?? Ich sehe Sie förmlich vor Ihrem Windows 95 PC sitzen und voller Genugtuung nach stundenlangem Getippe die Entertaste drücken. Hinterlassen Sie Ihren geistigen Dünnschiss auf der nächsten Parteisitzung der AfD oder reden Sie direkt in den Mülleimer. Sie sind kein Kölner, nein, eine Schande für diese weltoffene und tolerante Stadt.

  2. Kölner
    Kölner says:

    Sehr geehrter Herr Merten,

    in den vergangenen zwei Wochen konnte man feststellen, dass Menschen, die einen Synonym nicht deutscher Herkunft benutzen, zunehmend rassistisch und verunglimpfend beleidigt werden. Es sind aufgefallen, dass sich ein Umfeld von Benutzern in dieses Forum eingeschlichen haben, welche sich vornehmlich auf politischen Foren bedienen bzw. mit extremistischen und strafbaren Inhalten beschäftigen, ganz gleich welcher Gesinnung.

    Da es sich hier um eine Plattform handelt, welche sich vornehmlich mit Fussball und Sport beschäftigt, bitte ich diesbezüglich um Kenntnisnahme Ihrerseits. Auch wenn es oft nicht einfach ist, hier einen vernünftigen Beitrag zu leisten, ohne dass sich Schreibtischtäter vermeintlich anonymisiert hier betätigen und andere hier beleidigen, manchmal subtil und manchmal offenkundig. Das geht nicht. Dies ist hier kein Abfalleimer. So langsam macht das wirklich keinen Spaß mehr.

  3. Ziesi
    Ziesi says:

    Fußball sollte politikfrei bleiben. Im Stadion sind politische Parolen ebenso fehl am Platz wie der Schwachsinn des Users Joot oben. MM war einer der sympathischsten Spieler des FC in den letzten Jahren. Und das bei einer Fülle von Top-Typen im Team! Unabhängig an was oder wen er glaubt und unabhängig seiner Nationalität. Leider nutzen immer wieder irgendwelche anonymen Schreiber die weiten Welten des Netz aus um ihren Kappes zu verbreiten. Ich hätte nichts dagegen, wenn man so einen Unsinn wie oben löscht – Meinungsfreiheit hin oder her.

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