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Im Stile eines Spitzenteams – Weisweiler verlängert

Im Stile einer Spitzenmannschaft

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Der 4:1-Sieg über Aufsteiger FC St. Pauli hat dem 1. FC Köln die Herbstmeisterschaft beschert – und zwar zum ersten Mal seit der Meistersaison 1964. Aufgrund der anstehenden Weltmeisterschaft in Argentinien ist die Winterpause allerdings kaum existent, nur eine Woche später steht bereits der 18. Spieltag an. Und mit Fortuna Düsseldorf hat der Effzeh nach der 1:5-Pleite zum Auftakt noch eine Rechnung offen.

Köln will Revanche nehmen

Tatsächlich war das 5:1 der Fortuna im Hinspiel kein glücklicher Erfolg. Der Rivale aus Düsseldorf spielte insgesamt eine sehr starke Saison und hatte sich zu Recht auf Rang fünf gespielt. Das Team von Trainer Dietrich Weise war also weiterhin ein ernstzunehmender Gegner. Und das sollte sich auch im Spiel zeigen.

Beim FC hatte Hennes Weisweiler unterdessen seine 4-3-3 Formation gefunden. Bernd Cullmann ersetzte Heinz Simmet auf der Sechs, Yasuhiko Okudera hatte sich auf Linksaußen festgespielt und Hannes Löhr war nicht mehr als Spieler auf dem Platz zu finden, sondern stand als Assistenz-Trainer an der Seitenlinie.

Die frühe Führung bringt Sicherheit

29.000 Zuschauer haben eben erst in Müngersdorf Platz genommen, da passiert es schon. In der 9. Spielminute spielen sich Herbert Neumann und Harald Konopka per Doppelpass durch Düsseldorfs Abwehr. Neumann schließt die herrliche Kombination trocken zur 1:0-Führung ab. In der Folge ist die Partie wenig unterhaltsam, denn beiden Teams ist der Respekt deutlich anzumerken. So entwickelt sich ein von Taktik geprägtes Spiel.

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