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Derbysieg im Pokalfinale: Der erste Schritt zum Double

Großer Respekt vor Düsseldorf

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Der 1. FC Köln hat in der Liga das Schicksalsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern für sich entschieden. Doch bevor die Kölner auf dem Weg zur Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart nachlegen können, steht das DFB-Pokalfinale an. Im Gelsenkirchener Parkstadion trifft der Effzeh auf Fortuna Düsseldorf. Ausgerechnet im Endspiel kommt es zum Derby.

Schlechte Erinnerungen an die Fortuna

An die schmerzhafte 1:5-Niederlage gegen Düsseldorf am ersten Spieltag der Saison können sich die Kölner noch gut erinnern. Es kam einer Demütigung gleich. Zwar konnten sich die Domstädter im Rückspiel mit einem 1:0-Sieg revanchieren, doch der große Respekt vor der Fortuna ist dennoch in den Köpfen der Spieler geblieben.

Doch dem Effzeh gibt der Liga-Erfolg am Kaiserslauterer Betzenberg jede Menge Rückenwind. Köln steht weiterhin punktgleich mit Gladbach an der Tabellenspitze. In der Öffentlichkeit wird sogar schon von einem möglichen „Double“gesprochen. Und mit der Möglichkeit, den DFB-Pokal im Derby gegen Düsseldorf gar zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen, ist der Effzeh bis in die Haarspitzen motiviert.

Weisweiler setzt auf Konter

25.000 Kölner Fans strömen am 15. April in das Parkstadion. Die Vorfreude ist riesig. FC-Trainer Hennes Weisweiler hat sich für das Finale einen besonderen Schlachtplan ausgedacht. Die Domstädter wollen der Fortuna das Feld überlassen. Aus einer stabilen Defensive setzt Weisweiler auf Konterspiel. Und hofft so, den Düsseldorfern den Schneid abkaufen zu können. Ein riskanter Plan.

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